Jens Joachim
17.06.2009

Den HDI und seine Aussagekraft mit WebGIS untersuchen

Ob nun die Weltbank, die UNO oder andere Organisationen - sie alle versuchen die Welt zu kategorisieren. Dabei werden unterschiedliche Systeme verwendet. Während die Weltbank lediglich die Wirtschaftsleistung als Abgrenzungskriterium verwendet, hat die UNO den Human Development Index (HDI) eingeführt, um neben wirtschaftlichen auch soziale Daten in die Bewertung einzubeziehen.
 

In der Unterrichtseinheit soll der HDI untersucht werden. Dabei geht es um die Aussagekraft der Indikatoren, um die Schärfe der Abgrenzung von Ländern unterschiedlichen Entwicklungsstandes und die Vergleichbarkeit von Ländern mit gleichem Entwicklungsstand. Für diese Untersuchungen wird das WebGIS Sachsen eingesetzt. Den Schülerinnen und Schülern soll verdeutlicht werden, dass dieser Index trotz des Einbeziehens mehrerer Daten den Entwicklungsstand eines Landes nur bedingt abbildet. Die Individualität eines Landes wird dadurch nicht abgebildet, genauso wie auch regionale Disparitäten aufgrund der Durchschnittswerte nicht abgebildet werden können. Hier müssen sich daher weitere Untersuchungen anschließen.

 

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Vorteile des HDI gegenüber der alleinigen Betrachtung der Wirtschaftsleistung eines Landes herausarbeiten.
  • anhand des HDI regionale Disparitäten erkennen und räumlich beschreiben können.
  • anhand von Abfragen Grenzwerte und deren "Schärfe" ermitteln.
  • Länder mit gleichem HDI vergleichen.
  • die Aussagekraft des HDI kritisch bewerten.
  • die Notwendigkeit der konkreten Untersuchung eines Landes erkennen.

Medienkompetentz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Arbeit am Computer als kommunikative und interaktive Gruppenarbeit verstehen.
  • das WebGIS Sachsen als Informationsquelle nutzen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaDen HDI und seine Aussagekraft mit WebGIS untersuchen
AutorJens Joachim
FachGeographie
ZielgruppeSekundarstufe Klasse 8 bis 11
Zeitraum1-2 Stunden
Technische VoraussetzungenEin Computer pro Arbeitsgruppe (2-3 Schülerinnen und Schüler), Beamer, Internetanschluss
SoftwareInternet-Browser

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Nutzung von WebGIS setzt sich zunehmend durch. In immer mehr Lehr- und Rahmenplänen der Bundesländer sind dafür auch verpflichtende Anweisungen gegeben. Die spezifischen Möglichkeiten eines WebGIS eröffnen für die Recherche und Analyse eine Vielzahl von Optionen, die mit herkömmlichen Mitteln, wie Atlas oder reiner Internet-Recherche, nur bedingt machbar sind.

Download

hdi_arbeitsblatt.pdf
kurzanleitung_webGIS_sachsen.pdf
 

Lösungsvorschläge

Internetadressen

Informationen zum Autor

Jens Joachim unterrichtet am F.-A.-Brockhaus Gymnasium Leipzig Mathematik und Geographie. Daneben ist er Fachberater für Geographie und leitet die Fachcommunity WebGIS bei lehrer-online.

  • Mehr Infos im Autorenverzeichnis
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