Christa Ehrig
21.04.2006

Edvard Grieg multimedial

Diese Unterrichtseinheit wurde im Rahmen des norwegisch-deutschen Projektes "Edvard Grieg in der Schule" in der 6. und 7. Klasse erprobt. Deutsche Schülerinnen und Schüler erhalten hier einen mehrkanaligen Zugang zur norwegischen Kultur und vor allem zur Musik des Komponisten Edvard Grieg.
 

Ausgangspunkt dieser Einheit für den Musikunterricht ist die Erkenntnis, dass sich Hör-Gewohnheiten ändern. Lernende verfügen nicht mehr über dieselben Hör-Erfahrungen wie frühere Generationen. Wir müssen heute von mehrkanaligen Rezeptionsgewohnheiten ausgehen, bei denen das Musikhören stark an visuelle Wahrnehmungen gekoppelt ist. So sollen die Lernenden hier Musik in mehrkanalige Realisierungsformen bringen.

 

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • sich im genauen Hören üben.
  • die Struktur eines Musikstückes erfassen und beschreiben.
  • die Stimmungen in einem Musikstück beschreiben.
  • Informationen zur Person Edvard Grieg aufnehmen und verarbeiten.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Offenheit für Neues und Ungewohntes entwickeln.
  • den Computer als Hilfsmittel nutzen und dabei lernen
    Anwendungen zu starten und zu beenden.
    Dateien zu laden und zu speichern.
    Texte zu gestalten.
    Gestaltungsmöglichkeiten der Software selbstständig zu erproben.
  • Arbeitsergebnisse und Zwischenergebnisse präsentieren und dabei Kritik üben und annehmen lernen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaEdvard Grieg multimedial
AutorinChrista Ehrig
FachMusik/IKT
Zielgruppe6./7. Jahrgang aller Schulformen
ZeitraumCa. 6 Wochen
Technische VoraussetzungenAusreichende Anzahl von portablen CD-Spielern mit Kopfhörern; PCs/Notebooks (im Idealfall 1 Gerät pro Person); Präsentationssoftware (hier: Mediator)
MedienAusgewählte Musikstücke E. Griegs, CD-Player, Materialien zum Schreiben, Zeichnen, Malen, OHP, Folien, Notebooks/PCs mit Beamer, evtl. Scanner
PlanungVerlaufsplan der Unterrichtseinheit

Didaktisch-methodischer Kommentar

Mehrkanalige Rezeptionsgewohnheiten
In den letzten Jahren ist immer deutlicher geworden, dass wir bei unseren Schülerinnen und Schülern nicht mehr von Hör-Erfahrungen im eigentlichen Sinne ausgehen können. Musik wird entweder im Hintergrund kaum beachtet wahrgenommen oder aber mehrkanalig rezipiert, das heißt das Hören ist zumeist gekoppelt an visuelle Wahrnehmungen (Werbung, Videoclips). Es muss daher eher von mehrkanaligen Rezeptionsgewohnheiten ausgegangen werden. Technische Geräte wie Fernseher und Computer sind dabei aus dem Alltagsleben unserer Schülerinnen und Schüler nicht mehr wegzudenken.

Zeitplanung
Die Arbeiten lassen sich sowohl im normalen wöchentlichen Musikunterricht durchführen als auch während einer Projektwoche. Bei Durchführung im normalen Unterricht empfiehlt es sich, zu Beginn der Arbeit mit den Rechnern eine Doppelstunde zu organisieren. So können Probleme gebündelt gelöst und Handgriffe ausreichend eingeübt werden. Empfehlenswert ist aber auf jeden Fall die Durchführung während einer Projektwoche.

Download

grieg_arbeitsmaterial.zip
grieg_projektbeschreibung.pdf
 

Zusatzinformationen

Mehr im Netz

Internet-Rallye
Die Adresse für die Internet-Rallye kann bei der Autorin erfragt werden. Die Rallye muss zur Benutzung freigeschaltet werden.

Informationen zur Autorin

Christa Ehrig unterrichtet an der Realschule Möörkenschule in Leer die Fächer Mathematik, Musik und IKT.

Kommentare zu dieser Unterrichtseinheit
Verwandte Themen
 
Grenzen überschreiten
eTwinning
  • eTwinning
    eTwinning fördert und unterstützt europäische Schulpartnerschaften.
 
Impressum | Datenschutz | Über uns | RSS-Feeds | Seite bookmarken:  del.icio.us Yahoo! My Web google Bookmarks Digg Mister Wong OneView MerklisteEmpfehlenDruckenSeitenanfang
Nicht redaktionelle Inhalte nach § 6 TMG von anderen Anbietern als Lehrer-Online werden durch den Namen des Anbieters gekennzeichnet.