1999 startete Cisco Systems das Programm "Bildungsinitiative Networking" zur Ausbildung von qualifizierten Netzwerktechnikern in Deutschland. Das Ziel: einen Beitrag zur Behebung des Fachkräftemangels in der Netzwerktechnik zu leisten. Die Bildungsinitiative Networking wird innerhalb der IT-Ausbildungsberufe an berufsbildenden, sowie an allgemein bildenden Schulen und Hochschulen unterrichtet und bietet den Schülerinnen und Schülern eine wichtige Zusatzqualifikation. Während eines viersemestrigen Lehrgangs lernen und trainieren die Teilnehmenden Aufbau, Wartung und Management von Computernetzwerken in Theorie und Praxis. Weitere Lernziele sind die Planung von Rechnernetzen sowie das Orten und Beheben von Fehlern in der Netzinfrastruktur. Der Kurs schließt mit dem weltweit anerkannten "Cisco Certified Network Associate" (CCNA)-Zertifikat ab.
Teilnehmende Schulen und Hochschulen erhalten von Cisco Systems ein professionelles Computerlabor zu Sonderkonditionen, das zum praktischen Unterricht der Netzwerktechnik befähigt. Interessierte Lehrkräfte können sich durch die Zusammenarbeit von Cisco Systems und den Kultusministerien der Bundesländer in speziellen Trainingskursen zu "Cisco Certified Networking Associates" (CCNA) schulen lassen, um sich für die Vermittlung der Netzwerktechnik praxisnah zu qualifizieren. Cisco Systems stellt auch die Lehrmaterialien für die Vermittlung der IT-Ausbildung, des sogenannten Curriculums, zur Verfügung.
Die Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt - eine kaufmännische Berufsschule - bewarb sich im Jahr 2001 als Cisco Networking Academy. Ziel war es, die Berechtigung zu erhalten, in passenden Ausbildungsgängen unserer Schule die angebotenen Kurse, insbesondere den Vorbereitungskurs zum "Cisco Certified Network Associate" (CCNA), anbieten zu können. Nach Abschluss der Formalitäten stellten sich zwei Lehrkräfte dem vorgeschriebenen Fortbildungskurs an der für den schulischen Bereich Baden-Württembergs zuständigen "Regional Academy". Diese wird in Kooperation zwischen der staatlichen Akademie für Lehrerfortbildung in Esslingen und der Elektronikschule in Tettnang betrieben. Insgesamt waren 20 Lehrkräfte aus gewerblichen und kaufmännischen Schulen von Baden-Württemberg in den Kurs integriert.
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Dipl.-Kfm. Oskar Fien unterrichtet Elektronische Datenverarbeitung an der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt.