Miriam Elmers
03.02.2016

Kein Spiel ohne Regeln: Automatenwirtschaft und Jugendschutz

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Lernenden mit Regelungen rund um das Glücksspiel und die Verantwortung der Automatenbranche. Dabei geht es vor allem um Automaten in Spielhallen, in denen besondere Maßnahmen zum Jugendschutz gelten.
 

Bundesweit gibt es nach Angaben der Deutschen Automatenwirtschaft rund 315.800 Spielautomaten. Diese befinden sich vor allem in Spielhallen und Gaststätten. Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene haben Gesetzgeber und Automatenbranche strenge Regeln zum Schutz aufgestellt. In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Vorschriften. Dabei wird thematisiert, warum Jugendliche auch in der Ausbildung keine Spielhalle betreten dürfen.

 

Kurzinformation "Automatenwirtschaft und Jugendschutz"

ThemaKein Spiel ohne Regeln: Was leisten Gesetzgeber und Automatenwirtschaft für den Jugendschutz?
AutorinMiriam Elmers
FächerReal- oder Gesamtschule: Arbeitslehre, Wirtschaft, Technik, Soziales; fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht (Bezüge zum Ethikunterricht)

Berufsbildende Schule: Wirtschaft, Technik, Soziales; fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
ZielgruppeKlassenstufe 8 bis 10 aller Schulformen, insbesondere an Real- oder Gesamtschulen; Schülerinnen und Schüler, die sich in der Phase der Berufsorientierung befinden; Berufsbildende Schulen
ZeitraumZwei Unterrichtsstunden (90 Minuten)
Technische VoraussetzungenFür ein Video: Computer mit Internetzugang
PlanungTabellarischer Verlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

Glücksspiel an Automaten und Vorschriften für Kinder und Jugendliche
Die Unterrichtseinheit thematisiert das Glücksspiel an Automaten und die Vorschriften, die Gesetzgeber und Automatenwirtschaft zum Schutz aller Bürger, vor allem aber von Kindern und Jugendlichen, vorsehen. Ausgehend von den Fragen,

  • warum es solche Vorschriften überhaupt gibt,
  • welche Gesetze relevant sind und
  • warum eine Ausbildung in Spielhallen erst ab 18 Jahren möglich ist,

sind die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit aufgefordert, sich mit dem Thema Glücksspiel und Jugendschutz diskursiv auseinanderzusetzen. Dabei haben sie sowohl den Spaß im Blick, den ein Automatenspiel bedeuten kann, als auch die Risiken, die vor allem Glücksspiele bergen, bei denen es um Geld geht. Hier gilt es zu erarbeiten, welche Regelungen und Gesetze Jugendliche schützen und aufgrund welcher Vorschriften sie keine Spielhallen betreten dürfen - auch nicht zu Ausbildungszwecken. In einer Diskussion setzen sie sich mit der Frage auseinander, ob Verbote das Interesse am Glücksspiel erhöhen oder ob sie ihren Zweck erfüllen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler, mit welchen Maßnahmen und Gesetzen der Staat - und auch die Automatenbranche selbst - Menschen vor übermäßigem Glücksspiel schützen.

Einsatzmöglichkeiten
Die Unterrichtseinheit erlaubt aufgrund des Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen einen bundesweiten Einsatz. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Technik, Recht, Ethik und Soziales der Klassenstufen 8 bis 10, vor allem in Real- und Gesamtschulen. Auch das Fach Kunst kann hier eingebunden werden. Aus methodischer Sicht bietet auch der fächerübergreifende und -verbindende Unterricht Möglichkeiten zur Auseinandersetzung. Auch in der Berufsbildenden Schule bieten sich Einsatzmöglichkeiten.

Flexibler Einsatz im Unterricht
Aufgrund der inneren Geschlossenheit kann die Unterrichtseinheit sowohl allein als auch in Kombination mit den Unterrichtseinheiten "Auf Knopfdruck: Die Welt der Automaten" und "Gut aufgestellt: Ausbildung in der Automatenwirtschaft" im Unterricht eingesetzt werden.

Ablauf der Unterrichtseinheit

Kompetenzen

Arbeitsmaterial "Automatenwirtschaft und Jugendschutz" zum Download

Einzeldownload - Arbeitsblätter

Infoblatt: Glücksspiel
Arbeitsblatt 1: Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes
Arbeitsblatt 2: Spielhallenverbot für Jugendliche
Arbeitsblatt 3: Gesetzliche Regeln zum Spielerschutz
 
Arbeitsblatt 4: Informationskampagne
 

Einzeldownload - Lösungen

Lösungsblatt 1: Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes
Lösungsblatt 2: Spielhallenverbot für Jugendliche
Lösungsblatt 3: Gesetzliche Regeln zum Spielerschutz
 

Gesamtdownload - Arbeitsmaterial

automatenwirtschaft_jugendschutz_arbeitsmaterial.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zur Autorin

Miriam Elmers ist freiberufliche Texterin und Journalistin. Sie arbeitet regelmäßig für Unternehmen und Verbände ― vor allem im Bildungsbereich. Dabei hat sie unter anderem an Projekten der Automatenwirtschaft mitgewirkt.

Kommentare zu diesem Beitrag
Anbieter
 
  • www.automatenberufe.de
    Diese Unterrichtseinheit entstand in Zusammenarbeit mit der AWI Automaten-Wirtschaftsverbände-Info GmbH.
Dossiers
 
Verwandte Themen
 
Unsere Empfehlungen für Sie
 
Berufsorientierung
 
Impressum | Datenschutz | Über uns | RSS-Feeds | Seite bookmarken:  del.icio.us Yahoo! My Web google Bookmarks Digg Mister Wong OneView MerklisteEmpfehlenDruckenSeitenanfang
Nicht redaktionelle Inhalte nach § 6 TMG von anderen Anbietern als Lehrer-Online werden durch den Namen des Anbieters gekennzeichnet.