Redaktion / PM
22.12.2010

"Nummer gegen Kummer 2010": Neue Studie erschienen

Kinder und Jugendliche können sich seit 30 Jahren mit ihren Sorgen und Nöten bei der "Nummer gegen Kummer" kostenlos und anonym Unterstützung holen. Eine neue Studie mit dem Titel "Nummer gegen Kummer 2010" stellt die Frage nach geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Nutzung des Beratungsangebots.
 

"Die vorliegende Studie zeigt, dass immer mehr Jungen sich trauen, die Nummer des Kinder- und Jugendtelefons zu wählen, ihre Sorgen und Nöte mitzuteilen und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass auch Jungen angemessen gefördert und unterstützt werden müssen", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues. "Es ist wichtig, Jungen dabei zu helfen, sich neuen Wegen zu öffnen, ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln und dem traditionellen Männerbild neue Facetten abzugewinnen. Darin sehe ich eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe der kommenden Jahre. Das Bundesfamilienministerium stellt sich dieser neuen Aufgabe, indem es ein eigenes Referat zur Gleichstellungspolitik von Jungen und Männern eingerichtet und einen Beirat für Jungenpolitik berufen hat."

 

Die Nummer gegen Kummer

Anzahl der Beratungen im Jahr 2009
Allein 2009 gingen insgesamt 881.135 Anrufe beim Kinder- und Jugendtelefon ein. Aus diesen Anrufen entwickelten sich rund 216.000 intensive Beratungsgespräche. Nimmt man das Elterntelefon mit 10.666 Gesprächen und die E-Mail-Beratung mit 7.000 E-Mails dazu, kommt man im Jahr 2009 auf etwa 233.000 Kinder, Jugendliche und Eltern, die Rat suchten. Zur Seite stehen ihnen 3.900 ehrenamtliche Beraterinnen und Berater, die sich an den 150 Telefonberatungsstellen der örtlichen Mitgliedsorganisationen in ganz Deutschland engagieren.

Der Verein "Nummer gegen Kummer"
Der Verein "Nummer gegen Kummer e. V." startete sein Beratungsangebot im Jahr 1980. Seit 1991 ist das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 / 111 0 333 und seit 2008 zusätzlich unter der EU-weiten Rufnummer 116 111 erreichbar. Auch online auf der Website www.nummergegenkummer.de erhalten Kinder und Jugendliche Hilfe. Das kostenlose Elterntelefon ist seit 2001 unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0800 / 111 0 550 zu erreichen. Drei Millionen Beratungsgespräche wurden seit 1980 geführt. Vorsitzender des Nummer gegen Kummer e. V. ist Klaus Hoppe. Die "Nummer gegen Kummer Studie 2010" wurde unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Klaus Hurrelmann von der Hertie School of Governance erstellt. Das Bundesfamilienministerium fördert den Verein "Nummer gegen Kummer" seit 1996. Die Deutsche Telekom bietet seit 1991 finanzielle Hilfe und technisches Know-how an.

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