Basel ist, wie viele andere alte Rheinstädte, förmlich in Kulturgeschichte getränkt - mit einer tiefgründigen alemannischen Note, man denke nur an Fasnachtfratzen. Berühmt wurde auch der Basler Totentanz, ein Wandgemälde aus dem 15. Jahrhundert, das zeigt, wie der Sensemann Personen aller Stände mit grimmigem Spott abführt. Dass an der 1460 gegründeten Universität, der ältesten der Schweiz, die Idee zu einem historischen Computerspiel heranreifte, verwundert jedenfalls nicht.
Lustiger DemofilmWenn Sie jetzt etwas Steifes, Ehrwürdiges, freudlos Akademisches erwarten, werden Sie angenehm überrascht sein, von Shaun dem Schaf durch den Demofilm geführt zu werden (Als Erinnerungsstütze können Sie sich die Spielanleitung im PDF-Format herunterladen). Außerdem ist die Spielplattform ästhetisch wie funktional auf dem neuesten Stand.
Die HandlungAnne-Catherine kocht in einer Kinderkrippe, und Dieter studiert Kunstgeschichte. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach einem geheimnisvollen Familienschmuck, der der Legende nach Wissen verspricht. Die Spielenden müssen für die beiden jungen Protagonisten auf den einzelnen Seiten versteckte Links aufdecken, Aufgaben lösen und nach Schlüsseln suchen.
Sechs TeileDas Spiel ist in sechs Teile aufgeteilt. Jeder Teil beginnt mit einem Film und verweist auf einen anderen Wissenshorizont:
SymboleAuch die Macht der Symbole und des Zufalls spielen eine Rolle. Die Spielenden sind aufgefordert, über Fragen nachzudenken, mit denen sich Menschen über Jahrhunderte hinweg beschäftigt haben. Denn altes Wissen ist nie passé. Elemente, aus denen Wissen schöpft, verändern sich, treten neu miteinander in Dialog, ohne je ganz zu verschwinden.
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