Ein weiterer Schwerpunkt liegt natürlich auf der adressatenbezogenen Weitergabe der zuvor erschlossenen Informationen; das Weitergeben von Informationen haben die Schüler in den beiden vorausgegangenen Klassen in den Unterrichtsreihen zum "Exzerpieren" und in den Reihen zum "Berichten" mehrfach geübt; es stellt für sie also kein Novum dar.
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Schwierig gestaltet sich für den die Reihe planenden Lehrer die Suche nach geeigneten Kommunikationssituationen, aus denen heraus sich die Aufgabenstellungen entwickeln lassen. Um die Schüler von der Notwendigkeit und Wichtigkeit einer Informationserschließungs- und Informationsübermittlungsarbeit zu überzeugen, wäre es schon günstig, wenn sich solche Situationen ihres täglichen Lebens aufspüren ließen, die entsprechende Fähigkeiten auch von ihnen fordern; doch gibt es diese eigentlich im Leben der Kinder und Jugendlichen nicht.Da sie aber mit den entsprechenden Arbeitsweisen vertraut gemacht werden müssen, um den später auf sie zukommenden Verpflichtungen gerecht werden zu können, und da die Situationen aus der Erwachsenenwelt sie zur Zeit gewiss noch überforderten und diese daher kaum Lernanreize böten, sollten altersspezifische Situationen konstruiert werden, an denen Erschließungsfähigkeiten geschult werden können.Die Konstruktionen (oder auch situativen Einbettungen) werden natürlich von den Schülern als solche erkannt und kritisch bewertet. Dennoch werden und wurden die geforderten Aufgaben meist bereitwillig durchgeführt, weil auch den Schülern klar wird, dass hier am überschaubaren Beispiel für eine spätere Realität trainiert wird. Um eine "Konstruktion" der zuvor beschriebenen Art handelt es sich auch bei der dargestellten Unterrichtsreihe.