Um zu Ihrer individuellen Arbeitsumgebung zu gelangen, ist eine (kostenlose und unkomplizierte) Registrierung nötig. Der abgeschlossene virtuelle Raum ist dann nur für Sie zugänglich. Von dieser "Schaltzentrale" aus bestimmen Sie die Arbeit Ihrer Schülerinnen und Schüler. Schauen Sie sich dort zuerst einmal in Ruhe um, damit Sie einen groben Überblick über die einzelnen Funktionen und Möglichkeiten bekommen. Nützlich ist in dieser Phase auch das Aufrufen der jeweiligen Hilfefunktion (Fragezeichen).
Unter "Mein Profil" können Sie nochmals Ihre Anmeldedaten einsehen und sich ein individuelles Passwort vergeben. Über den Button "Meine Klassen" können Sie Ihre Klasse (oder mehrere) anlegen und Accounts Ihrer Schülerinnen und Schüler erstellen. Hier können Sie manuell vorgehen, indem Sie die Namen einzeln eingeben und mit einem Passwort versehen, mit dem die Kinder sich einloggen können. Wenn Sie wollen, können Sie bereits beim Anlegen der einzelnen Accounts eine Gruppenzuordnung durchführen. Sie können die Namen allerdings einfacher aus einer bestehenden Excel-Tabelle unter "Schüler importieren" eingeben. Hierbei ist aber darauf zu achten, dass die Tabelle aus zwei Spalten (Vorname und Familienname) besteht, wenn Sie das Passwort automatisch generieren oder aus drei Spalten (Vorname, Familienname, Passwort), wenn Sie es individuell vergeben wollen. Der Import funktioniert auch über eine entsprechend der oben genannten Bedingungen angelegte Tabelle aus Word. Detaillierte Fehlermeldungen helfen Ihnen bei falschen Eingaben. Die Gruppenbildung können Sie auch nach dem Anlegen der neuen Accounts durchführen. Dazu klicken Sie unter "Meine Klassen" auf den entsprechenden Namen Ihrer Klasse und wählen anschließend "Gruppen bearbeiten" aus dem Aktionsmenü auf der rechten Seite.
Als nächstes können Sie über den Link "Bearbeiten" Ihrer Klasse Aufgaben zum Film zuweisen. Aus einem Pool von bestehenden Standardaufgaben können Sie diejenigen wählen, die Sie für Ihre Klasse als sinnvoll erachten. Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit, diese Aufgaben über den Button "Meine Geschichten" zu verändern und sogar eigene einzufügen. Die selbst erstellten Aufgaben müssen Sie dabei mit einer Zeitmarke versehen, so dass sie an der entsprechenden Stelle im Film angezeigt werden. Eine Reihe von Aufgaben mit den entsprechenden Arbeitsblättern ist für Sie schon vordefiniert. Diese Aufgaben können Sie in Ihrem Arbeitsbereich unter "Meine Geschichten" importieren.
Integration eigener AufgabenZu diesen vorgegebenen Aufgaben oder an ihrer Stelle können Sie selbstverständlich eigene Aufgaben definieren, so dass die Lerneinheit speziell auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten Ihrer Klasse abgestimmt werden kann. Außerdem können sechs zusätzliche Arbeitsblätter ohne Computer und Internetzugang bearbeitet werden.
Aufgaben bearbeitenEine Zusammenfassung der Ergebnisse ist von den Schülerinnen und Schülern jeweils auf einem zugehörigen Notizzettel direkt im Film zu notieren, den die Lehrkraft von ihrem Arbeitsbereich aus einsehen kann. Je nach Freigabe können auch die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler diese Notizen einsehen.
Überblick behaltenWie bereits oben erwähnt, bietet Ihnen die Lernumgebung die Möglichkeit, Gruppen zu bilden. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie sich mit einer kleineren Zahl von Einträge Ihrer Schülerinnen und Schüler beschäftigen müssen. Zur Gruppenbildung klicken Sie unter "Meine Klassen" auf den entsprechenden Namen Ihrer Klasse und wählen anschließend "Gruppen bearbeiten" aus dem Aktionsmenü auf der rechten Seite. Die Zusammensetzung der Gruppe können Sie bei Bedarf jederzeit durch Verschieben der Schülernamen ändern. Damit die Gruppe gegebenenfalls gemeinsam an einem Computer arbeiten kann, ist eine Stärke von drei Kindern zweckmäßig. Außerdem ist es sinnvoll, den Mitgliedern einer Gruppe das gleiche Passwort zuzuteilen.
Individuelle AufgabenverteilungStandardmäßig sehen alle Gruppen einer Klasse die gleichen Aufgaben. Wenn Sie wollen, dass Ihre Gruppen individuelle Aufgaben bearbeiten, können Sie das einerseits "herkömmlich" tun, indem Sie den Kindern mitteilen, dass sie nur eine bestimmte Aufgabe erledigen sollen. Oder Sie legen die unterschiedlichen Gruppen oder sogar einzelne Kinder als unterschiedliche Klassen an (zum Beispiel unter den Namen "Gruppe 1", "Gruppe 2" und so weiter). Dann können Sie besser differenzieren und jeweils den Fähigkeiten der Gruppenmitglieder entsprechend vorher erstellte schwierige oder einfache Aufgaben zuteilen. Außerdem wird so arbeitsteiliger Gruppenunterricht möglich: Jede Gruppe kann andere Aufgaben bekommen, deren Ergebnisse zum Schluss von Gruppensprechern präsentiert werden.
EinführungAuch wenn Sie Tech Pi als interaktive Lernumgebung nutzen, sollten Sie den Film als Einführung in das Thema ohne Unterbrechung durch beigefügte Aufgaben möglichst mit allen Kindern gemeinsam anschauen. Ideal wäre in diesem Fall eine Präsentation über Beamer und Leinwand. Danach erfolgt (ebenfalls möglichst über den Beamer) die Einführung in die Arbeitsumgebung der Kinder. Führen Sie an einem Beispiel das Login durch, ohne das Kennwort öffentlich zu machen. An dieser Stelle sollten auch die Kinder auf die Geheimhaltung ihres Passwortes hingewiesen werden. Durch das Login befinden sie sich in einem geschlossenen Raum, der nur dann sicher ist, wenn er geschlossen bleibt.
Die Kinder haben jetzt zwei Möglichkeiten, Zugriff auf ihre Aufgaben zu bekommen: Entweder schauen sie sich den gesamten Film an und stoppen jeweils bei Erscheinen der Aufgaben, um sie zu erledigen, oder sie klicken im Arbeitsbereich auf den Link hinter den Aufgabentiteln. Der Film beginnt dann an genau dieser Stelle. Aber auch im laufenden Film können die Aufgaben gezielt angesteuert werden durch Buttons unter der Zeitleiste. Das erweist sich als sinnvoll, wenn ein automatisch auftauchendes Aufgabenfenster verpasst wurde oder zur Überprüfung noch einmal zurückgeschaltet werden soll.
Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Fragen auf einem eingeblendeten Notizzettel zu beantworten. Falls die Kinder in Gruppen arbeiten, sollten sie sich auf eine Antwort einigen. Zum einen ist dies Sinn und Zweck von Teamarbeit, zum anderen ist es so für Sie einfacher, den Überblick zu behalten. Die Kinder geben einen Titel ein und ordnen den Notizzettel einer bestehenden Aufgabe zu. Wenn er später aufgerufen wird, ist die Aufgabe angehängt, man kann also Frage und Antwort gleichzeitig sehen. Auf Notizen ohne Zuordnung können Zusatzinformationen notiert werden, die den Gruppenmitgliedern wichtig erscheinen. Die Notizzettel können jederzeit geändert oder gelöscht werden. Jede Eingabe bedarf aber der Speicherung, damit sie erhalten bleibt.
Sichtbarkeit der NotizenZudem wird entschieden, für wen der Zettel sichtbar sein soll. Ist sich zum Beispiel die Gruppe einig und die Beantwortung der Frage abgeschlossen, kann dies vermerkt werden und ist für jedes Gruppenmitglied ein Zeichen, dass daran nicht mehr gearbeitet werden muss. Wie auch immer die Sichtbarkeit eingestellt ist (nur für einzelne, für die Gruppe, für die Klasse oder abgeschlossen), von der Lehrerarbeitsumgebung haben Sie jederzeit Zugriff darauf.
Notizen können gesprochen werdenDer Notizzettel hat eine weitere Funktion, die der Differenzierung dient: Die Antwort kann zusätzlich (oder nur) über ein Mikrofon mündlich eingegeben werden. Kinder, die generell beim Schreiben noch Schwierigkeiten haben oder sich mit der Tastatur schwertun, können so problemlos ihre Antworten eingeben. Ebenso problemlos können Kinder mit Leseschwächen die freigegebenen Antworten der Mitschüler abhören.
Probierendes EntdeckenGeben Sie den Kindern nach der Einweisung Zeit, die Arbeitsumgebung zu erkunden, bevor sie mit der eigentlichen Arbeit beginnen. Erfahrungsgemäß finden sie sich in virtuellen Umgebungen schneller zurecht als wir Erwachsenen.
Über Ihre eigene Arbeitsumgebung können Sie während des gesamten Projekts den Fortschritt Ihrer Schülerinnen und Schüler beobachten und gegebenenfalls helfend eingreifen. Sie können Aufgaben ändern, hinzufügen oder löschen, wenn Sie merken, dass dies nötig ist. Dabei ist Ihr Standort unwesentlich: ob in der Schule oder zu Hause, Sie benötigen lediglich einen Internetzugang.
Zum Schluss haben Sie zur Bewertung der Schülerleistungen die ausgefüllten Arbeitsblätter und die Notizen aus der Arbeitsumgebung. Wenn Sie die Gruppenaufgaben arbeitsteilig angelegt haben, können Sie außerdem noch die Präsentationen der Ergebnisse Ihrer Gruppen beurteilen.