Georg Barth
14.03.2000

Anatomie des Herzens

Das "Digital Anatomist Project" der Universität Washington bietet die Möglichkeit, verschiedene Organsysteme in zwei- und dreidimensionalen Darstellungen zu betrachten.
 

Das Angebot richtet sich zwar in erster Linie an Medizinstudenten, lässt sich aber auch andersweitig nutzen, was im folgenden am Beispiel des Herzens dargestellt werden soll. Neben der interaktiven Online-Betrachtung dürfen die gewählten Grafiken kopiert und in eigene Anwendungen integriert werden. In vier vorgegebenen anatomischen Schnittebenen (anterior, posterior, sowie rechts- und linkslateral) kann man sich durch Anklicken der Strukturen deren Bezeichnung und ihren Umriss anzeigen lassen. Eine Quizfunktion ermöglicht die Überprüfung des Erlernten. Zur weiteren Verwendung der Grafiken lassen sich diese auch individuell einstellen. Einzelne Strukturen können hervorgehoben, bezeichnet oder beziffert werden. Gerade die letzte Option eignet sich dazu, die Sprachbarriere der englischen Fachtermini zu umgehen oder Strukturen abzufragen (Erfolgskontrolle). Die erstellte Grafik kann man nun unter einem eigenem URL auf dem Server ablegen oder kopieren und in ein eigenes Dokument einfügen.

Einsatzmöglichkeiten

  • Internet
    Aufsuchen der Site im WWW. Durch Anklicken der einzelnen Strukturen kann man sich die anatomischen Bezeichnungen (englischsprachig) und den Umriss anzeigen lassen. In der Quizfunktion werden Strukturen vorgegeben, die angeklickt werden sollen. Die Antworten werden mit entsprechender (Miss-)Erfolgsmeldung quittiert und statistisch ausgewertet.
  • Einbinden der Modelle in einen Online Kurs
    Die Modelle lassen sich durch Erstellen eines URL leicht in ein eigenes HTML-Dokument einbinden. Sie können zu diesem Zweck in der Darstellung modifiziert werden.
  • Einbinden in eine WORD-Datei
    Einen Kurs ohne HTML-Kenntnisse gestalten! Das Kopieren der erstellten Modelle in ein Worddokument ermöglicht die Darstellung der Grafiken auf dem Bildschirm offline.
  • Arbeitsblätter
    Die Graphiken sind zur eigenen (nicht kommerziellen) Nutzung freigegeben, dürfen also auch in Arbeitsblätter integriert werden.

Voraussetzungen

Einzige Voraussetzung ist ein Browser, der GIF-Bilder darstellen kann, was praktisch jedes der der üblichen Anzeigeprogramme leistet. Inkompatibel oder problematisch sind laut Angaben der Entwickler OmniWeb, SpryMosaic und der AOL Browser (gemeint ist wohl die alte Version). Die Animationen sind nicht nur wegen der Ladezeiten problematisch (drei bis sechs MB pro Film), die MOV-Dateien waren unter Windows und auf dem Mac nicht abspielbar. Es ist möglich, den Atlas auf CD-ROM zu bestellen.

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