Redaktion / PM
08.02.2016

Sachsen: Unterstützung für Schülerzeitungen

Das Kultusministerium Sachsen unterstützt die Neugründung von Schülerzeitungen mit einem finanziellen Zuschuss. Wer in diesem Schuljahr eine erste Ausgabe herausgegeben hat oder sich mit dem Gedanken trägt, eine Schülerzeitung zu gründen, kann dafür ein Startgeld beantragen.
 

So werden Rechnungen beispielsweise für Papier, Druck, redaktionelle oder technische Ausrüstung bis zu einer Gesamtsumme von 250 Euro übernommen. Das Geld kann auch für Online-Schülerzeitungen beantragt werden. "Schülerzeitungen sind auch in Zeiten von social media ein wichtiges Informationsmedium. Hier werden Themen behandelt, die ausschließlich Schüler interessieren. Zu einer guten Schule gehört eine Schülerzeitung", so Kultusministerin Brunhild Kurth. Die Macherinnen und Macher der Zeitung würden dabei nicht nur das journalistische Handwerk lernen, sondern vor allem auch, Positionen zu beziehen und zu vertreten.

 

Voraussetzungen

Die Starthilfe kann gewährt werden, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind

  • die Zeitung muss von Schülerinnen und Schülern verantwortet werden (Ausnahme: Grund- und Förderschulen)
  • es muss die erste Ausgabe beziehungsweise eine inhaltliche Planung der ersten Ausgabe vorgelegt werden
  • es muss eine finanzielle Planung (erwartete Einnahmen und Ausgaben) der ersten Ausgabe vorgelegt werden; es muss erkenntlich sein, dass die Schülerzeitung auch ohne die einmalige Starthilfe existieren kann
  • die erste Ausgabe der Schülerzeitung darf nicht vor Schuljahresbeginn 2015/2016 erschienen sein
 
Bewerbungsfrist

31. März 2016

Anträge für die Starthilfe

Die Unterlagen sind zusammen mit einem vollständig ausgefüllten "Antrag auf Starthilfe" einzureichen. Vertreter des Kultusministeriums und der "Jugendpresse Sachsen e.V." entscheiden über die Vergabe der Zuschüsse. Ein Rechtsanspruch auf die Gewährung dieser Starthilfe besteht nicht. Nach der Bewertung durch die Jury erhalten die Antragsteller/innen eine verbindliche Nachricht, ob und in welcher Höhe ihnen die Starthilfe gewährt wird. Maximal bis zu dieser Höhe können sie dann Originalrechnungen für entstandene Kosten einreichen. Falls die Zeitung nicht erscheint, muss die Starthilfe zurückgezahlt werden. Schulen, die in den vergangenen vier Jahren (seit 2012) bereits eine Starthilfe erhalten haben, sind nicht antragsberechtigt. Schulen, die eine Starthilfe erhalten, werden gebeten, sich mit ihrer Zeitung am Sächsischen Schülerzeitungswettbewerb des laufenden Schuljahres zu beteiligen. Der Antrag auf Starthilfe ist auf dem Bildungsserver abrufbar unter www.bildung.sachsen.de/Starthilfe. Postanschrift für den Antrag: Sächsisches Staatsministerium für Kultus, Referat 32, Postfach 100910, 01079 Dresden.

 

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