Redaktion / PM
15.10.2015

LED macht Schule: Gute Noten für besseres Licht

Eine Untersuchung an deutschen Schulen belegt den positiven Einfluss von LED-Technologie auf das Lernklima.
 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung neuer Lichttechnologien, ihre Erprobung im Alltag und den Einsatz insbesondere auch im kommunalen Umfeld. Anlässlich des Festival of Lights veröffentlicht das BMBF jetzt die Studie "LED macht Schule", in der die Auswirkungen von LED auf das Lernverhalten an 33 Schulen in Deutschland untersucht wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass die neue LED-Beleuchtung von den rund 4.300 Schülerinnen und Schüler sowie 165 befragten Lehrkräften als "gut" bewertet wird. Vor der Umrüstung wurde die Ausleuchtung in den Schulen im Durchschnitt als "befriedigend" eingestuft. Damit verbesserte sich die Beurteilung um fast eine Schulnote. Die neue Technik wird zudem akzeptiert, als positiv wahrgenommen und trägt zu einer Verbesserung des Lernklimas bei. Die Studie zeigte weiterhin, dass die gute Akzeptanz der neuen Lichtquelle weiter steigt, wenn das Thema "LED" auch im Unterricht behandelt wird.

Einsatz moderner LED-Beleuchtung

Durchblick an den Schulen
"Die LED-Technologie zeigt, wie Forschung unser Leben erhellt. Eine gute Beleuchtung in den Schulen unterstützt das Lernen und hilft Schülern und Lehrern bei ihrer täglichen Arbeit", sagte Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, anlässlich der Veröffentlichung der Studie. Der Einsatz moderner LED-Beleuchtung spart zudem elektrische Energie. "In Deutschland verwenden wir etwa 15 Prozent der Energie für Beleuchtung. Nutzen wir verstärkt LED, unterstützen wir aktiv die Energiewende. Unsere Forschung sorgt nicht nur für einen besseren Durchblick an den Schulen, sondern schont gleichzeitig unsere Umwelt", sagte Wanka.

Festival of Lights
Zudem engagiert sich das BMBF beim Festival of Lights. Die entwickelten und dort präsentierten Do-It-Yourself-Projekte zeigen, wie Lichttechnologie und Photonik den Alltag von Menschen mit Behinderungen erleichtern können. Vorgestellt wurden beispielsweise kostengünstige Prothesen aus dem 3D-Drucker, dreidimensionale, taktile Karten für Blinde, Brillen, die die verschiedenen Stufen der altersbedingten Sehbeeinträchtigung in der virtuellen Realität simulieren, eine Navigationsweste für Blinde, die den Nutzer mittels Vibration vor Hindernissen warnt, und ein Rollstuhl, der allein durch die Bewegung der Augen gesteuert werden kann. Mit diesem speziellen Rollstuhl haben die 14-jährige Myrijam Stoetzer und der 15-Jährige Paul Foltin den "Jugend Forscht"-Wettbewerb 2015 gewonnen.

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