Geisteswissenschaften

Kunst unter Verdacht: Vom Expressionismus zur NS-Kunst

Veröffentlicht am 19.08.2004
  • Sekundarstufe II
  • variabel
  • Unterrichtsplanung
  • 2 Arbeitsmaterialien

Wassily Kandinsky, Ernst Ludwig Kirchner, Arno Breker oder Leni Riefenstahl sind nur einige der Kunstschaffenden, mit denen sich die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit beschäftigen.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die einzelnen Phasen der Unterrichtseinheit bauen aufeinander auf, lassen sich aber auch modular einsetzen. Die Phasen 1 und 2 behandeln vor allem Grundideen des Expressionismus, die Phasen 3 und 4 die Staatskunst während des NS-Regimes und die so genannte "Entartete Kunst". In der Phase 5 werden die gewonnenen Ergebnisse vertiefend betrachtet. Eine Exkursion ins Museum kann vor oder während der Unterrichtseinheit durchgeführt werden.

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Vermittelte Kompetenzen

Inhaltliche Ziele

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Werke des Expressionismus und der NS-Kunst kennen lernen, analysieren und vergleichen.
  • sich mit der Kunst- und Kulturauffassung des Nationalsozialismus kritisch auseinander setzen.
  • Manipulative Prozesse erkennen und den kritischen Umgang mit Medienbildern lernen.
  • Werke aus der zeitgenössischen Kunst mit Videostills (Standbildern) von Propagandafilmen vergleichen.
  • den Lernort Museum kennen lernen (fakultativ).

Ziele aus dem Bereich Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Bilder und Textdokumente zu Künstlern sammeln, archivieren und auswerten.
  • den künstlerisch-gestalterischen Umgang mit digitalen Medien lernen.
  • interaktive Arbeitsblätter mit Texten, Computergrafiken oder eigenen Werken vervollständigen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaKunst unter Verdacht: Expressionismus, NS-Staatskunst und "Entartete Kunst"
AutorinTanja Hoffmann
FachKunst
ZielgruppeGymnasium, Oberstufe
Zeitumfangmaximal 6 Doppelstunden zuzüglich Exkursion (modifizierbar in 4 bis 7 Doppelstunden)
HardwareComputer mit breitbandigem Internetzugang, Beamer, Scanner, Digitalkamera, Videorekorder, Drucker, Fotokopiergerät
SoftwarePowerPoint, Acrobat Reader, Word, Bildbearbeitungsprogramm
VorkenntnisseBasiswissen in der Internetrecherche, der digitalen Bildverarbeitung und der Erstellung von Präsentationen (zum Beispiel mit PowerPoint)

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Avatar Tanja Hoffmann

(M.A. Kunstgeschichte und Kunstpädagogik) arbeitet als Kunst- und Museumspädagogin in München. Sie beobachtet und entwickelt aktuelle Strategien der Kunstvermittlung für komplexe Museumsensembles, etwa im Kunstareal München.

 

Freie Mitarbeit beim Museumspädagogischen Zentrum seit 1998, Promotionsvorhaben bei Prof. Dr. Wolfgang Kehr, Uni München.

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