Geisteswissenschaften

Hypercomic - Geschichten in Hyperstrukturen

Veröffentlicht am 07.01.2005
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • circa 12 Unterrichtsstunden
  • Unterrichtsplanung
  • 1 Arbeitsmaterial

Neue Medien können nicht nur Texte, sondern auch Bilder in eine Hyperstruktur bringen. Wie so ein Hypercomic entsteht, zeigt dieser Beitrag zum Kunstunterricht mit Computer, Scanner und digitaler Bildbearbeitung.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Gestaltung bedeutet Handlungsorientierung

Gerade das Fach Kunst kann in einer neuartigen visuellen Kultur eine wichtige Aufgabe für die Bildung übernehmen, da innerhalb dieses Fachs traditionellerweise der Fokus auf das Bild in seinen geschichtlichen und gesellschaftlichen Zusammenhängen gelegt und zugleich eine handlungsorientierte Anwendung geübt wird. Bildungsziele, die die Gestaltbarkeit der medialen Werkzeuge in den Vordergrund stellen, können konkretisiert werden. Als pädagogischer Mehrwert erweisen sich in diesem Kontext insbesondere die Sensibilisierung für neuartige ästhetische Prozesse und Kommunikationsstrukturen.

Kooperatives Lernen im Mittelpunkt

Neben die ästhetische Bildung tritt die kommunikative Bildung, zum Beispiel kooperatives Lernen und vernetztes Denken. Denn in der Annäherung an Netzmedien erweisen sich traditionelle Lehr- und Lernmethoden als nicht mehr adäquat. Es bildet sich gezwungenermaßen ein neues Lernen mit neuen Medien heraus, bei dem oftmals herkömmliche Unterrichtsformen überschritten und einzelne Fachsdisziplinen verzahnt werden.

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Vermittelte Kompetenzen

Inhaltliche Ziele

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Anknüpfungspunkte an ihre Lebenswelt entdecken.
  • analoge und digitale Bildmedien verstehen.
  • für neuartige ästhetische Prozesse sensibilisiert werden.
  • neue ästhetische Ausdrucksformen mit Computer- und digitaler Bildtechnik finden.

Ziele im Bereich der Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • mediale Kommunikationsstrukturen im Internet verstehen.
  • Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen.
  • die Gestaltbarkeit der medialen Werkzeuge erkennen.
  • kooperatives Lernen und vernetztes Denken mithilfe neuer Netzmedien erlernen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaHypercomic - Geschichten erzählen in Hyperstrukturen
AutorMichael Scheibel
FachKunst und fächerübergreifender Unterricht
ZielgruppeKlasse 8 bis 10, Sekundarstufe II
Zeitraumcirca 12 Unterrichtsstunden
VerlaufsplanVerlaufsplan Hypercomic zur Unterrichtseinheit
MedienComputer mit Internetanschluss, Scanner, Digitalkameras, Bildbearbeitungssoftware, Netscape Composer, Webspace
VoraussetzungenGrundkenntnisse in der digitalen Bildbearbeitung und Website-Gestaltung

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Avatar Michael Scheibel

Fachautor und Projektentwickler in Berlin. Für Lehrer-Online ist er als Fachberater und freier Redakteur für das Fachportal Kunst tätig. Mehr erfahren Sie auf seiner Homepage.

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