Nicht zuletzt die Bund-Länder-Kommission hat mit ihrem Ende 1999 gestarteten Modellversuchsprogramm "Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung" KOLIBRI dem Thema eine zentrale Bedeutung für die Weiterentwicklung der dualen Ausbildung beigemessen. Die Notwendigkeit eines solchen Projektes zeigt jedoch gleichzeitig, dass es bislang nicht weit her ist mit einer systematischen Lernortkooperation, von der durchaus alle Beteiligten profitieren könnten. Voraussetzung einer funktionierenden Lernortkooperation ist der regelmäßige, flexible und zeitnahe Austausch zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen.
Neben den grundsätzlichen Vorbehalten, die auf schulischer und betrieblicher Seite in Bezug auf den dualen Partner nach wie vor existieren, und dem Mangel an praktikablen Konzepten für Lernortkooperationen krankt eine intensivere und regelmäßigere Zusammenarbeit in den meisten Fällen an ganz alltäglichen Dingen:
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Michael Schopen arbeitete mehrere Jahre als Koordinator im Bereich Berufsbildung bei Lehrer-Online.
Lernortkooperation, Beziehung Schule-Unternehmen