Es ist ganz natürlich, dass Eltern diesem "Neuen" in der Schule anfangs skeptisch begegnen: Ihr eigener Unterricht hatte herzlich wenig mit Computern zu tun - und hat es ihnen geschadet? Außerdem ist die reale Unterrichtszeit ohnehin begrenzt - und auf den ersten Blick kostet der Einsatz von "Neuem" immer Zeit. Außerdem ist da ja auch noch PISA ... Damit Sie auf die häufigsten Nachfragen vorbereitet sind, finden Sie hier unsere Antworten.
Kinostarts werden online recherchiert, Chats bestimmen die Abendgestaltung, und mit Freunden kommuniziert man via E-Mail. Warum sollten die Hausaufgaben nicht per E-Mail verschickt und Vokabeln nicht online abgefragt werden? Wie TV, Video, CD und DVD sind Computer und Internet Medien des Alltags - auch des schulischen. Die Schule ist gefordert, die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler aufzugreifen und in den Lernprozess einzubinden.
Eine weitere Aufgabe der Schule ist es, auf Studium und Berufsleben vorzubereiten, in denen Computerkenntnisse in beinahe jedem Bereich ein Muss sind.
Die Horrorvorstellung, dass es in absehbarer Zeit nur noch Schülerinnen und Schüler vor dem Computer ohne zwischenmenschliche Kontakte mit Mitschülern und Lehrpersonen geben soll, ist natürlich ebenso unrealistisch wie die Rückkehr zur Schiefertafel.
Das Ziel aller Bemühungen, die digitalen Medien in die Schule zu bringen, soll durch eine gesunde Mischung alter und neuer Methoden erreicht werden. Dabei ist der Computer ebenso "nur" ein Medium wie der Fernseher und der CD-Player.
Studien befürworten ComputernutzungDie wissenschaftliche Forschung beschäftigte sich in den letzten Jahren ausgiebig mit den digitalen Medien im Unterricht. Einige einschneidende Erkenntnisse sprechen eindeutig für diesen Weg:
Medienerziehung