Die Gleichstellung der Frau ist eine der zentralen Forderungen der europäischen Demokratiebewegung. Seit Beginn der französischen Revolution kämpft diese um die Durchsetzung einer "égalité", die Männer und Frauen gleich stellen würde. Zeitgleich mit der Französischen Revolution und der Durchsetzung der bürgerlichen Gesellschaft entfaltet sich eine gesellschaftliche Gegenbewegung, die eine Ausgrenzung und Abwertung der Frau betreibt. Betrachtet man die französische Sprache vor dem Hintergrund dieses Kampfes, so findet man in ihr eine Vielzahl von Spuren festgeschrieben. Zu finden sind Elemente, die in sexisischer Weise Frauen ausgrenzen und abwerten, andere Elemente wiederum, die den Gleichstellungskampf widerspiegeln.
Erweiterung der SelbstkompetenzDie Unterrichtseinheit enthält nun Elemente zur Erweiterung der Selbstkompetenz (also zur Steuerung des Lernprozesses durch die Lernenden) und mehrere lernwegbegleitende diagnostische Tests, die es den Lernenden erleichtern, das Thema nicht nur zu verstehen, sondern sich auch kompetent und fließend über das Thema äußern zu können.Erweiterung der Schreib- und SprechkompetenzDie überarbeiteten Materialien ermöglichen es der Lehrkraft nun besser, den Lernenden beim Aufbau von Sachkompetenz über die Diskriminierung durch Sprache zu fördern. Ein stärkere Augenmerk wird zudem auf die Erweiterung der Schreib- und Sprechkompetenz gerichtet.
Dr. Achim Schröder ist Fachleiter für Französisch am Studienseminar für Gymnasien in Oberursel.