Steckbrief des RCLs „Millikan-Versuch“

Darstellung des Versuchsaufbaus, der Experimentiermöglichkeiten und des Mehrwerts des RCLs „Millikan-Versuch“

Versuchsaufbau

Abb. 1 zeigt die Gesamtansicht des Versuchs mit den wichtigsten Komponenten. Abb. 2 zeigt das modifizierte Mikroskop und die Beleuchtung für die Beobachtung der Öltröpfchen.

Gesamtansicht des RCL "Millikan-Versuch" mit den wichtigsten Versuchskomponenten
+Abb. 1: Gesamtansicht mit den wichtigsten Komponenten
Mikroskop und die Beleuchtung zur Beobachtung der Öltröpfchen
+Abb. 2: Mikroskop und die Beleuchtung

Abb. 3 zeigt die Laborseite mit dem Webcambild (links oben), der Stoppuhr (links unten) und dem Bedienfeld (rechts). Das Webcambild zeigt den Blick durch das Mikroskop in die Millikan-Kammer. Die Stoppuhr wird zur Messung der Steig- und Fallzeiten benötigt. Im Bedienfeld befinden sich die Buttons zum Einblasen der Öltröpfchen, zum Anschalten und Einstellen der Steigspannung sowie zum seitlichen Bewegen des Mikroskops und zum Scharfstellen der Öltröpfchen.

Screenshot der Laborseite des RCLs "Millikan-Versuch"
+ Abb. 3: Screenshot der Laborseite des RCLs (zur Vergrößerung anklicken)

Experimentiermöglichkeiten

  • Beobachtung des Verhaltens geladener Öltröpfchen unter dem Einfluss von Schwerkraft, Reibungskraft und elektrischer Kraft
  • Nachweis der Ladungsquantelung und Bestimmung der Elementarladung durch das Fallen geladener Öltröpfchen ohne und durch das Steigen geladener Öltröpfchen mit elektrischem Feld

Mehrwert

  • Die Messungen zur Bestimmung der Elementarladung sind von Schülerinnen und Schülern außerhalb des Unterrichts eigenständig durchführbar.
  • Die Öltröpfchenbewegung kann im Webcambild entspannter als am Realexperiment selbst beobachtet werden.
  • Per E-Mail oder in einem Wiki können von den Schülerinnen und Schülern ausreichend viele Messwerte zum Nachweis der Ladungsquantelung zusammengetragen werden.
Autor
Avatar Sebastian Gröber

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