Einsatz der Materialien, Bezug zu SINUS-Transfer

Vorkenntnisse und Unterrichtsverlauf; alle Materialien (Arbeitsblätter, HTML- und GEONExT-Dateien) können Sie hier einzeln herunterladen.

Vorkenntnisse und Unterrichtsverlauf

Screenshot der GEONExT-Applikation zum Thema Winkelsumme im Dreieck
+Screenshot

Die Schülerinnen und Schüler sollten Grundkenntnisse des Programms GEONExT und Kenntnisse über ebene Figuren (Dreieck, Viereck) und Winkel besitzen. Die Aufgaben zum Dreieck und zum Viereck sind für jeweils eine Unterrichtsstunde konzipiert. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei alleine am Computer arbeiten. Lediglich Aufgabe 6 (Addition der Winkelgrößen) wird in Partnerarbeit (zwei Lernende an zwei Computern!) durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler entdecken anhand einer kleinschrittigen Führung (Arbeitsblätter "winkelsumme_dreieck.pdf" und "winkelsumme_viereck.pdf") die jeweiligen Sachverhalte und Zusammenhänge weitgehend selbstständig mithilfe einer geometrischen Konstruktion, die mit der dynamischen Geometriesoftware GEONExT angefertigt wurde (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken). Im Anschluss formulieren sie einen Merksatz und wenden das Erlernte auf ein Beispiel an.

Materialien zum Download

Wenn Sie die GEONExT-Software nicht auf Ihrem Rechner installiert haben, können Sie die HTML-Dateien nutzen (die Datei "geonext.jar" muss dazu im selben Ordner liegen). Falls Sie bereits die kostenfreie GEONExT-Software nutzen, können Sie damit die beiden GEONExT-Dateien öffnen.

Arbeitsblätter
HTML-Dateien
GEONExT-Dateien

Bezug der Unterrichtseinheit zu SINUS-Transfer

Modul 1: Weiterentwicklung der Aufgabenkultur

Die Aufgaben zur Winkelsumme im Dreieck und Viereck bieten einen guten Einstieg in die Arbeit mit GEONExT. Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass man bei Veränderung eines Parameters die Veränderungen der anderen Parameter direkt verfolgen kann. Aufwändige Konstruktionen entfallen somit. Das ermöglicht, dass der Schwerpunkt der Stunde bei der Erkenntnis geometrischer Zusammenhänge und nicht beim "handwerklichen" und zeitraubenden Konstruieren von Dreiecken und Vierecken liegt. Eigenständiges Arbeiten wird gefördert. Die Schülerinnen und Schüler lernen Arbeitsmethoden für eine systematische Herangehensweise an Problemstellungen kennen:

  • Ausprobieren und Veränderungen beobachten
  • Gezieltes Beobachten
  • Angeleitetes Operieren um Gesetzmäßigkeiten zu erkennen
  • Regeln und Merksätze formulieren oder vervollständigen
  • eventuell Transfer auf eine andere Problemstellung

Ulrike Mengot ist Lehrerin an der GHS Dümpten in Mülheim und unterrichtet die Fächer Mathematik, Physik und Chemie. Sie ist Moderatorin für die Hauptschule im Fach Mathematik.

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Autorin
Avatar Brigitta Strehlau

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