Einsatz des virtuellen Genlabors "GenLab"

Im Rahmen einer Gruppenarbeit werden grundlegende gentechnologische Verfahren erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen mithilfe des Programms „GenLab“ Restriktion, Ligation und Gelelektrophorese anschaulich kennen.

Unterrichtsverlauf

Arbeitsteilige Gruppenarbeit

Die Klasse wird in (mindestens) drei Gruppen aufgeteilt. Die jeweils zu bearbeitenden Themen Restriktion, Ligation und Gelelektrophorese sind für eine Binnendifferenzierung ideal geeignet. Die Gruppen lernen die Verfahren mithilfe des Programms "GenLab" kennen und nutzen Textinformationen und Animationen der Software. Ihre Aufgabe besteht darin, die Methoden zu verstehen und anschließend der Klasse vorzustellen (mithilfe der Animationen aus dem Programm - ohne Ton). Die Gruppen erhalten auf einem Arbeitsblatt verschiedene Fragen, die sie im Rahmen ihrer Präsentation beantworten müssen.

Team-Teaching

Sollte in dieser Phase das Team-Teaching eingesetzt werden, ist es sinnvoll, dass die Biologiekollegin oder der -kollege die Moderation der Präsentation übernimmt. Während der Gruppenarbeit stehen beide Lehrkräfte für Fragen zur Verfügung.

Materialien

Software

Bei "GenLab" handelt es sich um ein virtuelles GenLabor, das an der Universität Oldenburg entwickelt wurde. Es bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, gentechnische Verfahren, wie zum Beispiel Gelelektrophorese oder PCR (Polymerase Chain Reaction) virtuell durchzuführen. Neben dem interaktiven virtuellen Labor gibt es auch einen virtuellen "Schulungsraum", in dem die einzelnen Methoden mithilfe von Animationen und Texten erklärt werden. Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit wird nur ein kleiner Teil des Programms eingesetzt.

    Arbeitsblätter
    Frei nutzbares Material
    Die von Lehrer-Online angebotenen Materialien können frei für den Unterricht genutzt und an die eigene Zielgruppe angepasst werden.