Changemakers: die globalen Protestbewegungen "Fridays for Future" und "Black Lives Matter" im Vergleich

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  • Geschichte / Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • 6 bis 7 Unterrichtsstunden
  • Arbeitsblatt, Video, Recherche-Auftrag
  • 5 Arbeitsmaterialien

In dieser Unterrichtseinheit vergleichen die Schülerinnen und Schüler die "Fridays for Future"-Bewegung mit der "Black Lives Matter"-Bewegung. Sie recherchieren über die geschichtlichen Hintergründe, Zielsetzungen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Erfolge beider Protestbewegungen. Die Arbeitsergebnisse werden präsentiert und diskutiert. In einer abschließenden Fragerunde soll geklärt werden, ob an der Schule die Auseinandersetzung mit den Themen Rassismus und Klimakrise vertieft werden sollte.

Beschreibung der Unterrichtseinheit

Die globalen Protestbewegungen "Fridays for Future" (FFF) und "Black Lives Matter" (BLM) ziehen weltweit immer mehr junge Menschen in ihren Bann und stärken ihr Engagement für eine bessere Welt. Obwohl beide Bewegungen auf den ersten Blick unterschiedliche Zielsetzungen verfolgen, haben sie eine gemeinsame Basis, die in der europäischen Kolonialgeschichte liegt. Ein Vergleich beider Bewegungen macht deutlich, dass der Lösung globaler Schieflagen wie Rassismus und Klimakrise eine umfassende, kritische und verantwortungsbewusste Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit vorausgehen muss: und das sowohl auf individueller als auch kollektiver Ebene.

Der Fachartikel "Changemakers: Prostest und junges Engagement in der Schule" ermöglicht es Lehrenden einen Einblick in die Protestbewegungen, die durch junge Menschen angetrieben werden, zu erlangen und steht in Zusammenhang mit dieser Unterrichtseinheit.

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Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen und benennen die zentralen Zielsetzungen der "Fridays for Future"- und "Black Lives Matter"-Bewegungen.
  • erkennen und erläutern Unterschiede in der gesellschaftlichen Akzeptanz beider Bewegungen.
  • begründen eigene Deutungen und Wertungen globaler und historischer Prozesse sowie gesellschaftspolitischer Sachverhalte argumentativ.

Urteilskompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • charakterisieren eindeutige Interessen, Bedürfnisse, Motive und Gefühle der Akteure der "Fridays for Future"- und "Black Lives Matter"-Bewegungen, erörtern die unterschiedlichen Positionen, bewerten Kontroverses und Problemhaltiges und überprüfen ihre Position.
  • identifizieren klar unterscheidbare Positionen, dahinterliegende Überzeugungen und Interessen sowie Lösungsvarianten für einfache Problemstellungen und beziehen begründet Stellung dazu.
  • erörtern die interkulturellen Unterschiede eigener und fremder Verhaltensweisen.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • recherchieren intentional und reflektiert in digitalen Medien, indem sie die Informationsangebote gleichermaßen kritisch wie begründet auswählen.
  • suchen, Verarbeiten und Nutzen der im Netz gefundenen Informationen.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • üben einen Perspektivwechsel ein.
  • werden zum rassismuskritischen Denken und antirassistischen Handeln angeregt.
  • werden zum eigenen Engagement und zur demokratischen Teilhabe motiviert.
Autorin
Portrait von Marita Samson Marita Samson

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