Hinweise zu den Aufgaben

Internet als Werbemittel und Werbemedium

zu Aufgabe 3.1 und 3.2

Die Schülerinnen und Schüler werden sicherlich eine Reihe von Internetwerbeformen nennen können: Banner, Pop-ups, E-Mail-Marketing, Newsletter-Marketing, Online-Sponsoring, Links im redaktionellen Umfeld, Eintrag in Suchmaschinen oder Adressbücher.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe neuer Werbeformen, zum Beispiel StreamingAd oder Interstitials. Eine ausführliche Auflistung vieler aktueller Internetwerbeformen findet sich bei Gruner & Jahr Electronic Media Sales. Zum Teil sind dort auch Demonstrationsbeispiele für verschiedene Werbeformen abgebildet und deren Vorteile gegenüber anderen Formen beschrieben.

zu Aufgabe 3.3

Der Erfolg von E-Mail-Werbung ist eng damit verknüpft, ob die Empfänger der E-Mails ausdrücklich Werbung angefordert oder erlaubt haben oder ob es sich um unaufgeforderte oder gar unerlaubt zugesendete E-Mails handelt. Letztere wird zunehmend als Belästigung angesehen und durch so genannte Spam-Filter unterbunden. Es kann sogar eine negative Imagewirkung erzielt werden. Erlaubte E-Mail-Werbung hat hingegen einen deutlich höheren Zuspruch. Die genannte Internetpräsentation von Prof. Hermanns enthält auf Seite 30 einen Vergleich der Klickraten unterschiedlicher Werbeformen.

zu Aufgabe 3.4

Die Antworten der Schülerinnen und Schüler aus Aufgabe 3.4 können im Rahmen der Aufgabe 5 mit der Internetwerbekampagne des Billigfliegers Hapag Lloyd Express (HLX.com) verglichen werden.

zu Aufgabe 4.1

Folgende Titel bieten 2004 spezielle Reisethemen an: brigitte.de, connect.de, capital.de, GEO.de, eltern.de, livingathome.de, MensHealth.de, stern.de, travel-channel.de, TVtoday.de und youngmiss.de. Zu finden ist diese Auflistung unter der Rubrik "Portfolio&Preise". Wählen Sie dann ""Themenplan & Specials", Stichwort "Reise".

zu Aufgabe 4.2

Ein entsprechender ContentAd bei GEO.de kostet 90 Euro, bei travelchannel.de 80 Euro.

zu Aufgabe 4.3 und 4.4

Die Beschreibung der Zielgruppe findet sich jeweils auf der gleichen Seite, auf der sich auch die Preislisten für die Titel finden. In vielen Bereichen weisen die Nutzer Gemeinsamkeiten mit der Zielgruppe des Billigfliegers auf. Die Zielgruppe von Travelchannel steht Buchungen von Flügen und Reisen im Internet sehr offen gegenüber. Unterschiede mag es darin geben, dass die Zielgruppen von GEO und travelchannel über ein überdruchschnittlich hohes Haushaltsnettoeinkommen verfügen und möglicherweise nicht alle Nutzer sich von einem Billigflugangebot ansprechen lassen, sondern möglicherweise für einen besseren Service auch eine höhere Zahlungsbereitschaft haben. Trotzdem könnte es sich lohnen, bei diesen Titeln Werbung zu schalten.

zu Aufgabe 5

Die angegebene Quelle beschreibt die Vertriebspolitik des Billigfliegers Hapag-Lloyd-Express sowie die dazugehörigen Maßnahmen aus dem Bereich der Kommunikationspolitik. Die Analyse der Internetkampagne bietet darüber hinaus einen guten Ausgangspunkt für eine weiterführende Diskussion. Mögliche Fragen für die Diskussion könnten sein: Warum ist die E-Mail-Kampagne gefloppt? Welche positiven oder negativen Erfahrungen haben die Schülerinnen und Schüler selbst mit Werbung im Internet gemacht? Gibt es Abstumpfungstendenzen? Welche Produkte eignen sich besonders gut für eine Vermarktung über das Internet? Welche Produkte eignen sich eher weniger? Es sollte auch deutlich gemacht werden, dass das Internet - je nach beworbenem Produkt - immer nur ein Baustein innerhalb einer gesamten Werbekampagne sein kann.

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Dr. Monika Markmann

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