• Schulstufe
  • Klassenstufe
  • Schulform
  • Fach
  • Materialtyp
  • Quelle1
Sortierung nach Datum / Relevanz
Kacheln     Liste

Die Entstehung der Jahreszeiten

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Jahreszeiten erstellen die Schülerinnen und Schüler für einen fiktiven Fernsehbericht einen Kommentar zu einer Animation über die Entstehung der Jahreszeiten.Die Ausprägung der Jahreszeiten beeinflusst täglich die Tages- und Freizeitgestaltung der Schülerinnen und Schüler. In den Medien wird regelmäßig über den anthropogen verursachten Klimawandel berichtet und in diesem Zusammenhang auch über eine Verkürzung einzelner Jahreszeiten, eine Veränderung der Neigung der Erdachse und die Verschiebung von Klima- und Vegetationszonen. Dabei wird der Sachverhalt zum Teil sehr emotional und auf der Ebene des "Halbwissens" diskutiert. Um den Schülerinnen und Schülern eine sachlich korrekte Einschätzung zu ermöglichen, sollen sie in die Lage versetzt werden, die naturwissenschaftlichen Grundlagen der Phänomene zu verstehen und zu beurteilen.Der inhaltliche Schwerpunkt dieser Einheit liegt auf der durch die Neigung der Erdachse bedingten Entstehung der Jahreszeiten. In einer weiteren Einheit ließe sich, zum Teil anhand derselben Materialien, dann auch die Entstehung der Klimazonen erklären. Aufgabenstellung und Hinweise zum Einsatz der Materialien Auf dieser Seite finden Sie die Materialien zur Unterrichtseinheit "Die Entstehung der Jahreszeiten" und eine Schilderung des "Szenarios", in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler einen Animationskommentar erstellen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler benennen den 21. März, den 21. Juni, den 23. September und den 22. Dezember als Beginn der vier Jahreszeiten. erkennen und erklären die Neigung der Erdachse als Ursache der Jahreszeiten. lernen den Einfluss des Mondes als stabilisierende Kraft der Erdachse kennen. üben in der Nachbesprechung der Stunde Modellkritik (fakultativ). Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erörtern Mediendarstellungen kritisch. Einstieg in das Thema Die Lehrkraft präsentiert eine reißerische Schlagzeile zum Thema "Erdachse kippt". Alternativ können auch andere aktuelle Schlagzeilen aus der Presse verwendet werden. Arbeitsauftrag Ein Fernsehredakteur hat im Archiv des Senders eine Animation zum Thema "Entstehung der Jahreszeiten" (Abb. 1, Platzhalter bitte anklicken) entdeckt und möchte sie zur Untermalung einer Live-Reportage verwenden. Leider ist der Ton zum Film verloren gegangen, und so muss ein neuer Kommentar verfasst werden. Da die Reportage in 40 Minuten beginnt, hat der Redakteur aber keine Zeit mehr, um sich selber über die Entstehung der Jahreszeiten zu informieren. Dies ist die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit. Durch die Materialien sowie die Sozial- und Aktionsformen (Partner- oder Kleingruppenarbeit, Schülerpräsentationen) wird die Medien- und Kommunikationskompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert. Zudem lernen sie durch das fiktive Medienszenario auch unter "Termindruck" zu arbeiten. Der Wechsel der Jahreszeiten erfolgt zu folgenden Zeitpunkten: 21. März = Frühlingsanfang, 21. Juni = Sommeranfang, 23. September = Herbstanfang, 22. Dezember = Winteranfang Die Erdachse ist um 23,5 Grad geneigt. Dadurch entsteht eine unterschiedliche Beleuchtung (Tageslänge) der Nord- und der Südhalbkugel. Durch die Neigung der Erdachse und den Umlauf der Erde um die Sonne kommt es zur Ausprägung der Jahreszeiten. Der Mond stabilisiert die Lage der Erdachse. Ohne ihn wären die Jahreszeiten extremer und chaotisch. Die Darstellungen in Zeitungsartikeln sind oft übertrieben. Mit natürlichen Phänomenen wird Angst erzeugt. Das in dem Online-Arbeitsblatt verwendete Animationsmodell ist vereinfacht. Es berücksichtigt nicht den Einfluss der Gravitation des Mondes.

  • Physik / Astronomie
  • Sekundarstufe I

Programmierung einer Entscheidungstabelle

Unterrichtseinheit

Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Programm, durch das dem Verkaufspersonal in einem Computergeschäft die Rabattvergabe erleichtert wird.Im Verlauf der Unterrichtseinheit stellen die Schülerinnen und Schüler eine Entscheidungstabelle zur Rabattberechnung auf und entwickeln aus dieser unter Einsatz der Programmiersprache Visual Basic ein Computerprogramm. Sie setzen zum ersten Mal eine Entscheidungstabelle in ein Computerprogramm um. Hierbei lernen sie die Formularelemente CheckBox und OptionButton sowie deren Handling in der Programmiersprache kennen.Da die Aufstellung einer Entscheidungstabelle zu Stundenbeginn für die Schülerinnen und Schüler eine Wiederholung darstellt, wird ihnen aus Gründen der Zeitökonomie ein Lösungsraster vorgegeben. Vorkenntnisse in Visual Basic (Selektion, Logische Operatoren) müssen vorhanden und die Aufstellung und Konsolidierung von Entscheidungstabellen bekannt sein. Einsatz der Materialien Vorkenntnisse in Visual Basic (Selektion, Logische Operatoren) müssen vorhanden und die Aufstellung und Konsolidierung von Entscheidungstabellen bekannt sein. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen aus der Situationsbeschreibung Bedingungen und Aktionen im Zusammenhang mit Lieferung und Rabattberechnung ableiten, aus diesen Bedingungen und Aktionen eine Entscheidungstabelle aufstellen, die Entscheidungstabelle unter Einsatz des Irrelevanzzeigers ("-") konsolidieren, aus der Entscheidungstabelle ein Visual Basic-Formular mit den Elementen OptionButton und CheckBox entwickeln die Codierung in Visual Basic durchführen und hierbei erkennen, dass als grundlegende Programmstruktur die mehrseitige Auswahl zu benutzen ist, den AND-Operator zur Verknüpfung von Bedingungen einsetzen, die MSGBOX-Funktion zur Ausgabe der einzelnen Aktionen benutzen. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen zur Problemlösung erforderliche Sachinformationen selbständig analysieren und aufbereiten, die Fähigkeit und Bereitschaft erweitern, bei der Entwicklung von Anwendungssystemen Dokumentationstechniken einzusetzen und die dokumentierte Problemlösung unter PC-Einsatz umsetzen. Thema Aufstellung einer konsolidierten Entscheidungstabelle zur Rabattberechnung und deren Umsetzung in ein Computerprogramm mit der Programmiersprache Visual Basic Autoren Ursula Hahn, Armin Hahn Fach Anwendungsentwicklung Zielgruppe IT-Berufe, Wirtschaftsgymnasium Lernfeld "Entwickeln und Bereitstellen von Anwendungssystemen" für die Berufe Informatikkaufmann/-frau und IT-Systemkaufmann/-frau Zeitumfang eine Unterrichtsstunde Technische Voraussetzungen Schüler-PCs, Visual Basic bzw. VBA Planung Rabattberechnung Armin Hahn ist am Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg tätig. Da die Aufstellung einer Entscheidungstabelle zu Stundenbeginn für die Schülerinnen und Schüler eine Wiederholung darstellt, wird ihnen aus Gründen der Zeitökonomie ein Lösungsraster vorgegeben. Im Gegensatz dazu ist das anschließende, bei der Umsetzung der Entscheidungstabelle in ein Computerprogramm verwendete Informationsblatt nicht bis ins kleinste Detail vorstrukturiert, sondern enthält nur die grundlegenden Informationen zur Entwicklung des Computerprogramms. Diese Situation entspricht der betrieblichen Praxis, auf die die Schülerinnen und Schüler gemäß Lernfeld 6 vorzubereiten sind und in der nur selten alle relevanten Informationen bis ins Detail vorstrukturiert sind. Die Informationsbeschaffung und -strukturierung muss im Rahmen der unterrichtlichen Erarbeitungsphase - ebenso wie im Betrieb - durch Teamarbeit mit Mitschülern beziehungsweise Kollegen erreicht werden. Ergebnispräsentation Die abschließende Schülerpräsentation des Computerprogramms findet unter Einsatz des im Computerraum installierten Beamers statt. Dies hat den Vorteil, dass sowohl der Ablauf des Programms als auch dessen Codierung gezeigt werden können, wodurch die Anschaulichkeit der Problemlösung erhöht und eine nachhaltige Lernerfolgssicherung bewirkt werden.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe II

Kalkulationsmethoden im Vergleich

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit geht es darum, die Prozesskostenrechnung der einfachen Zuschlagskalkulation gegenüberzustellen. Die Schülerinnen und Schüler entdecken anhand einer praxisorientierten Lernsituation die entscheidenden Unterschiede. Die traditionell meist funktional ausgerichtete Unternehmensstruktur hat auch die Ausgestaltung des innerbetrieblichen Rechnungswesens, so wie es die Schülerinnen und Schüler in den vorhergehenden Unterrichtsstunden kennen gelernt haben, entscheidend beeinflusst. So orientieren sich die herkömmlichen Verfahren der Kostenrechnung an der Aufbauorganisation (Kostenstellen) und sind zudem auf die Fertigung in Industriebetrieben ausgerichtet. Dies war solange kein Problem, wie die Produktion der Engpass im Unternehmen war und die indirekten Bereiche eine untergeordnete Rolle spielten. Veränderte Rahmenbedingungen und Wertschöpfungsstrukturen haben oftmals auch zu einer Verschiebung der Kostenstrukturen, insbesondere einem Anstieg der Gemeinkosten geführt. Dies ist auch das Problem, vor dem das Beispielunternehmen, die "KitchenTEC GmbH", steht. Die Unterschiede der traditionellen Vollkostenrechnung und der Prozesskostenrechnung lassen sich dabei gut durch den Vergleich der kalkulierten Kosten, die sich aufgrund der unterschiedlichen Komplexität jeweils für ein Standard- und ein Spezialprodukt ergibt (Komplexitätseffekt), verdeutlichen. Dieser Sachverhalt wird durch die verwendete Fallsituation aufgegriffen. Ablauf des Unterrichts und Einsatz der Materialien Durch die Verwendung eines berufsnahen Beispiels soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema der Stunde erhöht werden. Die Schülerinnen und Schüler benennen, welche Aufgaben sich im Rahmen der vergleichenden Kalkulation der beiden Produkte ergeben. leiten Unterschiede der beiden Kostenrechnungssysteme aus der Vorgehensweise bei der Kalkulation der beiden Produkte ab. bewerten das Ergebnis der beiden Kalkulationen und identifizieren die unterschiedliche Komplexität der beiden Produkte als Ursache für die Abweichung. trainieren den Umgang mit Fallsituationen derart, dass sie den Sachverhalt schnell erfassen und relevante Informationen herausfiltern und zur Lösung von Arbeitsaufträgen verwerten. präsentieren ihre Arbeitsergebnisse strukturiert vor der Klasse. Die Prozesskostenrechnung und auch die Kalkulation der beiden Produkte mit Prozesskosten und mit der einfachen Zuschlagskalkulation wird auf die Kostenstelle Lager begrenzt. Eine Betrachtung über mehrere Kostenstellen beziehungsweise eines ganzen Hauptprozesses würde die Unterrichtsstunde nicht nur unnötig verkomplizieren, sondern auch den Vergleich mit der einfachen Zuschlagskalkulation erschweren, da dann nicht mehr die gleiche Berechnungsgrundlage bestünde. Ebenso werden in der Kostenstelle Lager lediglich drei verschiedene Teilprozesse betrachtet. In der Realität ließen sich hier noch deutlich mehr Teilprozesse identifizieren. Weiterhin wird der so genannte Degressionseffekt, der die konstanten Prozesskosten unabhängig von der Höhe der zu Grunde liegenden Einzelkosten verrechnet, in dieser Unterrichtsstunde aus Zeitgründen nicht behandelt. Einstieg Als Einstieg dient ein Informationstext, aus dem hervorgeht, dass die Auszubildenden der KitchenTEC GmbH von ihrem Geschäftsführer beauftragt werden, Unterschiede in der Kalkulation von Individual- und Standardküchen mit Prozesskosten und der einfachen Zuschlagskalkulation aufzudecken. Zunächst wird eine " Erwartungshorizont " am Whiteboard angelegt. Zwei Arbeitsblätter werden verwendet, um eine systematische Vorgehensweise der Lernenden zu gewährleisten. Erste und zweite Erarbeitungsphase In der ersten Erarbeitungsphase berechnen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Prozesskosten der Kostenstelle Lager pro Beschaffungsvorgang und führen dann in einer zweiten Erarbeitungsphase die Kalkulation der beiden Produkte mit Prozesskosten und nach der einfachen Zuschlagskalkulation durch. Die Berechnung soll mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel durchgeführt werden. Zum einen trainiert dies die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Tabellenkalkulationsprogrammen; zum anderen bedeutet dies eine Zeitersparnis, da Formeln kopiert werden können und die einzelnen Rechenoperationen nicht mit dem Taschenrechner durchgeführt werden müssen. Zudem lassen sich die Zusammenhänge zwischen den zu ermittelnden Werten besser erkennen, da die Lernenden bei deren Berechnung Formelbestandteile miteinander verknüpfen müssen. Ebenso ermöglicht Excel die grafische Darstellung des Komplexitätseffekts in der Form eines Diagramms. Für die Erarbeitungsphase wurde die arbeitsgleiche Partnerarbeit gewählt, da hier die Erläuterung und Berechnung der einzelnen Werte im Vordergrund steht. Die Partnerarbeit bietet den Lernenden zusätzlich die Möglichkeit, sich in Ruhe mit ihrem Tischnachbarn auszutauschen, was insbesondere bei der Bewertung der Ergebnisse sinnvoll ist. Ergebnissicherung Die Sicherung der Ergebnisse geschieht durch Schülerpräsentationen. Hierbei ergibt sich der Mehrwert des PC-Einsatzes vor allem aus der Tatsache, dass mit Hilfe von Excel die gewonnenen Daten anschaulich in Form von Tabellen und Diagrammen visualisiert werden können. Die Präsentation erlaubt es den anderen, direkt die Ergebnisse zu kontrollieren und Fragen zu klären; zudem fördert diese Methode die Präsentationskompetenz.

  • Rechnungswesen
  • Sekundarstufe II

Kennzahlenanalyse für eine Investitionsentscheidung

Unterrichtseinheit

Die Schülerinnen und Schüler sollen für ein Unternehmen der Automobilindustrie, einen Hersteller von besonders umweltfreundlichen Pkws, eine reflektierte Investitionsentscheidung mit strategischem Charakter treffen. Die Elektro-Auto AG möchte sich aufgrund der guten Konjunkturlage, dem gestiegenen Umsatz und erfreulichen Gewinnen unabhängiger von Zulieferern machen. Zwei Unternehmen stehen zur Auswahl und die Schülerinnen und Schüler sollen der Elektro-Auto AG bei dieser wichtigen Investitionsentscheidung helfen. Ihnen stehen dabei die aufbereiteten Bilanzen und die GuV der beiden Unternehmen zur Verfügung. Anhand der aufbereiteten Bilanz lassen sich Bilanz-Kennzahlen ermitteln, die über die Vermögensstruktur (Konstitution), die Kapitalstruktur (Finanzierung), die Anlagendeckung (Investierung) sowie die Zahlungsbereitschaft (Liquidität) und weitere Aspekte der Unternehmensbeurteilung Auskunft geben. In dieser Stunde sollen die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage einer aufbereiteten Bilanz ausgesuchte Kennzahlen ermitteln und diese dann zur vergleichenden Beurteilung zweier Unternehmen einsetzen, die dann wiederum in eine zu fällende unternehmerische Entscheidung einfließen soll. Für die Entscheidung ist es von besonderer Bedeutung, die Gewichtung der einzelnen Kennzahlen sowie der Kennzahlenkategorien vorzunehmen. Ablauf des Unterrichts und Einsatz der Materialien Durch die Verwendung dieses berufsnahen Beispiels soll das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Thema der Stunde erhöht werden. Sie sollen dazu angeregt werden, sich in die beschriebene Handlungssituation hineinzuversetzen und Vermutungen darüber anzustellen, welche Probleme und Handlungskonsequenzen sich für das Unternehmen und seine Produkte ergeben. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Fachkompetenz, indem sie benennen, welche Aufgaben sich für das Fällen einer Entscheidung ergeben. bereits erworbene Kenntnisse hinsichtlich der Ermittlung der einzelnen Kennzahlen anwenden. die Entwicklung beider Unternehmen kennzahlengestützt im Zeitvergleich beurteilen. die Kennzahlen beider Unternehmen vergleichend beurteilen. entscheiden, in welches Unternehmen investiert werden soll. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Methodenkompetenz, indem sie den Umgang mit Fallsituationen derart trainieren, dass sie den Sachverhalt schnell erfassen und relevante Informationen herausfiltern und zur Lösung von Arbeitsaufträgen verwerten können. Einstieg Als Einstieg wird ein Informationstext gewählt, aus dem hervorgeht, dass die Elektro-Auto AG überschüssige finanzielle Mittel in einen Zulieferer hochleistungsfähiger Akkus investieren möchte. Damit soll das Unternehmen von diesen Zulieferungen unabhängiger werden. Zwei Zulieferer für hochleistungsfähige Akkus, wie sie die Elektro-Auto AG in ihren Produkten einsetzt, suchen einen Investor und stehen langfristig gesehen zum Verkauf, so dass sich die Möglichkeit der Rückwärtsintegration ergibt. Die Investitionsentscheidung steht unter einem gewissen Zeitdruck und es liegen lediglich die Bilanzen und GuVs der letzten beiden Jahre der beiden Unternehmen vor, so dass sich ein kennzahlengestützter Betriebsvergleich anbietet. Aus diesen Informationen ergeben sich die investitionsentscheidung_erwartungshorizont für diese Stunde. Erste und zweite Erarbeitungsphase In der ersten Erarbeitungsphase berechnen die Schülerinnen und Schüler zunächst die fehlenden Kennzahlen für die "CellPower AG" und erstellen dann in einer zweiten Erarbeitungsphase zwei Diagramme, die den nun folgenden Vergleich der beiden Investitionsobjekte grafisch unterstützen sollen. Die Berechnung und die Erstellung der beiden Diagramme soll mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel durchgeführt werden. Damit lassen sich die Zusammenhänge zwischen den zu ermittelnden Werten besser erkennen, da die Schüler bei deren Berechnung Formelbestandteile miteinander verknüpfen müssen, und die vorliegenden Daten kompakt dargestellt und abgerufen werden können. Zudem ermöglicht Excel die grafische Darstellung der Kennzahlen der Vermögensstruktur und der Erfolgskennzahlen in Form von Diagrammen. Für die Erarbeitungsphase wurde zum einen die Einzelarbeit für die Berechnung der Kennzahlen und zum anderen die arbeitsgleiche Partnerarbeit gewählt, da hier die Erläuterung und Berechnung der einzelnen Werte im Vordergrund steht. Die Partnerarbeit bietet den Schülerinnen und Schülern zusätzlich die Möglichkeit, sich in Ruhe mit ihrem Tischnachbarn auszutauschen, was insbesondere bei der Bewertung der Ergebnisse und dem Fällen der Entscheidung sinnvoll ist. Ergebnissicherung Die Sicherung der Ergebnisse geschieht durch Schülerpräsentationen, bei denen in der ersten Sicherungsphase ein Schüler oder eine Schülerin die Lösungen zu den verschiedenen Aufgaben vorträgt. In der zweiten Sicherungsphase sollen zwei Lernende, die in Partnerarbeit zusammengearbeitet haben, im Team präsentieren. Hierbei ergibt sich der Mehrwert des PC-Einsatzes vor allem aus der Tatsache, dass mit Hilfe von Excel die gewonnenen Daten anschaulich in Form von Tabellen und Diagrammen visualisiert werden können. Die Präsentation erlaubt es den anderen Schülern, direkt die Ergebnisse zu kontrollieren und Fragen zu klären. Da die Beurteilung der Investitionsentscheidung in dieser Unterrichtsstunde, auch aus Zeitgründen, vorwiegend verbal erfolgt, soll in der folgenden Stunde eine schriftliche Fixierung (Sicherung) der Ergebnisse erfolgen.

  • Rechnungswesen
  • Sekundarstufe II

Nährstoffaufspaltung durch Enzyme

Kopiervorlage / Video

Das Arbeitsmaterial zum Thema "Nährstoffaufspaltung durch Enzyme" besteht aus einem Arbeitsblatt, auf dem in tabellarischer Form die Aufspaltung der Nährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette in ihre Monomere dargestellt ist. Das Arbeitsblatt gehört zu dem Film "Das menschliche Verdauungssystem" und dient der Sicherung der dort behandelten Inhalte bezüglich der Aufspaltung der Nährstoffe in den jeweiligen Abschnitten des Verdauungssystems . Die erste Spalte der Tabelle enthält die Bezeichnung des Abschnitts, in der zweiten Spalte sind Abbildungen der Abschnitte Mundraum und Speiseröhre, Magen und Dünndarm zu finden, weil nur in diesen Abschnitten enzymatisch katalysierte Spaltungsprozesse stattfinden. In der dritten Spalte notieren die Schülerinnen und Schüler die ablaufenden enzymatischen Spaltungen mitsamt Skizzen und den beteiligten Enzymen. Diese Informationen entnehmen sie dem zugehörigen Film, in dem nacheinander die verschiedenen Abschnitte des Verdauungssystems und die enzymatischen Prozesse anhand auserwählter Enzyme und Nährstoffe gezeigt werden: Spaltung der Stärke in Maltose durch das Verdauungsenzym Amylase in Mundraum und Speiseröhre, Spaltung der Proteine in Polypeptide durch Pepsin im Magen, Spaltung der Polypeptide durch das Enzym Trypsin und weitere Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse im Dünndarm, Spaltung der Fette in Glycerin und Fettsäuren durch Lipase im Dünndarm und Spaltung der Maltose durch Maltase in Glucose im Dünndarm. Als Einstieg in diese Unterrichtsstunde können eine von Laktoseintoleranz betroffene Person und ihre Symptome vorgestellt werden, was zuerst als Wiederholung des Aufbaus der Nährstoffe genutzt werden kann. Anschließend ergibt sich die Frage nach der Ursache für ihre Beschwerden nach dem Konsum laktosehaltiger Speisen. Zur Klärung dieser Frage schauen sich die Schülerinnen und Schüler auf ihrem mobilen Endgerät den Film an und füllen mit dessen Hilfe das Arbeitsblatt aus. Dies hat den Vorteil, dass die Zweiergruppen in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten können und den Film je nach Belieben anhalten, vor- oder zurückspulen können. Außerdem können sich die Schülerinnen und Schüler bei Unsicherheiten untereinander besprechen. Die Sicherung kann durch Schülerpräsentationen zum Beispiel mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter und einer Dokumentenkamera erfolgen. Als Zirkelschluss kann die an Laktoseintoleranz leidende Person, die Bezeichnung des Enzyms Laktase, den Spaltungsvorgang den sie katalysiert sowie die Vorgänge im Dickdarm bei Eintreffen von nicht resorbierter Laktose und die Erklärung der Symptome der an Laktoseintoleranz leidenden Person dienen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Book Reviews: Rezensionen englischsprachiger Literatur

Unterrichtseinheit

Der Lehrplan (NRW) sieht für die Jahrgangsstufe 11 im Fach Englisch die Behandlung einer Ganzschrift vor. Oft stehen Lehrende und Lernende vor der Qual der (richtigen) Wahl, und nicht selten kommt es zu Interessenkonflikten. Dem Dilemma wurde in diesem nachahmenswerten Projekt entgegengewirkt. Schülerinnen und Schüler lasen selbstständig und ganz nach eigenem Interesse eine Lektüre und bewerteten diese für die anderen Kursteilnehmer. Um den Schülerinnen und Schülern bei der häuslichen Erarbeitung ihrer individuellen Analyse und der Vorbereitung ihrer Präsentation im Plenum zu unterstützen, beschäftigte sich der Kurs parallel gemeinsam mit der ausführlichen Analyse einer weiteren Ganzschrift (Nick Hornby: About a Boy). Dieses Projekt ist in der vorliegenden Form prinzipiell auf andere Fächer und die Sekundarstufe I übertragbar und eignet sich besonders dafür, das selbstständige (und über den Unterricht hinausgehende) Lesen und Bewerten fremdsprachlicher fiktionaler Literatur zu fördern und die Präsentationsfähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiter auszubauen. Von der Buchauswahl zur Website Ein Merkblatt und die gemeinsame Arbeit an einem Roman bereiteten die Lernenden auf ihre eigene Analyse und Rezension vor. Die Präsentation vor der Klasse wird ergänzt durch den Webauftritt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen einen authentischen Roman selbständig lesen, verstehen und eine begründete Bewertung des Inhalts beziehungsweise Gehalts vornehmen. die Ergebnisse ihrer Analyse adressatenbezogen und sachlogisch zusammenstellen und im Klassenplenum im freien Vortrag in der Zielsprache präsentieren. Buchrezensionen in der Zielsprache verstehen, bewerten und eine eigene Rezension ihres Romans schreiben. durch den Zugewinn an sprachlichen Ausdrucksmitteln ihre zielsprachliche Kompetenz erweitern und diese produktiv in der mündlichen und schriftlichen Präsentation anwenden. eigenverantwortliches und selbständiges Arbeiten einüben und Handlungskompetenz erwerben. sich mit den Lerninhalten aktiv auseinandersetzen und Wissen konstruktiv aufbauen. Lesestrategien wie skimming, scanning oder analytisches Lesen üben. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen traditionelle Medien und Neue Medien systematisch nutzen und effektive Navigationstechniken einüben. verschiedene Präsentationsformen kennen lernen, begründet auswählen und die Qualität der eigenen Präsentationen und der Präsentationen der Mitschüler evaluieren und diskutieren. Thema Anfertigung von Rezensionen moderner englischsprachiger Literatur Autorin Birgit Gee Fächer Englisch; dieses Projekt lässt sich auf andere Sprachen übertragen Zielgruppe Sek II; dieses Projekt lässt sich auf die Sek I übertragen Referenzniveau Referenzniveau B - Selbstständige Sprachverwendung Zeitraum halbjahrsbegleitend; nach der Erteilung des Arbeitsauftrags ca. 4 Wochen bis zu Beginn der ersten Präsentationen, anschließend ca. 15 Minuten pro Woche Medien ein PC mit Internetzugang, OHP, Beamer, evtl. eine Auswahlliste mit Lektürevorschlägen Buchauswahl Nachdem der Arbeitsauftrag zu Anfang des Schuljahres geklärt wurde, hatten die Schülerinnen und Schüler 14 Tage Zeit, sich einen Roman auszusuchen und ihre Wahl in der Liste einzutragen. Diese Liste wurde für alle Schülerinnen und Schüler fotokopiert und als verbindlich in Bezug auf Termin und ausgewählten Roman betrachtet. Einige Schülerinnen und Schüler änderten im Verlauf des Projekts den Termin ihrer Präsentation und die Wahl des Romans. Diese Änderungen wurden in Absprache mit dem Kurs geklärt. Lernen am gemeinsamen Beispiel Parallel zu der eigenständigen Romananalyse durch die Schülerinnen und Schüler erarbeitete der Kurs in den folgenden Wochen gemeinsam Nick Hornbys Roman About a Boy. Besonderer Wert wurde auf die Übertragbarkeit der Analyseverfahren gelegt, um die Schülerinnen und Schülern bei der selbständigen Analyse ihres Romans zu unterstützen. Fragen der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf ihre eigenen Romane waren erwünscht und wurden konstruktiv in das Unterrichtsgeschehen eingebaut. Die Präsentationen... Nach 6 Wochen begannen die ersten Schülerpräsentationen. Um dem Problem der Langeweile durch "Berieselung" entgegenzuwirken, einigte sich der Kurs auf eine Präsentation pro Woche (zu Beginn einer Doppelstunde), so dass die Schülerinnen und Schülern ein Mal pro Woche ein (meist) interessanter Lektürevorschlag gemacht wurde. ...und deren Bewertung Die Schülerinnen und Schüler wurden in die Bewertung der Präsentationen mit einbezogen, indem immer drei bis fünf Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern ein Evaluationsbogen zu Beginn der Präsentation ausgeteilt wurde. Die Schülerinnen und Schüler gewöhnten sich sehr schnell an diese Vorgehensweise und waren sich darüber einig, dass ihnen diese Form der Evaluation in der Vorbereitung und Durchführung ihrer eigenen Präsentationen geholfen habe. Ebenfalls wurden die Schülerinnen und Schüler nach der Präsentation zu einer Selbstevaluation ermutigt. Diese Form der Bewertung leistete einen wichtigen Beitrag für die Einschätzung der eigenen Leistung und für die von Lernenden und Lehrerin positiv empfundene Arbeitsatmosphäre. Die Publikation der Rezensionen Vor Ende des Projekts stellte sich die Frage, in welcher Form das Gesamtergebnis zu präsentieren sei. Verschiedene Möglichkeiten der Zusammenstellung aller Rezensionen wurden im Kurs diskutiert. Die Schülerinnen und Schüler äußerten sehr bald die Wunsch, mit ihren Rezensionen ein größeres Publikum zu erreichen und so einigte man sich auf die Zusammenstellung der Rezensionen auf einer gemeinsamen Internetseite, die auf der Schulhomepage des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bonn zu finden ist: Projektbeschreibung Die Schülerinnen und Schüler erstellten selbstständig eine Projektbeschreibung, die sich ebenfalls auf dieser Homepage befindet. Insgesamt betrachtet arbeiteten die Schülerinnen und Schüler während des Projekts sehr eigenständig und zielstrebig. Schwierigkeiten konnten im gemeinsamen Gespräch etwa durch die Wahl eines anderen Romans beseitigt werden.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Menschliches Verdauungssystem

Kopiervorlage / Interaktives
0,00 €

Das Arbeitsmaterial zum Thema "Menschliches Verdauungssystem und Oberflächenvergrößerung im Dünndarm" enthält zwei Arbeitsblätter. Auf dem ersten Arbeitsblatt sind das menschliche Verdauungssystem und die Funktionen der einzelnen Abschnitte dargestellt, auf dem zweiten Arbeitsblatt ist die Oberflächenvergrößerung im Dünndarm abgebildet. Die beiden Arbeitsblätter gehören zu dem Film "Das menschliche Verdauungssystem" und dienen der Sicherung der dort behandelten Inhalte. Auf dem ersten Arbeitsblatt ist die gleiche Abbildung des menschlichen Verdauungssystems wie im Film dargestellt, die durch die Schülerinnen und Schüler beschriftet werden soll. Ebenso soll jeweils die Funktion der einzelnen Abschnitte stichwortartig in einer Tabelle festgehalten werden. Auf dem zweiten Arbeitsblatt ist die Oberflächenvergrößerung im Dünndarm durch drei aus dem Film stammende Abbildungen dargestellt. Die Schülerinnen und Schüler halten hier die Bezeichnung der Strukturen (Querfalten, Darmzotten, Mikrovilli) und den Faktor ihres Effekts auf die Oberfläche des Dünndarms fest. Der Film behandelt nacheinander die verschiedenen Abschnitte des Verdauungssystems, deren jeweiligen Funktionen und die enzymatischen Prozesse anhand auserwählter Enzyme und Nährstoffe : Zerkleinerung der Nahrung im Mundraum durch die Zähne, Spaltung der Stärke in Maltose durch das Verdauungsenzym Amylase, Transport der Nahrung durch die Speiseröhre, Magensäure im Magen, Spaltung der Proteine in Polypeptide durch Pepsin, Zerstreuung der Fette durch Gallensaft aus der Gallenblase, Spaltung der Polypeptide durch das Enzym Trypsin und weitere Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse, Neutralisation der Magensäure durch die Bauchspeicheldrüse, Spaltung der Fette in Glycerin und Fettsäuren durch Lipase und Spaltung der Maltose durch Maltase in Glucose, Oberflächenvergrößerung im Dünndarm zum Zwecke der Resorption und Rückgewinnung von Wasser im Dickdarm. Das Arbeitsmaterial wird durch ein interaktives Begleitmaterial – bestehend aus vier interaktiven Übungen – ergänzt, auf das Sie hier zugreifen können. Als Einstieg in die Unterrichtsstunde kann eine von Zöliakie betroffene Person und ihre Symptome vorgestellt werden, was die Frage nach der Ursache für ihre Beschwerden aufwirft. Zur Klärung dieser Frage schauen sich die Schülerinnen und Schüler auf ihrem mobilen Endgerät den Film an und füllen mit dessen Hilfe die Arbeitsblätter 1 und 2 in Paararbeit aus. Dies hat den Vorteil, dass die Zweiergruppen in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten können und den Film je nach Belieben anhalten, vor- oder zurückspulen können. Die Sicherung kann durch Schülerpräsentationen zum Beispiel mithilfe der ausgefüllten Arbeitsblätter und einer Dokumentenkamera erfolgen. Als Zirkelschluss kann die an Zöliakie erkrankte Person, die Zerstörung der Darmzotten und die Erklärung der Symptome der an Zöliakie erkrankten Person dienen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I

Nachhaltiges Wirtschaften im Modellunternehmen

Unterrichtseinheit

Das hier vorgestellte Material ist innerhalb des BLK-Modellversuchs "21 - Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" entstanden. Zentrales Bildungsziel ist der Erwerb von Gestaltungskompetenz für die Zukunft.In dem Projekt, das in den Werkstattmaterialien Nr. 18 dokumentiert und zur Nachahmung aufbereitet ist, wurde das Öko-Audit-Verfahren (EMAS) in einem Modellunternehmen mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Das Öko-Audit ist eine ökologische Betriebsuntersuchung. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in arbeitsteiliger Gruppenarbeit an Aufgaben, die auch in der Realität in einem Unternehmen zu bearbeiten sind. Es wird also nicht beabsichtigt, die eigene Schule einem Öko-Audit zu unterziehen, sondern den Audit-Prozess didaktisch reduziert zu reflektieren.Unter einem Modellunternehmen ist ein virtuelles Unternehmen zu verstehen, in dem die SchülerInnen in fünf verschiedenen Abteilungen (Einkauf, Verkauf, Personal, Sekretariat, Rechnungswesen) arbeiten. Eine Zukunftswerkstatt und eine Betriebsexkursion sollen in das Projekt einführen und die Motivation der Schülerinnen und Schüler erhöhen. Das Lernen im Modellunternehmen Grundlegende Merkmale didaktischer Simulationsmodelle Das Thema Nachhaltigkeit Im Spannungsfeld von Ökonomie, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit Die Schülerinnen und Schüler sollen das Öko-Audit-Verfahren in Grundzügen kennen lernen. das Einkaufsverhalten eines Betriebes und ihr eigenes Konsumverhalten kritisch hinterfragen. Konfliktsituationen kennen lernen, die durch die Umsetzung eines Öko-Audits in einem wirtschaftlich handelnden Unternehmen entstehen. Produktlinienanalysen von drei Produkten des Modellunternehmens erstellen und dabei die Arbeits- und Produktionsbedingungen in Ländern der so genannten Dritten Welt reflektieren. Die Werkstattmaterialien können entweder von den Seiten des BLK-Programms "21" heruntergeladen oder bestellt werden. Bei den Druckexemplaren liegt eine CD-ROM bei, die zahlreiche Zusatzinformationen enthält. Dafür wurden Internetseiten von den beteiligten Lehrkräften überarbeitet, mit einem Exzerpt versehen und mit einem Fremdwörter- und Umweltlexikon verlinkt. Dadurch wurden die HTML-Seiten für die Schülerinnen und Schüler leichter handhabbar. Freie Universität Berlin Programmwerkstatt Berlin BLK-Programm "21" Hilla Metzner Arnimallee 9 14195 Berlin Nach T. Tramm (s. unten) bestehen die grundlegenden Merkmale didaktischer Simulationsmodelle unter anderem darin, dass die Schülerinnen und Schüler in einem komplexen Unternehmensmodell definierte Arbeitsrollen zum Zwecke des Lernens einzunehmen haben. Diese Rollenübernahme geschieht keineswegs unreflektiert. Statt dessen wird der "Schonraum Schule" genutzt, um ihre Rollen kritisch hinterfragen zu können und Erfahrungen mit "relativ komplexen ökonomischen Systemen und vor allem mit den Auswirkungen ihres Handelns (...) zu machen." Lernen im Modell In einem Modellunternehmen sind zwei Ebenen des Lernens zu unterscheiden. Die eine Ebene ist das Lernen im Modell. Die Modellunternehmung bietet hierbei den Rahmen für das Handeln der Schülerinnen und Schüler. Es definiert die Arbeitsaufgaben und -bedingungen. Rückkopplung erhalten die Schülerinnen und Schüler aus der Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit ihres Handelns. Die Dynamik entsteht also aus der Arbeits- und Lernumwelt selbst. Lernen am Modell Die andere Ebene ist das Lernen am Modell. Hierbei gehen die Schülerinnen und Schüler auf situative Distanz zu den Modellhandlungen. Sie vergleichen die im Modell gewonnenen Erkenntnisse mit der Realität und mit wissenschaftlichen Aussagen unterschiedlicher Disziplinen. Somit steht die Arbeit im Modellunternehmen zwischen der betrieblichen Realität und dem traditionellen Unterricht. Es werden jedoch Anleihen bei beiden Formen gemacht. So kommen beim Lernen am Modell beispielsweise auch fragend-entwickelnde Phasen vor, wodurch die Vorteile auch dieses methodischen Vorgehens genutzt werden können. Zeitliche und technische Voraussetzungen Für dieses Projekt ist ein Zeitraum von circa 32 Unterrichtsstunden vorgesehen. Dabei sollten mindestens jeweils vier Stunden am Stück zur Verfügung stehen. Aufgrund der selbstständigen Informationsbeschaffung und der Präsentationsvorbereitung sind zwei Rechner mit einem Internetbrowser pro Abteilungsgruppe notwendig. Sinnvoll ist es, wenn das Projekt während der gesamten Laufzeit von zwei Lehrkräften betreut wird, da die Anforderungen, gerade bei der "Zukunftswerkstatt", sehr vielfältig sind. Die "Zukunftswerkstatt" Die "Zukunftswerkstatt" sollte möglichst an einem Tag über acht Unterrichtsstunden durchgeführt werden. Es ist von Vorteil, diesen Tag in einem besonderen Raum in der Schule durchzuführen oder sogar außerhalb der Schule, um den besonderen Charakter der Werkstatt zu verdeutlichen. Für die Zukunftswerkstatt sollte ein CD-Spieler zur Verfügung stehen. Außerdem sollte man es nicht versäumen, eine Kamera für die Schülerpräsentationen zur Verfügung zu stellen, da nach unserer Erfahrung äußerst kreative Präsentationen zustande kommen können und es schade wäre, wenn man diese Momente nicht festhalten kann. Quellenangabe Tade Tramm (1991): Entwicklungsperspektiven der Übungsfirmen- und Lernbüroarbeit aus der Sicht einer Didaktik handlungsorientierten Lernens: In : Wirtschaft und Erziehung 7-8/91, S. 248-259 Ökonomie, Ökologie und soziale Gerechtigkeit Auch diese Unternehmen integrieren in ihren Nachhaltigkeitsberichten soziale, wirtschaftliche und ökologische Aspekte. In einem Modellunternehmen können durch die Herausarbeitung konfliktträchtiger Situationen zwischen den drei gleichrangigen Aspekten der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziale Gerechtigkeit) Lernsituationen geschaffen werden, die in vielen Unternehmen und auch im kaufmännischen Unterricht oft nicht thematisiert werden. Es ist somit evident, dass in der Schule eine Kombination des Öko-Audits mit Fragestellungen im Sinne eines Nachhaltigkeitsaudits absolut sinnvoll ist. Ziel eines Öko-Audits Ziel eines Öko-Audits ist die Förderung der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Das Thema des "Öko-Audits" an sich ist ein zentrales Thema um Unternehmen zu einer ökologischen Wirtschaftsweise zu veranlassen. Es hat klare ökologische, ökonomische und auch soziale Bezüge, wenn es zum Beispiel um die Formen der Mitarbeiterbeteiligung geht. Von einer langfristigen Bedeutung des Themas ist auszugehen, wenn man bedenkt, dass validierte Betriebe auch überdurchschnittlich wirtschaftlich erfolgreich sind. Auch sind Auditverfahren (zum Beispiel Qualitätsmanagement) häufig angewandte Verfahren in Unternehmen. So können die Schülerinnen und Schüler an Gelerntes anknüpfen, wenn sie im Anschluss der Ausbildung in einen Betrieb wechseln, der für solche Ideen aufgeschlossen ist. Im Anschluss an das Projekt können außerdem Vorschläge zur Verbesserung des schulischen Umweltschutzes verwirklicht werden. vorausschauendes Denken und Kenntnisse im Bereich von Zukunftsszenarien und Zukunftsentwürfen die Kompetenz, interdisziplinär zu arbeiten, Planungs- und Umsetzungskompetenz, die Kompetenz, sich und andere motivieren zu können, die Kompetenz zur distanzierten Reflexion individueller wie kultureller Leitbilder.

  • Wirtschaft
  • Sekundarstufe II

PowerPoint im Fremdsprachenunterricht

Fachartikel

Wie kann das Präsentationsprogramm PowerPoint sinnvoll meinen Fremdsprachenunterricht ergänzen? Dieser Beitrag geht dieser Frage nach und liefert Antworten. Ob als Tafelbildersatz oder anstelle des Overhead-Projektors, PowerPoint-Präsentationen sind auch für den Fremdsprachenunterricht eine sinnvolle mediale Ergänzung. PowerPoint ist eine einfach zu bedienende Präsentationssoftware von Microsoft und wird in jedem Office-Paket mitgeliefert. Einsatzmöglichkeiten von PowerPoint-Präsentationen Folgende Arten der durch Lehrende oder Lernende erstellten Präsentationen sind für den Unterricht zu unterscheiden: selbstablaufende Präsentationen selbsterklärende Präsentationen Präsentationen zur visuellen Unterstützung eines Vortrags Präsentation als Tafelbildersatz oder als Alternative zum Overheadprojektor Es liegt auf der Hand, dass selbstablaufende und selbsterklärende Präsentationen nach anderen Kriterien erstellt werden als beispielsweise die Präsentation als Tafelbildersatz oder als Referatsergänzung. Ein enormer Vorteil ist die Wiederverwendbarkeit einmal erstellter Präsentationen. Grundsätze für die Gestaltung einer Präsentation Die erste Frage ist natürlich: Wer erstellt die Präsentation? Ist dies geklärt, sollten folgende Grundsätze bei der Gestaltung von Präsentationen berücksichtigt werden: Berücksichtigen Sie den Adressatenkreis. Formulieren Sie Ziele. Berücksichtigen Sie Vortragsdauer und Zeitpunkt. Legen Sie die Inhalte fest. Wählen Sie die Medien aus. (Unterstützung durch Flipchart, Tafel, Overheadprojektor, Dias) Vortragsort und Zweck sollten Sie berücksichtigen. (technische Ausstattung, online oder offline) Geben Sie der Präsentation einen optischen Rahmen, und geben Sie Ihren Folien "Farbe". Setzen Sie gegebenenfalls Audio- und Videoanimationen ein. Weniger ist mehr: Formulieren Sie Ihre Texte kurz und prägnant. Verwenden Sie Bilder, Grafiken und Diagramme. Vorführung der Präsentation Für alle gleichtzeitig ... Die wohl beste Möglichkeit für die Präsentation durch Sie oder Ihre Schülerinnen und Schüler ist die Kombination von Computer und Datenprojektor (Beamer). ... oder individuell Da das allerdings nicht immer möglich ist, kann eine selbstablaufende und selbsterklärende Präsentation auf den Schulserver kopiert werden, dann haben alle Schülerinnen und Schüler Zugriff auf die Präsentation. Jede/jeder kann sich nun in individuellem Tempo die Präsentation anschauen. Unterrichtseinheiten mit PowerPoint-Einsatz Lassen Sie doch einmal Schülerinnen und Schüler zu einem bestimmten Thema eine Präsentation erstellen. Sie werden überrascht sein, mit wie viel Elan und Erfolg sie diese Arbeit betreiben! Die folgenden Links führen Sie zu entsprechenden Unterrichtsvorschlägen bei Lehrer-Online. Schülerpräsentationen mit PowerPoint Lernende üben den Umgang mit PowerPoint am konkreten Beispiel. California Dreaming Die Unterrichtseinheit "California Dreaming" kann man als einen Aufbaukurs zum Grundkurs "Washington D.C." verstehen, der darüber verlinkt ist. Der Lernfortschritt gegenüber dem ersten Projekt schlägt sich in der Gestaltung von anspruchsvolleren PowerPoint-Präsentationen nieder, die eine freie, ungelenkte Internetrecherche zur Grundlage hatten. Voltaire: Un philosophe engagé qui s'est trompé? Wieviel Wahrheit in Voltaires "Traité sur la tolérance" zu finden ist, klären Lernende mithilfe von PowerPoint-Präsentationen auf. Mit PowerPoint zur Konjugation Diese Präsentation können Sie herunterladen und gleich einsetzen: Mithilfe einer interaktiven PowerPoint-Präsentation werden im schülerorientierten Plenum Regeln erkannt und gefestigt. Downloads Lehrende erstellen Präsentationen Diese Downloads sollen Sie bei der Vorbereitung selbstablaufender und selbsterklärender Präsentationen für die freie Arbeit unterstützen.

  • Fächerübergreifend / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Informationstechnik / Englisch / Französisch / Italienisch / Latein / Polnisch / Spanisch

John F. Kennedy’s inaugural address

Unterrichtseinheit

In der Unterrichtseinheit "John F. Kennedy's inaugural address" analysieren Schülerinnen und Schüler mithilfe des Internets die Antrittsrede des wohl beliebtesten US-Präsidenten. Dabei werden historische und gesellschaftliche Hintergründe erarbeitet. Die Analyse einer politischen Rede ist fester Bestandteil des Oberstufencurriculums im Fach Englisch. Häufig sehen die Lehrpläne der Länder die unterrichtliche Behandlung einer Rede im Rahmen des Themas "American dream" vor. Neben der berühmten "I have a dream"-Rede von Martin Luther King, die oft schon in der Mittelstufe behandelt wird, bieten sich hier besonders die Amtsantrittsreden der amerikanischen Präsidenten an. Dieser Unterrichtsentwurf befasst sich mit der wohl berühmtesten aller "inaugural addresses": der Rede John F. Kennedys vom 20. Januar 1961. Lehrplananbindung Die Analyse einer politischen Rede ist in den Oberstufencurricula für das Fach Englisch vorgeschrieben. Dabei bietet sich die Besprechung einer oder mehrerer "inaugural addresses" besonders an, um neben der rhetorischen Analyse auch den politischen Aspekt des "American dream" genauer auszuleuchten. Nur allzu oft thematisieren die "inaugural addresses" den "American dream" in seiner reinsten Form. Inhaltliche Begründung Ein exzellentes Beispiel für den ungebrochenen amerikanischen Traum von Freiheit und Demokratie ist dabei auch noch nach fast fünfzig Jahren John F. Kennedy's inaugural address vom 20. Januar 1961. Gleichzeitig ist Kennedy's Rede auch ein rhetorisches Meisterwerk, was den besonderen Reiz einer (detaillierten) Besprechung gerade dieser Rede ausmacht. Ablauf der Unterrichtseinheit Einstiegsphase Während die hier beschriebene erste Sequenz wohl kaum verzichtbar ist, kann mit den Vertiefungen A und B flexibel umgegangen werden. Vertiefung A: Analyse sprachlicher Mittel In diesem Teil der Unterrichtssequenz beschäftigen sich die Lernenden eingehender mit den "figures of speech", die Kennedy in seiner Rede nutzt. Vertiefung B: Historischer Hintergrund Nach der Vertiefung der sprachlichen Arbeit bietet sich eine noch intensivere Erarbeitung des historischen Kontextes der Rede an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein Verständnis für die Bedeutung und die sprachliche Ästhetik von John F. Kennedys inaugural address. lesen und hören/betrachten Kennedys Rede und analysieren sie anschließend unter inhaltlichen und sprachlichen Gesichtspunkten. erweitern ihre landeskundlichen und historisch-politischen Kenntnisse über die 1950er und 1960er Jahre, den Kalten Krieg und die amerikanische Präsidentschaft. bauen ihre Kenntnisse über wichtige Stilmittel sowie deren Wirkung aus. erweitern durch den Zugewinn an sprachlichen Ausdrucksmitteln ihre zielsprachliche Kompetenz und wenden diese produktiv in der mündlichen und schriftlichen Präsentation an. Medien- und Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen ein neues Verfahren zur Vokabelvorentlastung schwieriger Texte kennen. üben die Methode Kugellager ein. erweitern ihre Methodenkompetenz durch die Aufbereitung, das Vortragen und Präsentieren von Arbeitsergebnissen. erweitern ihre Medienkompetenz durch die Informationsrecherche im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erweitern ihre Sozialkompetenz durch die Erprobung verschiedener Arbeitsformen (Partnerarbeit) und Aktionsformen (Vokabelspiel, Kugellager). Wie zu Beginn einer jeden Unterrichtseinheit muss in der Einstiegsphase das Interesse der Schülerinnen und Schüler geweckt werden. In diesem Fall bietet es sich an, einen kurzen, mitreißenden Ausschnitt aus Kennedy's Rede einzuspielen und im Anschluss daran anhand einer Top-Ten-Liste die Beliebtheit gerade dieser inaugural address aufzuzeigen. Nachdem die Relevanz der Rede verdeutlicht und die Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auch emotional angesprochen wurden, sollten die Lernenden ausreichend motiviert sein, um sich mehrere Stunden mit der Rede zu beschäftigen. americanrhetoric.com: Top 100 Speeches Diese Liste zeigt den Stellenwert der Antrittsrede Kennedys eindrucksvoll auf. Historische Hintergründe Bevor es an die Arbeit mit der Rede selbst geht, müssen zunächst einige Hintergrundinformation zur politisch-gesellschaftlich-ökonomischen Lage der USA in den 1950er und 1960er Jahren vermittelt werden. Vokabelvorentlastung Aufgrund des hohen Steilheitsgrades von Kennedys inaugural address ist in einem zweiten Schritt neben der inhaltlichen auch eine sprachliche Vorentlastung unbedingt notwendig. Diese kann auf klassische oder innovative Art und Weise erfolgen: Man verteile die Vokabeln als Papierschnipsel im Kurs. Dann sollte folgende Arbeitsanweisung gestellt werden: "Everybody looks up and explains his words or sentences. Then take a stroll through the classroom and explain your two words or sentences to someone else before you listen to your partner's two words or sentences. Find at least five partners!". Das Nachschlagen kann in Wörterbüchern oder online geschehen. Aufgrund der geleisteten Vorentlastung sollten die Schülerinnen und Schüler nun die Rede in ihren wesentlichsten Punkten ohne größere Schwierigkeiten erfassen können. Neben dem Lesen sollte die Rede dabei unbedingt auch als Audio- oder Video-Version eingespielt werden. Anschließend erfolgt die Bearbeitung der Rede, die durch ein Aufgabenblatt geleitet wird, das sich gut für eine Hausaufgabe eignet. In der Folgestunde werden die Ergebnisse dann verglichen und an der Tafel visualisiert. Untersuchung der Rede Je nachdem, über welchen Kenntnisstand die Schülerinnen und Schüler bereits verfügen, sollte im Anschluss an die zuvor erfolgte - teilweise noch oberflächliche - Bearbeitung von Kennedys Rede eine detaillierte Erschließung der vom Präsidenten verwendeten rhetorischen Mittel (und ihre Wirkung!) im Mittelpunkt stehen. Kennenlernen der "figures of speech" Hierzu müssen die Lernenden zunächst einmal einen Überblick über die gebräuchlichsten "figures of speech" erhalten, um dann anschließend den Text der Rede erneut nach bisher übersehenen Stilmitteln zu untersuchen. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, auch als Vorbereitung auf anstehende Klausuren, die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer Suche in einem kurzen Essay zusammenfassen zu lassen. Der Einstieg kann über ein Zitat Theodore Sorensens, des Hauptredenschreibers des Präsidenten, erfolgen. Historische Fakten Kennedy bezieht sich in seiner Rede fast ausschließlich auf die Außenpolitik im Zeitalter des Kalten Krieges. Um sich dieses Feld sowie zentrale innenpolitische Ereignisse und Gegebenheiten der 1950er und 1960er Jahre, die ebenfalls nicht ohne Wirkung auf den Präsidenten blieben, zu erschließen, bietet sich eine geführte Internetrecherche an. John F. Kennedy Library: JFK in History Die John F. Kennedy Library hat hervorragend geeignetes Material zusammengestellt, das eine selbständige Erarbeitung ermöglicht. Das Material der John F. Kennedy Library Das Material der John F. Kennedy Library hat den Vorteil, dass alle Themen über eine einzige Seite navigierbar sind. Langes Suchen im Netz erübrigt sich so. Zudem sind die gebotenen Informationen kompakt präsentiert, zuverlässig und häufig mit Multimedia-Angeboten verbunden. Themenspezifische Recherche Jeder Schüler und jede Schülerin sollte eines der unten aufgeführten Themen bearbeiten. Die wichtigsten Punkte müssen dann verschriftlicht und so verinnerlicht werden, dass sie in einem kurzen Vortrag flüssig vorgestellt werden können. The Bay of Pigs Campaign of 1960 Civil Rights Context in the Early 1960s The Cold War Cuban Missile Crisis Laos Nuclear Test Ban Treaty Space Program Vietnam The White House Restoration Die Kugellager-Methode Als geeignete Methode der Präsentation hat sich hier aufgrund der hohen Schüleraktivität und des im üblichen Unterrichtsgespräch unerreichten Sprachumsatzes die Kugellager-Methode erwiesen: Die Klasse bildet zwei Kreise, einen inneren und einen äußeren. So stehen sich jeweils zwei Lernende gegenüber und tauschen ihre Ergebnisse aus. Nach einer Weile rotieren die Kreise gegenläufig, sodass sich neue Gesprächspaare bilden. Bewertung der Rede Das Lesen einer Bewertung der Rede durch Kennedys wichtigsten Redenschreiber schließt sich als Abschluss der Sequenz an. Ted Sorenson: A wise and courageous address Der Redenschreiber Kennedys, Ted Sorenson, spricht in diesem Audio-File über Inhalte und Wirkung der Antrittsrede. Ergebnissicherung Strikt gesehen muss am Ende von Schülerpräsentationen immer eine Ergebnissicherung und Korrektur durch die Lehrkraft stehen. Eine erneute Besprechung aller Themen ist in diesem Fall zwar weder möglich noch nötig, jedoch sollte im Anschluss an die Kugellager-Phase zumindest eine kurze Plenumsrunde eingeschoben werden, in der noch ausstehende Fragen oder Unklarheiten beantwortet werden können. Eventuell können auch einige wenige Punkte an der Tafel festgehalten werden. Thematische Weiterarbeit Steht noch Zeit zur Verfügung, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten einer Weiterarbeit mit dem Thema an. Eine hervorragende Anlaufstelle ist hier die Seite des Guardian. The Guardian: Report on Kennedy’s inauguration Zwei zeitgenössische Artikel zur inaugural address sowie eine Einschätzung der Rede durch Kennedys durch seinen Berater Sorensen. Vergleich von Amtantrittsreden Außerdem bietet sich ein Vergleich zwischen Kennedys inaugural address und den Amtantrittsreden weiterer amerikanischer Präsidenten an. Inaugural Addresses of the Presidents of the United States Auf dieser Seite sind die Amtsantrittsreden der amerikanischen Präsidenten nachzulesen. Zum Ende der Einheit sollte eine kurze Evaluation stehen, die in Form von Blitzlicht, Punktabfrage oder offener Diskussion erfolgen kann. Diese gibt der Lehrkraft wichtige Hinweise auf stärkere und schwächere Punkte der Reihe, was sich dann wiederum bei den nachfolgenden Unterrichtsplanungen berücksichtigen lässt.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Datenschutz gerne – aber bitte mit Augenmaß!

Blog

Datenschutz verhindert aktuell Digitale Bildung. Implementierte und seit Jahren bewährte Systeme werden nach und nach wegen Datenschutzmängeln abgesägt. Autor Dr. Peter Kührt fordert mehr präventive und rechtssichere Beratung durch Datenschutzbeauftragte, auf deren Lösungen und Empfehlungen Schulen und Lehrkräfte bauen können. Natürlich bin auch ich gegen Datenmissbrauch. Natürlich sollen Maßnahmen ergriffen werden, sodass niemand unsere 2.700 Schülerdaten und 1.400 Betriebedaten unrechtmäßig nutzt oder gar verkauft. Natürlich sollten unsere Schülerinnen und Schüler fit gemacht werden, dass sie nicht auf Betrugsmaschen oder Kriminalität im Netz hereinfallen, dass sie die AGBs von Verträgen und die Vertragsinhalte selbst verstehen und prüfen, dass sie Internetinhalte auf Glaubwürdigkeit checken, ihre persönlichen Daten nicht zu bereitwillig an obskure Netzakteure weitergeben, ihre Recherche- und Arbeitsergebnisse vernünftig abspeichern und auch in vier Wochen wieder finden. Und sie müssen natürlich das Urheberrecht bei Fotos, Musik und Texten strikt beachten und gegebenenfalls die Genehmigungen hierfür einholen. Ich finde es auch toll und bewundernswert, dass einige Datenschützende es tatsächlich geschafft haben, den schier übermächtigen US-Netzriesen erste Zugeständnisse abzuringen. Das Ende von Microsoft Team an deutschen Schulen? Nichtsdestoweniger erscheinen mir die jüngsten Forderungen der Datenschutzbeauftragten doch deutlich überzogen und realitätsfern. Circa 80 Prozent sämtlicher Unternehmen in Deutschland und auch unsere Ausbildungsbetriebe verwenden Windows -Produkte, unsere Schulen und Lehrpersonen haben mit Windows 365 und Microsoft Teams in der Coronazeit sehr gute Erfahrungen gemacht, im Unterschied zu vielen anderen Schulen lief der Unterricht fast nahtlos weiter, dennoch fordern die Datenschützer jetzt nach zwei Jahren ein Ende von Teams . Viele Schulen haben auch mit der Videoplattform Zoom sehr gute Erfahrungen gemacht. Das System ist einfach zu handhaben und lief nahezu immer stabil. Der Branchenverband Bitkom nutzt es, die Unis nutzen es, nur an den Schulen ist Zoom inzwischen in einigen Bundesländern verboten. Das Hauptargument der Datenschützer ist offenbar, dass Daten der US-Programme in den USA gespeichert und dort unter Umständen weiter gegeben werden können. Das ist sicherlich richtig. Aber über welche Daten reden wir hier denn, wenn wir die Programme im Unterricht verwenden? Sensible Daten in den Händen der US-Riesen? Einmal muss man sich bei den Programmen mit einer Mailadresse anmelden. In vielen Fällen läuft die Anmeldung über eine schulische Mailadresse, vielfach haben die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte mehrere Mail-Accounts und können für die Anmeldung damit eine Placebo-Adresse nehmen. In beiden Fällen ist es jetzt vermutlich nicht so wahnsinnig relevant, welche Suchanfragen und Internetseiten diesen Mailadressen von irgendeinem US-Auswertungsprogramm zugeordnet werden können. Auch die Inhalte dürften für geheime oder kommerzielle US-Instanzen nicht gerade von Relevanz sein. Ich glaube kaum, dass die 432. PowerPoint-Präsentation über den Deutschen Bundestag, Nürnberger Friedhöfe oder die Arbeitslosenversicherung den Think Tanks in den USA oder der NSA große Erkenntnisgewinne bringen. Ganz abgesehen davon, ob die Schülerpräsentationen, Arbeitsblätter, Linklisten und Erklärfilme überhaupt inhaltlich richtig sind. Und die Arbeits- und Aufgabenblätter der Kolleginnen und Kollegen werden die Amerikaner auch nicht gerade vom Hocker reißen. Es sieht also danach aus, dass die derzeit sehr rigiden Positionen der Datenschützer eher mir der Hybris ihrer gestiegenen Bedeutung und gesellschaftlichen Aufmerksamkeit zu erklären ist, die sie zunehmend eine rigide, buchstabengetreue und wenig flexible und praxisgerechte Interpretation von Datenschutz einnehmen lässt. Datenschutzbeauftragte müssen von Beginn an klare datenschutzkonforme Lösungen präsentieren Was ich aber noch schlimmer finde, ist die Tatsache, dass die Datenschutzbeauftragten immer nur sagen, wie es nicht geht – und dies oftmals Monate und Jahre später, nachdem die Programme längst in der Breite implementiert sind –, sie aber nicht willens und fähig sind, im Vorhinein datenschutzkonforme Lösungen für die Praxis, für Schulen und Lehrerinnen und Lehrer vorzuschlagen und zu definieren. Es gibt bis heute keine allgemein verfügbaren Muster von Datenschutzerklärungen für Schulen, für Lehrerseiten, für Schülerseiten oder für Projektseiten. Ich habe zum Beispiel für eine neu erstellte Website zur Glaubwürdigkeitsprüfung von Netzinhalten die Datenschützer unserer Stadt, unseres Bundeslandes, unserer Lehrerfortbildungsanstalt und weitere Datenschützer im ganzen Bundesgebiet gebeten, die Datenschutzerklärung unserer Website zu prüfen. Kein einziger Datenschützer war dazu bereit, alle haben mich auf allgemeine Internetseiten oder an Anwälte verwiesen. Dabei handelte es sich um eine nackte Internetseite, die keinerlei Personendaten erfragt oder verarbeitet und die auch keinen Zähler oder Ähnliches im Hintergrund mitlaufen lässt. Wir sollen mit unseren Schülerinnen und Schülern digitale Bildung betreiben, abwechslungsreich, kreativ und innovativ. Kein einziger Datenschützer und kein einziges Kultusministerium aber sind bereit, uns rechtlich unbedenkliche Musterlösungen für Lehrer- oder Schüler-Websites zur Verfügung stellen. Alle werden aber sicherlich schlaue Anmerkungen machen, wenn wir in einigen Monaten oder Jahren wegen rechtlicher Unzulänglichkeiten die Gebührennote eines Abmahnvereins erhalten. Digitale Bildung braucht Freiräume. Datenschutzkonforme. Datenschutz ist inzwischen ein Verhinderer von Digitaler Bildung , weil sich kaum noch eine Lehrkraft ohne Bedenken im Netz bewegt, statt dessen immer die persönliche Haftung und die Ängste der Schulleitung und Schulträger im Hinterkopf hat. Wie aber wollen wir und die Schülerinnen und Schüler mit Experimentierfreude, Neugierde und Begeisterung die Räume und Entwicklungen des WWW ausloten, um sie auf die digitale Zukunft vorzubereiten und für sie resilient zu machen, wenn uns die Schere im Kopf in jeder Sekunde den Verzicht auf digitales Neuland dringlichst nahelegt? Wir Lehrkräfte brauchen entweder Rückendeckung für experimentelle Freiräume oder klare Mustervorgaben für rechtlich unbedenkliche Netzaktivitäten und -projekte.

  • Politik / WiSo / SoWi / Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik
ANZEIGE