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Deutsche Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit beleuchtet die Gründe für die Auswanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika im 19. Jahrhundert und zeigt auf, wie das Leben deutscher Auswanderinnen und Auswanderer in der neuen Heimat aussah.In dieser Unterrichtseinheit sollen sich die Schülerinnen und Schüler mithilfe vielfältiger Materialien, unter anderem Ressourcen aus dem Internet, einen Eindruck von Hintergründen der Auswanderung und ihrer Bedeutung verschaffen. Aber auch die Überfahrt und die Lebensbedingungen in Amerika sollen thematisiert werden. Nach Möglichkeit soll das Thema einen regionalgeschichtlichen Bezug bekommen, etwa durch Recherchen über Auswanderer aus der eigenen Gemeinde. Relevanz des Themas für die Jugendlichen Grundsätzlich ist die deutsche Auswanderung in die USA ein wichtiger Bestandteil der deutschen wie der amerikanischen Geschichte. Für Jugendliche, die in einem Alter sind, in dem sie beginnen, Lebensentwürfe zu entwickeln, kann es von großem Interesse sein zu erfahren, was Menschen veranlasste, ihre Heimat zu verlassen und teilweise große Schwierigkeiten auf sich zu nehmen, um sich anderswo eine neue Existenz aufzubauen. Die positiven Auswandererschicksale zeigen, was es bringen kann, sich nicht mit dem Vorhandenen zufrieden zu geben, sondern Eigeninitiative zu entwickeln und etwas Neues auszuprobieren. Motive für Migration gestern und heute Die Einheit kann aber auch dazu beitragen, das Bewusstsein von Jugendlichen für die heutige Auswandererproblematik zu schärfen. Die Motive, Sehnsüchte, Erfolge und Misserfolge von Auswanderern damals ähneln denen der Auswanderer heute. Dass es für die Integration wichtig sein kann, ob man im Einwanderungsland Hilfe erfährt oder nicht, ist eine Erkenntnis, die die Schülerinnen und Schüler beispielsweise aus den Briefen der Maria Boode herausarbeiten, dann aber auch auf die heutige Zeit übertragen können. Methodische Vielfalt Was die Methoden betrifft, so geht es hier vor allem darum, mit den unterschiedlichsten Quellen und Materialien (Bilder, Brief, Statistiken) zu arbeiten. Mit den Auswandererliedern kommt die sonst selten verwendete Textsorte des Liedtextes zum Zuge. Vor allem aber kann das Thema Auswanderung sehr sinnvoll und ergebnisreich mit dem Medium Internet bearbeitet werden. So lernen die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Online-Recherche, sondern auch den kritischen Umgang mit dem Internet. Außerdem kann die Unterrichtseinheit dazu anregen, einmal selbst auf historische Forschungsreise zu gehen und zu lernen, wie man in einem Archiv arbeitet. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen religiöse, politische und wirtschaftlich-soziale Gründe als Ursachen für die Auswanderung von Deutschen nach Amerika kennen. lernen "Licht und Schatten" der Lebensbedingungen in Amerika anhand von Auswandererbriefen und Reiseberichten kennen und erkennen, dass sich die Erwartungen der Auswanderer in sehr unterschiedlicher Weise erfüllt haben. gehen wenn möglich der Frage nach, ob auch aus ihrem Heimatort Menschen nach Amerika ausgewandert sind und was aus ihnen geworden ist. Methodenkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler erkennen mithilfe von Statistiken die Bedeutung der Auswanderung. dokumentieren die Ergebnisse ihrer Archiv- und sonstigen Recherchen. Die Schülerinnen und Schüler sollen religiöse, politische und wirtschaftlich-soziale Gründe als Ursachen für die Auswanderung von Deutschen nach Amerika kennenlernen. "Licht und Schatten" der Lebensbedingungen in Amerika anhand von Auswandererbriefen und Reiseberichten kennenlernen sowie erkennen, dass sich die Erwartungen der Auswanderer in sehr unterschiedlicher Weise erfüllt haben. wenn möglich der Frage nachgehen, ob auch aus ihrem Heimatort Menschen nach Amerika ausgewandert sind und was aus ihnen geworden ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen mithilfe von Statistiken die Bedeutung der Auswanderung erkennen. die Ergebnisse ihrer Archiv- und sonstigen Recherchen dokumentieren. Zum Einstieg können sich die Schülerinnen und Schüler auf den Seiten der Ellis Island Foundation (siehe Linktipps) über die Einwanderung Deutscher nach Amerika informieren. Anhand der Statistiken lässt sich die zeitliche Konstanz der Zuwanderung ablesen. Die Bilder und Texte zu den Epochen sagen zudem etwas über Motive und Lebensverhältnisse der Neuankömmlinge aus. Anhand von verschiedenen Arbeitsaufträgen zu unterschiedlichen inhaltlichen Aspekten (siehe Arbeitsblätter) erarbeitet sich die Lerngruppe weitgehend selbstständig die Thematik der Unterrichtseinheit. Teilweise können die Aufgaben in Gruppenarbeit arbeitsteilig beantwortet werden. Die Einheit bietet sich dazu an, das Bewusstsein von Jugendlichen für die heutige Auswandererproblematik zu schärfen. Dazu können beispielsweise Interviews mit in Deutschland lebenden Ausländern geführt und Internet-Recherchen zum Thema Menschenhandel angestellt werden. Als möglicher Transfer in eine ganz andere Richtung, nämlich Regionalgeschichte, bieten sich Recherchen im örtlichen Archiv zur Auswanderung aus dem eigenen Ort an. Ebenso möglich ist die Nachforschung der eigenen Familiengeschichte. Die Vorstellung der Ergebnisse der Transfer-Phase soll möglichst mit Hilfe des Computers (PowerPoint-Präsentation oder Homepage) erfolgen. Alternativ können aber auch Plakate (Collagen) oder eine Litfass-Säule erstellt werden.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Romantic Poetry in "Dead Poets Society"

Unterrichtseinheit
14,99 €

Diese Unterrichtseinheit zum Thema "Dead Poets Society" – ohne Frage seit jeher ein Klassiker – bietet ein Gesamtpaket mit acht in Roman und Film zitierten romantischen Gedichten. Die Kopiervorlagen, bestehend aus Arbeits- und Rechercheaufträgen mit Links sowie QR-Codes, können einzeln oder gebündelt in Einzelstunden oder in einer Unterrichtsreihe verwendet werden; sie eignen sich dabei auch für den Hybridunterricht. Die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe können so für Dichtung sensibilisiert werden. Dieses Unterrichtsmaterial , das sich sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht einsetzen lässt und welches sich als Einzel- oder Gesamtmaterial für Unterrichtsstunden oder -reihen eignet, enthält eine Auswahl an Kopiervorlagen mit klassischen Fragen zum Text sowie Aufträgen für eine Internetrecherche, die eine Gedichtanalyse und -interpretation ermöglichen. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schülern Einblicke in Biografie und Lebenswelt von Autoren wie William Shakespeare, Robert Frost, Lord Byron oder Henry David Thoreau. Die Lernenden können mit dem angebotenen Material selbstständig arbeiten und ihre Ergebnisse digital, interaktiv oder klassisch präsentieren. Werden die zentralen in Dead Poets Society erwähnten Gedichte im Vorfeld oder parallel zum Film (eventuell auch nach der Vorführung) besprochen, führt dies nicht nur zu einem besseren Verständnis des Films, sondern eröffnet auch einen neuen Zugang zur Lyrik. Die Arbeit mit den Texten erfolgt – geleitet durch umfangreiche Arbeitsmaterialien – mithilfe von klassischen sowie kreativen Arbeitsaufträgen und mittels Rechercheaufgaben. Geeignete authentische Quellen in der Zielsprache sind hierfür bereits in die Kopiervorlagen mithilfe von Links und QR-Codes eingepflegt, können aber auch durch die Lehrkraft ausgetauscht oder entfernt werden, je nach gewünschtem Anforderungsniveau an die Lerngruppe. Die Kopiervorlagen, die im Distanzunterricht digital ausgehändigt werden können, lassen sich dabei individuell einsetzen: ob als Einzelmaterial für eine Unterrichtsstunde oder als Gesamtpaket für eine Unterrichtsreihe mit Gruppenarbeits-, Recherche- und Präsentationsphasen. Hierbei lassen sich verschiedene Formen der Binnendifferenzierung – beispielsweise nach Umfang, Anforderungsniveau und Sozialform – vereinbaren. Darüber hinaus können diese Materialien auch im Distanzunterricht verwendet werden, deren Präsentationsphasen per PowerPoint und Screenshare umgesetzt werden. Lernende können mit dem angebotenen Material selbstständig arbeiten. Regelmäßige Phasen der gemeinsamen Besprechung, Diskussion und Ergebnissicherung im Klassenverband sind jedoch unerlässlich. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lesen und verstehen ausgewählte Gedichte. analysieren und interpretieren diese Gedichte anhand von Leitfragen. üben sich im Umgang mit authentischen Texten in der Fremdsprache. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielorientiert im Internet. bereiten ihre Recherche-Ergebnisse per PowerPoint auf. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig. arbeiten kooperativ und hilfsbereit.

  • Englisch
  • Sekundarstufe II

Schnupperkurs Katalanisch

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Spanischkenntnissen, am besten in der Oberstufe. Sie verschaffen sich über kleine Übungen einen ersten Eindruck von der katalanischen Sprache. Über die Arbeit mit kurzen und alltäglichen Dialogen erfahren die Jugendlichen schnell sprachliche Erfolgserlebnisse: Ziel der Doppelstunde ist es, sich im Forum eines Katalanenvereins vorzustellen. Auf dem Weg dorthin erkennen die Lernenden über ihre ersten Vorstellungsdialoge sowie durch Vokabelvergleiche die Nähe des Katalanischen zum Spanischen. Dabei arbeiten sie in verschiedenen Gruppenkonstellationen auch mit dem Internet. Die Schülerinnen und Schüler werden mit einer Mischung aus Internetrecherche und "klassischem" Unterricht auf der Basis von Arbeitsblättern zu den ersten Dialogen in katalanischer Sprache begleitet. Die erste Aufgabe (Webrecherche zum Einstieg) und die abschließende Übung (Eintragen in einem Forum) können auch außerhalb des normalen Unterrichts stattfinden, etwa in Form von vor- und nachbereitenden Hausaufgaben. Ablauf der Doppelstunde Der Schnupperkurs Katalanisch wird durch Arbeitsmaterialien strukturiert. Sie können den Lernenden digital oder als Ausdrucke zur Verfügung gestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen eine erste übersichtliche Einführung in die katalanische Sprache bekommen. interlinguistische Kenntnisse durch eine weitere, zuvor nicht bekannte romanische Sprache vertiefen. mithilfe von Arbeitsblättern und in Partnerarbeit die wichtigsten Redemittel für eine kurze Vorstellung üben und lernen. die eigene Vorstellung schreiben und diese in ein Forum eintragen. Die Jugendlichen finden sich in Zweierteams zusammen und starten eine Web-Recherche. Die Ergebnisse werden dann im Plenum besprochen. Nun arbeiten die Lernenden allein an einem Arbeitsauftrag. Dann wird im Plenum ein Dialog gelesen. Die Lernenden stellen sich anschließend in Dreierteams einander vor. In dieser Phase begegnen die Schülerinnen und Schüler den katalanischen Zahlen. Sie stellen im Tandem einander vorformulierte Fragen und erkundigen sich gegenseitig nach ihrem Alter. Dabei lernen sie das Verb 'tenir' kennen. Nach einer Zuordnung von Prominentennamen zu ihrem Herkunftsland (eventuell mithilfe einer kleinen Webrecherche) formulieren die Lernenden in Tandems, woher sie selbst stammen. Über eine Visitenkarte nähern sich die Lernenden nun der Angabe der eigenen Adresse an. Dann erproben sie das Gelernte im Tandem. Nun haben die Lernenden Gelegenheit, sich in einem katalanischsprachigen Forum vorzustellen. Aus Datenschutzgründen sollten sie nicht die vollständigen Namen und die vollständigen Adressdaten preisgeben.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Notfälle Teil 1: Herz, Lunge, Gehirn

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Die Unterrichtseinheit geht auf die Grundsätze Erster Hilfe bei häufig vorkommenden Notfällen von Herz, Lunge und Gehirn ein. Um effektiv handeln zu können, werden vorrangig die Beobachtungskriterien sowie die dazugehörigen (Pflege-)Maßnahmen erläutert. Die Lernenden erarbeiten im Rahmen einer Gruppenarbeit ein Rollenspiel sowie eine Präsentation zu den Themenschwerpunkten Herzinfarkt und Apoplex. Es gibt eine Reihe von Notfällen, die ein (sehr) schnelles Eingreifen erfordern. Dennoch bestehen oft Unsicherheiten auf Seiten der Pflegenden. Die Verunsicherung betrifft primär die korrekte Einschätzung des Notfalls . Daher ist es von besonderer Bedeutung, die Symptome sicher zu erkennen. Ein Austausch über die bisherigen Erfahrungen mit Notfällen leitet daher die Einheit ein. Auf den grundsätzlichen Erste Hilfe Maßnahmen bei Unfällen aufbauend, werden Notfälle von Todesfällen differenziert. Weiterhin werden Notfälle, die die Organe Herz, Lunge und Gehirn betreffen, behandelt. In einem Rechercheauftrag erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Inhalte zu den Notfällen "Herzinfarkt" und "Apoplex". Gleichzeitig zeigt die Unterrichtseinheit auf, was in akuten Notfällen zu unterlassen ist. Darüber hinaus setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Patientenverfügung auseinander. Den Grundstein für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint-Präsentation. Diese wird durch Arbeitsblätter und eine interaktive Übung sinnvoll ergänzt. Überblick Insgesamt bearbeiten die Lernenden vier zusammenhängende Arbeitsblätter. Zu Beginn der Unterrichtseinheit tauschen sich die Auszubildenden zu vorgegebenen Fragestellungen zum Thema Notfall aus. Im Anschluss definieren die Lernenden den Begriff "Notfall". Weiterhin ergänzen sie eine Grafik zu Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Schülerinnen und Schüler differenzieren sichere und unsichere Todeszeichen. Im Anschluss werden die Notfallsituationen "Atemnot" und "Apoplex" thematisiert. Die Lerneinheit wird durch eine interaktive Übung unterstützt. Ein wesentliches Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Kenntnisse der Ersten Hilfe wiederholen. Die Lerneinheit ist in drei Teile aufgeteilt: Während sich der erste Teil mit Notfällen im Bereich von Herz, Lunge und Gehirn beschäftigt, geht es in Teil zwei um Unfälle und Notfälle im Kindesalter . Im dritten und letzten Teil werden weitere Notfälle wie Schock, Vergiftungen und Erfrierungen thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte zu einem Großteil selbstständig. Zu diesem Zweck werden sowohl Arbeitsblätter als auch eine interaktive Übung hinzugezogen. Sowohl in Paararbeit als auch in einer Gruppenarbeit haben die Lernenden die Möglichkeit sich auszutauschen. Der Zeitpunkt für den Rechercheauftrag zu den Themenbereichen "Herzinfarkt" und "Apoplex" ist variabel und kann von den Lehrkräften selbst bestimmt werden. Der zeitliche Rahmen für die Vermittlung der Theorie sollte bei mindestens drei Unterrichtsstunden liegen. Dies ist unter anderem abhängig von dem Zeitbedarf für eine ausführliche (Internet-)Recherche, Präsentation sowie das Rollenspiel. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erkennen Notfälle, die das Herz, die Lunge oder das Gehirn betreffen sicher und können die Symptome entsprechend zuordnen. kennen entsprechende Erste Hilfe Maßnahmen. kennen die grundsätzlichen Inhalte einer Patientenverfügung. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen selbstständig anhand interaktiver Übungen. erarbeiten sich Lerninhalte mittels interaktiver Übungen. sind in der Lage, im Rahmen der Gruppenarbeit wissenschaftliche Quellen im Internet ausfindig zu machen. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten effektiv und kooperativ in Kleingruppen zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Millennium Development Goals

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Millennium Development Goals" erarbeiten die Schülerinnen und Schüler durch eigene Recherche und ein Planspiel die Zielvorgaben für die Entwicklungshilfe der Vereinigten Nationen gegen Armut, Wassermangel und Krankheiten.Angeregt durch einen Zeitungstext sollen Schülerinnen und Schüler im Internet Informationen rund um die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen recherchieren und sich so das Problemfeld selbst erarbeiten. Sie lernen verschieden Positionen zur Globalisierung kennen und erproben den Prozess der Verständigung über eine nachhaltige Entwicklung in einem Planspiel. Die Schülerinnen und Schüler beschreiben und beurteilen Formen gemeinsamen Engagements für solidarische Aktivitäten zum Beispiel gegen Armut, Diskriminierung oder Umweltrisiken.Mithilfe von Arbeitsblättern, Recherchen im Internet und einem Planspiel erschließen sich die Schülerinnen und Schüler die Entwicklungsziele zum neuen Jahrtausend. Arbeitsmaterialien zum Thema "Millennium Development Goals" Arbeitsauftrag Zeitungstext auswerten Die Schülerinnen und Schüler lesen einen Zeitungstext zum UN-Millenniumsgipfel, klären unbekannte Begriffe in Wörterbüchern und Lexika und geben die internationalen Entwicklungsziele in eigenen Worten wieder. Zur zusätzlichen Recherche nutzen Sie das Internet. Matrix zu Entwicklungszielen ausfüllen Ein Arbeitsblatt bildet einen Matrix ab, in der Entwicklungsprobleme, erklärte Ziele und der Stand der Dinge erfasst sind. Die Lernenden füllen entsprechend ihren Recherchen die einzelnen Felder aus. Planspiel zum Millenniumsgipfel Nach einer Einführung durch die Lehrkraft führt die Klasse das Planspiel "Millenniumsgipfel 2010" durch. Zu diesem Zweck stehen Spielanleitung, Teilnehmerliste und die Vorschläge für den Spielverlauf zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler werten zum Schluss den Verlauf des Planspiels und dessen Ergebnisse aus. Dabei setzen sie sich kritisch mit den Entwicklungszielen auseinander. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Thematik "Internationale Entwicklungsziele" kennen und verstehen. können Aspekte der Globalisierung und der Perspektiven von Ländern in ihren unterschiedlichen Entwicklungsstadien beschreiben und beurteilen. lernen Verfahren der Verständigung über Ziele und Prozesse nachhaltiger Entwicklung bei normativen und politischen Differenzen kennen und wenden sie an. bauen Wissen auf und integrieren dabei weltoffen neue Perspektiven. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können Empathie und Solidarität für Benachteiligte, Arme, Schwache und Unterdrückte zeigen. können in Gruppen differente Standpunkte zur Nachhaltigkeit auf ihre Hintergründe hin analysieren sowie Meinungsverschiedenheiten und Konflikte konstruktiv bewältigen. beschreiben und beurteilen Konzepte und Visionen von sozialer Gerechtigkeit. Gestaltungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler können andere motivieren, aktiv zu werden. Zusätzliches Lernangebot zur Einführung Von Vorteil ist es auch, wenn die Schülerinnen und Schüler Methoden der Zukunftsforschung, zum Beispiel Planspiele und Zukunftswerkstätten, kennen und anwenden können. Zur Einführung in dieses Thema kann ein zusätzliches Lernangebot von Transfer-21 dienen. Lernangebot zur Szenariotechnik bei Transfer-21 Mit der Szenariotechnik lernen die Schülerinnen und Schüler eine Methode der Zukunftsforschung kennen. Arbeitsauftrag Zeitungstext auswerten Die Schülerinnen und Schüler lesen einen Zeitungstext zum UN-Millenniumsgipfel, klären unbekannte Begriffe in Wörterbüchern und Lexika und geben die internationalen Entwicklungsziele in eigenen Worten wieder. Zur zusätzlichen Recherche nutzen Sie das Internet. Matrix zu Entwicklungszielen ausfüllen Ein Arbeitsblatt bildet einen Matrix ab, in der Entwicklungsprobleme, erklärte Ziele und der Stand der Dinge erfasst sind. Die Lernenden füllen entsprechend ihren Recherchen die einzelnen Felder aus. Planspiel zum Millenniumsgipfel Nach einer Einführung durch die Lehrkraft führt die Klasse das Planspiel "Millenniumsgipfel 2010" durch. Zu diesem Zweck stehen Spielanleitung, Teilnehmerliste und die Vorschläge für den Spielverlauf zur Verfügung. Die Schülerinnen und Schüler werten zum Schluss den Verlauf des Planspiels und dessen Ergebnisse aus. Dabei setzen sie sich kritisch mit den Entwicklungszielen auseinander.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Journalistische Texte: für Zeitungen und Zeitschriften schreiben

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema "Journalistische Texte" experimentieren die Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen mit Schreibstilen fiktiver und real existierender Zeitungen und Zeitschriften. Journalistische Textsorten werden im Deutschunterricht ab der Erprobungsstufe als Sachtexte analysiert (siehe hierzu die Unterrichtseinheit "Journalistische Textsorten: Nachricht, Kommentar, Reportage, Leserbrief" ). Schülerinnen und Schüler produzieren sie jedoch auch mit großer Motivation gern selbst. Da das Thema Journalismus in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler heute durch die digitalen Medien geprägt ist, bietet es sich an, auch die Vermittlung dieser Kenntnisse im Unterricht mithilfe von digitalen Endgeräten, der Textverarbeitung, einer Internetrecherche und einer fiktiven Redaktion von Zeitungstexten in einem Online-Portal durchzuführen. Die Unterrichtssequenz kann je nach Leistungsfähigkeit der Lernenden in allen Jahrgangsstufen und allen Schulformen – in leicht angepasster Form – eingesetzt werden. Die Erläuterungen im Unterrichtsablauf machen neben den allgemeinen Hinweisen Vorschläge zur konkreten Umsetzung im Unterricht auf zwei Leistungsstufen – einer leichteren (für jüngere Schülerinnen und Schüler und/oder die Schulformen Hauptschule, Realschule, Gesamtschule) sowie einer anspruchsvolleren (für ältere Schülerinnen und Schüler und/oder die Schulformen Gesamtschule, Gymnasium, Berufsschule). Die Schülerinnen und Schüler erwerben Kenntnisse im Umgang mit der Textverarbeitung, der Internetrecherche und der Online-Publikation. erstellen mithilfe der Internetrecherche Kurzdefinitionen zu journalistischen Textsorten. verfassen selbst Texte verschiedener journalistischer Textsorten und nehmen eine Textüberarbeitung vor. lernen, interaktiv ihre Definitionen und Textprodukte in einem Online-Portal zu veröffentlichen und zu rezensieren. verfassen Glossen zu interessanten Meldungen und Textprodukten.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Notfälle Teil 3: Schockformen und Erste Hilfe

Unterrichtseinheit / Interaktives
14,99 €

Der dritte Teil der großen Lerneinheit "Notfälle" thematisiert schwerpunktmäßig die unterschiedlichen Schockformen sowie die Notfälle "Thermische Verletzungen", "Verätzungen" "Intoxikationen", "Hypothermie" beziehungsweise "Erfrierungen" sowie "hyperglykämische Entgleisungen". Es stehen Lehrkräften unterrichtsbegleitende Arbeitsblätter mit Lösungen, Poster als Musterlösungen zum Recherche-Auftrag oder als zusammenfassende Handouts, drei interaktive Aufgaben sowie eine PowerPoint-Präsentation zur Verfügung. Es gibt eine Reihe von Notfällen, die ein (sehr) schnelles Eingreifen erfordern. Dennoch bestehen oft Unsicherheiten auf Seiten der Pflegenden. Die Verunsicherung betrifft primär die korrekte Einschätzung des Notfalls. Daher ist es von besonderer Bedeutung, die Symptome sicher zu erkennen. Diese Unterrichtseinheit geht auf die Grundsätze Erster Hilfe bei häufig vorkommenden Notfällen ein. Gleichzeitig zeigt sie aber auch auf, was in akuten Notfällen zu unterlassen ist. Erläutert werden dabei vorrangig die Beobachtungskriterien sowie die dazugehörigen (Pflege-)maßnahmen, um in solchen Situationen effektiv handeln zu können. Den Grundstein für die Unterrichtseinheit bildet eine PowerPoint-Präsentation. Diese wird durch vier zusammenhängende Arbeitsblätter, drei interaktive Übungen und einen Rechercheauftrag zu unterschiedlichen Schockformen sinnvoll ergänzt. Zuzüglich stehen Poster zur Verfügung, die als Musterlösungen zum Recherche-Auftrag oder als zusammenfassende Handouts genutzt werden können. Weitere thematisierte Notfälle betreffen die häufigsten Unfälle, die im häuslichen Bereich vorkommen, sowie Hypothermie (Aufgaben 4 und 5). Zu Beginn bearbeiten die Auszubildenden die Interaktive Übung 01, um die vorausgegangenen Lerninhalte zum Thema Notfälle zu wiederholen. Die Lernenden recherchieren daraufhin in Gruppen zu einer ihnen zugeteilten Schockform, halten die Recherche-Ergebnisse in einem Präsentationsmedium nach Wahl fest und präsentieren ihre Erkenntnisse im Plenum. Mithilfe der unterrichtsbegleitenden Arbeitsblätter erfolgt im Anschluss ein Austausch zu den Symptomen von Intoxikation sowie ein weiterer Recherche-Auftrag dazu, wie die Bewusstseinslage von bewusstseinseingetrübten Personen eingeschätzt beziehungsweise eingeteilt wird. Den Abschluss bilden die Interaktiven Übungen 02 und 03 zur Wiederholung und Vertiefung des Lernstoffs owie ein offizieller Abschluss der Unterrichtsreihe. Interaktive Übungen Angegliedert an die Lerneinheit sind drei interaktive H5P-Übungen, die Sie hier durchführen und herunterladen können: Interaktive Üebung 01: Das Question Set dient sowohl als einführende interaktive Übung als auch als Lernerfolgskontrolle in Bezug auf die vorausgegangenen Unterrichtseinheiten zum Thema "Notfälle". Interaktive Übung 02: Mit Sort the Paragraphs sortieren die Lernenden die Erstmaßnahmen, die im Falle eines Schocks zu ergreifen sind. Interaktive Übung 03: Mit diesem Question Set erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig die zu unterscheidenden Merkmale von Diabetischem Koma und Hyperglykämischem Schock. Bei diesem Unterrichtsmaterial handelt es sich um den dritten und letzten Teil der Unterrichtsreihe "Notfälle": Während sich Teil 1 mit Notfällen im Bereich von Herz, Lunge und Gehirn beschäftigt, geht es in Teil 2 um Unfälle und Notfälle im Kindesalter . Im dritten Teil werden die häufigsten Notfälle im häuslichen Bereich wie Intoxikationen und Hypothermie sowie Schockformen thematisiert. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler die Inhalte zu einem Großteil selbstständig. Zu diesem Zweck werden sowohl Arbeitsblätter als auch interaktive Übungen hinzugezogen. Die Sozialformen wechseln sich dabei stetig ab: Einzel-, Paar- und Gruppenarbeiten. Der Zeitpunkt für den Rechercheauftrag zum Thema Schockformen ist variabel und kann von den Lehrkräften selbst bestimmt werden. Der zeitliche Rahmen für die Vermittlung der Theorie sollte bei zwei bis drei Unterrichtsstunden liegen. Dies ist unter anderem abhängig von dem Zeitbedarf für eine ausführliche (Internet-)Recherche, für die Präsentation und die Nachbesprechung. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können die unterschiedlichen Schockformen in Bezug auf die Symptome, die Ursachen und die Therapiemaßnahmen voneinander differenzieren. kennen Erste Hilfe Maßnahmen bei Intoxikationen, thermischen Verletzungen, Verätzungen und Hypothermie. können anhand unterschiedlicher Kriterien das Diabetische Koma vom hyperglykämischen Schock differenzieren. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler überprüfen ihr Wissen und erarbeiten sich Lerninhalte selbstständig anhand interaktiver Übungen. recherchieren ergebnisorientiert nach validen, wissenschaftliche Quellen im Internet. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ergebnisse im Plenum. geben sich im Anschluss an die Präsentationen der Gruppenarbeit konstruktives Feedback. arbeiten effektiv und kooperativ in Kleingruppen zusammen.

  • Ernährung & Gesundheit / Gesundheitsschutz / Pflege, Therapie, Medizin
  • Berufliche Bildung

Echar un vistazo a Cataluña: una investigación por Internet

Unterrichtseinheit

Katalonien ist eine der am häufigsten behandelten Regionen Spaniens. Dies hängt mit kulturellen und historischen Gegebenheiten zusammen: dem Modernismo, vertreten durch Gaudí in Barcelona, der Malerei Dalís oder den aktuellen politischen Veränderungen durch das neue Autonomie-Statut. Katalonien ist somit nicht von ungefähr Teil der Obligatorik des Zentralabiturs 2007 und 2008 in NRW.Die Internetrecherche zu Cataluña ist als thematische Einführung für etwa vier Doppelstunden konzipiert. Erfahrungsgemäß sind die Vorkenntnissen zu Katalonien sehr verschieden. Sie reichen vom Faktenwissen über Ferienerlebnisse bis hin zu einer groben geografischen oder rein fußballerischen Einordnung. Diese Internetrecherche soll vorhandene Kenntnisse integrieren und über erste gemeinsame Einblicke eine Ausgangsbasis für die weitere Kursarbeit schaffen. Neben der inhaltlichen Erarbeitung stehen sprachlich-methodisch der Ausbau der Präsentationstechniken sowie die Förderung der Lesestrategien im Vordergrund: Denn Internetrecherchen - seien sie nun Teil des Unterrichts oder privater Natur - erfordern den gezielten Einsatz von Techniken des schnellen Querlesens und des ausführlicheren Lesens und Verarbeitens von Detailinformationen, um beim Surfen nicht baden zu gehen. Die Vorteile einer Internetrecherche zur Einführung in die Thematik Kataloniens liegen auf der Hand: Ein reichhaltiges Angebot an spanischsprachigen Internetinformationen und schneller Zugriff auf aktuellste Informationen sind gegeben. Der Ausbau sprachlicher und methodischer Kompetenzen sowie Methodenreflexion, Kooperation, Selbsttätigkeit und Selbststeuerung durch die Schülerinnen und Schüler werden erreicht. Lehrplanbezug und Obligatorik des Zentralabiturs in NRW Abgesehen von der allgemeinen Relevanz und Brisanz Kataloniens für den Spanischunterricht fordern Lehrplan und Zentralabitur in NRW die Behandlung als Thema. Besondere didaktisch-methodische Schwerpunkte Neben dem Erwerb und der Anwendung von inhaltlichem und sprachlichem Wissen zu Katalonien werden besondere didaktisch-methodische Schwerpunkte verfolgt. Expertenpuzzle Die Methode des Expertenpuzzles gestaltet den kooperativen und kommunikativen Rahmen dieser Mikroeinheit. Begleitung und Auswertung der Gruppenarbeit Bei der Arbeit in den Gruppen stellt sich die Frage nach der Arbeitssprache und nach dem Maß der Hilfestellungen durch die Lehrperson. Beides wird abschließend evaluiert. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen grundlegende Kenntnisse über die Comunidad Autónoma de Cataluña erwerben. ihre erworbenen Kenntnisse sachlich adäquat im Kommentar zu einen Gedicht von Goytisolo anwenden. den thematischen Grund- und Aufbauwortschatz für eine spezifischere Kommunikation über Cataluña erweitern und im Austausch anwenden. ihre Kompetenzen in der Kooperation ausbauen. ihre Kompetenzen in der Präsentation und in der Retroalimentación erweitern, anwenden und festigen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Lesestrategien beim Suchen, Sichten und Lesen der für die Recherche relevanten Internetseiten gezielt anwenden und ausbauen. ihre Suchstrategien mithilfe prägnanter spanischer Suchbegriffe erweitern. Einblicke in Comunidad Autónoma Die Internetrecherche zu Katalonien vermittelt exemplarisch erste Einblicke in eine der wichtigen Comunidades Autónomas in Spanien. Zentral untersucht werden historische und kulturelle Gegebenheiten, die politische Situation, insbesondere die Frage nach dem Selbstverständnis der Katalanen, das sich in der Diskussion um das Autonomie-Statut widerspiegelt. Die historische Vertiefung ist erforderlich, um aktuelle Zusammenhänge nachvollziehen zu können. In diesem Kontext deckt die Internetrecherche fachlich und methodisch die Obligatorik des Lehrplans NRW (1999:17-23) und auch anderer Lehrpläne in folgenden Punkten ab: Ausbau der Sprachkompetenz nach dem Referenzrahmen (A2/B1) mit besonderer Fokussierung der Lesekompetenz sowie des monologischen und dialogischen Sprechens Spanien im 20. und 21. Jahrhundert Auseinandersetzung mit sprachlicher und kultureller Pluralität Explizit analytischer Umgang mit Texten Selbständige Erarbeitung komplexer Themen Erwerb sozialer und kooperativer Lernfähigkeiten Weitere Ziele werden bedient Darüber hinaus entspricht das Projekt den Zielen des Spanischunterrichts insofern, als es die Medienkompetenz entfaltet, den sachgerechten und kritischen Umgang mit Texten und Medien sowie selbstbestimmtes und kooperatives Lernen fördert (1999:7f.). Katalonien ist Teil der Obligatorik des Zentralabiturs 2007 und 2008 für den neubeginnenden Spanischkurs ab 11 in NRW, und zwar unter der Rubrik "La diversidad cultural, política y lingüística en España": La lengua como elemento unificador El bilingüismo castellano-catalán y sus reflejos en la sociedad con miras al pasado Vielschichtiger Kompetenzausbau Die methodisch-sozialen Schwerpunkte sind zum einen der Ausbau der Lesekompetenz und die damit einhergehende Reflexion der Verwendung von Lesestrategien. Zum anderen wird die Förderung von klasseninterner Kooperation unterstützt. Auch der Ausbau der Präsentationstechniken (monologisches und dialogisches Sprechen) wird erreicht. Dies sind demzufolge zugleich die Aspekte des Evaluationsbogens, mit dessen Hilfe der Lernprozess ausgewertet werden soll. Gelenkte Aufgabenstellung Die Recherche selbst ist als relativ offene Aufgabenstellung angelegt, in der die Schülerinnen und Schüler einen thematischen, organisatorischen und zeitlichen Rahmen gesetzt bekommen. Dieser erweist sich erfahrungsgemäß als sinnvoll und hilfreich für die Schülerinnen und Schüler des zweiten Lernjahres, damit sie sich sprachlich-situativ bewegen können und nicht überfordert werden. Hilfestellungen für die freie Arbeit Die enlaces sowie orientierende Stichworte geben Anregungen für die Recherche, die je nach Interesse natürlich darüber hinaus gehen kann. Neben der Lenkung bieten sich den Schülerinnen und Schülern viele Möglichkeiten, selbständig zu agieren, eigene Entscheidungen zu treffen und den Lernprozess gemeinsam zu gestalten. Die zeitlichen Angaben sind insofern eher als Orientierung zu betrachten. Insgesamt handelt es sich folglich um eine komplexe Aufgabenstellung, die erforderliche Lenkung und Hilfen bietet. Neue Formen des Lesens entdecken Der Lesekompetenz kommt bei der spät einsetzenden Fremdsprache eine zentrale Bedeutung zu. Im Rahmen der spiralcurricularen Gestaltung der Lernjahre bedarf es nach der Einführung einer fortwährenden Begleitung der Lesekompetenzen, insbesondere auch um im Spanischunterricht erworbene Strategien zu festigen und nicht in die alten Muster des Wort-für-Wort-Verstehens zurückzufallen. Scanning und Skimming Hier bietet sich eine Recherche im Internet in besonderer Weise an, denn aufgrund der Fülle an Informationen stellen Schülerinnen und Schüler schnell fest, dass für eine thematische Orientierung Scanning (Suche nach einer bestimmten Information oder einem Begriff) und Skimming (globale Sichtung einer Internetseite, um festzustellen, ob sie brauchbar ist) geeignet sind, nicht aber detailliertes Lesen. Diese Erfahrung ist es wert, reflektiert zu werden, damit sie auf andere Lesekontexte übertragen werden kann. Lesestrategien anwenden und bewusstmachen Die Intention dieser Internetrecherche bezüglich der Lesekompetenz ist, dass die Schülerinnen und Schüler bei der Sichtung der vorgeschlagenen Links sowie auf weiteren Internetseiten gezielt geeignete Lesestrategien anwenden und ihnen dabei die Unterschiede zwischen den beiden Lesestrategien nochmals vergegenwärtigt und bewusst gemacht werden. Zudem kann das Scanning im Internet durch die jeweilige Suchfunktion des Browsers (etwa mit der Tasten-Kombination Strg+F) unterstützt werden. Ergänzend zu diesen beiden Strategien des globalen Lesens kommt in der Auswertung der als essentiell und besonders informativ erachteten Seiten das detaillierte Lesen zum Tragen. Allerdings bleibt auch hier weiterhin globales Lesen erforderlich, wenn es um die Eingrenzung besonders relevanter Abschnitte geht. Hilfen für das detaillierte Erschließen Für das detaillierte Erschließen einzelner Abschnitte bieten sich als Hilfen sowohl Online-Wörterbücher als auch, falls größere Verständnisschwierigkeiten auftreten sollten, Online-Übersetzungen an, die zur Zeit noch den im Sinne der Mehrsprachigkeit durchaus begrüßenswerten Umweg über das Englische erforderlich machen. Die oben downloadbare Aufgabendatei liefert die Links zu den Hilfe-Werkzeugen. Das Expertenpuzzle ist eine schnelle, effektive Methode, um sich gemeinsam einen informativen Überblick über ein Thema zu verschaffen. Ein immenser Vorteil für den Sprachunterricht ist im hohen Sprachumsatz zu sehen, der in der Phase des Austauschs in den Stammgruppen gegeben ist. Bildung und Organisation der Stammgruppen Die Stammgruppen setzen sich mit der Recherche auseinander und entsenden Mitglieder in die Expertengruppen für die thematischen Schwerpunkte. Recherche von Spezialwissen in Expertengruppen Experten befassen sich zunächst in der Recherche vertiefend mit ihrem thematischen Schwerpunkt und bereiten eine Präsentation für den Austausch in den Stammgruppen vor. Austausch des Spezialwissens in den Stammgruppen Die von den Experten gewonnenen und anschaulich aufbereiteten Ergebnisse werden in thematisch gemischt zusammengesetzten Kleingruppen ausgetauscht, so dass ein hoher Sprachumsatz erfolgt. Alle Schülerinnen und Schüler sind gefordert, nach dem Prinzip des "Lernens durch Lehren" ihre Ergebnisse vorzustellen und somit ihre Präsentationstechniken in Kleingruppen anzuwenden und auszubauen. Der Schwerpunkt dieser Phase liegt somit auf der Reproduktion und dem Verstehen zur kooperativen Erlangung eines Grundwissens über Cataluña. Anwendung und Transfer Darüber hinaus enthält diese Phase ein Element des problemorientierten Transfers. Die Schülerinnen und Schüler vernetzen ihre Kenntnisse und wenden ihr gemeinsam zusammengetragenes Wissen an, um sich kritisch mit dem in dem Fragment aus der "Novísima oda a Barcelona" von José Agustín Goytisolo geäußerten Standpunkt auseinanderzusetzen. Vier Themen - vier Experten Die Organisation des Expertenpuzzles erfolgt in der Internetrecherche Cataluña ausgehend von den vier Teilthemen, die von den Experten vorbereitet werden und die in allen Stammgruppen vertreten sein sollten. Die Stammgruppen müssten folglich mindestens vier Teilnehmerinnen oder Teilnehmer enthalten, die sie in die Expertenteams entsenden. Flexible Gestaltung bei größeren Gruppen Es hängt von der jeweiligen Kursgröße ab, wie viele Stammgruppen gebildet werden können; in jedem Fall muss es sich um ein Vielfaches von vier handeln. Sollte dies nicht gerade aufgehen, können die Stammgruppen vergrößert werden und in diesem Falle zwei Experten für eines der Teilthemen entsenden. Dies erweist sich oft durchaus als Vorteil, wenn leistungsschwächere und leistungsstärkere Mitglieder der Stammgruppen auf diese Weise ein Expertenteam bilden können. Alternative: Experten aus dem Plenum Bei geringem Zeitkontingent besteht eine Alternative darin, direkt aus dem Plenum heraus die Expertengruppen zu bilden und danach die Stammgruppen zusammenzusetzen - hier muss man allerdings gut rechnen und bedenken, dass alle Expertengruppen die gleiche Anzahl an Mitgliedern haben sollten und dass eventuelle Zweierteams aus leistungsstarken und leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern als ein Mitglied zählen können. Informationsselektion Die Expertenteams reduzieren gemeinsam den Informationspool auf relevante Informationen und erstellen eine Präsentation mit einer Vorlage in der von ihnen gewählten Form. An dieser Stelle erhalten die Teams die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden, da der Inhalt, also die zusammengestellten Informationen Vorrang, haben. Informationen aufbereiten Verfügen die Lernenden über gute Kenntnisse im Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm, können sie die Vorlage digital erstellen. Von Präsentationen mit PowerPoint oder als Homepage würde ich abraten, da es den zeitlichen Rahmen wahrscheinlich sprengen würde. Eine gute konventionelle Möglichkeiten bieten Folien oder Kopiervorlagen. Bezüglich der Präsentation empfiehlt es sich, je nach Lerngruppe Zeit für eine Probe, ein gegenseitiges Vortragen im Expertenteam oder auch mit einem Feedback durch die Lehrkraft, vorzusehen. Parallel: Vokabellisten erstellen Um die Kommunikation in den Stammgruppen zu erleichtern und um einen Beitrag zur Spracharbeit zu leisten, sollte das neue thematische Vokabular parallel zusammengestellt werden. Nach dem Expertenpuzzle besteht die Möglichkeit, das Vokabular aus allen Teilgruppen zusammenzutragen. Lernen durch Lehren Nach dem Prinzip "Lernen durch Lehren" werden die Informationen ausgetauscht. Die Experten übernehmen bei dem Vortrag ihrer Ergebnisse die Rolle der Lehrenden. Die Zuhörenden nehmen die Informationen als Lernende auf, stellen Rückfragen und geben eine Rückmeldung zum Vortrag. Das gemeinsame Klären von Rückfragen sowie die Retroalimentación sind Teil des Austauschs. Als Hilfestellung können sie den apoyo-Bogen nutzen. Kein Auswendiglernen oder Abschreiben Die Stammgruppenphase klingt unproblematisch; sie ist es jedoch nicht, sondern will gut überlegt sein. Denn ein didaktischer Stolperstein ergibt sich häufig dann, wenn die Anlage der Phase für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum gegenseitigen, "kooperativen" Diktat bietet. Diesem Problem soll in der vorliegenden Unterrichtseinheit durch die anschließende Kommentierung der oda bilingüe mit dem Titel "Novísima oda a Barcelona" von Goytisolo begegnet werden. Informationen zur Interpretation nutzen Auf diese Weise besteht für die Stammgruppen eine inhärente Motivation, sich intensiv über alle Teilthemen auszutauschen, um zur oda bilingüe Stellung nehmen zu können. Zugleich findet in dieser Weiterverarbeitung des präsentierten und aufgenommenen Wissens, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, eine Vernetzung statt. Es wird allerdings nicht erwartet, dass die Gruppen eine detaillierte Analyse des Fragments aus der "Novísima oda a Barcelona" vornehmen, sondern diese dient vielmehr als Diskussionsanlass über das Erarbeitete. Textalternativen Für die Weiterverarbeitung sind natürlich je nach Interesse und Fokus viele andere Texte denkbar, wie etwa weitere literarische Texte, andere Texte auf katalanisch oder aktuelle Pressemitteilungen. Die Aufgabenstellung der Gruppenarbeit ist so bemessen, dass sie eine komplexe Problemstellung enthält und von den Gruppen zu bewältigen ist. Selbstorganisation und Selbständigkeit Zur Förderung der Kooperationsfähigkeit sollen die Gruppen die Gelegenheit zu einer möglichst hohen Selbstorganisation und Selbständigkeit des Arbeitsprozesses erhalten. Die empirischen Erkenntnisse der Nürnberger Projektgruppe , die ich in meiner Praxis bestätigt gefunden habe, belegen, dass eine größtmögliche Zurückhaltung seitens der Lehrkraft in besonderer Weise förderlich für den Arbeitsprozess der Gruppen ist. Hilfestellung im Hintergrund Jede Interventionen seitens der Lehrkraft hat eine Neuorganisation durch die Gruppe zur Folge: Hinweise müssen aufgegriffen und verarbeitet werden. Da dies für die Gruppen zeitaufwändig ist, sollte stets überlegt werden, ob eine Intervention erforderlich ist, oder ob die Gruppen ihr Problem nicht selbst lösen können. Meist gelingt ihnen dies, und falls sie dennoch Schwierigkeiten haben sollten, besteht für die Gruppen die Möglichkeit, die Lehrkraft anzusprechen. Peer correction geht vor Lehrerkorrektur Im Zusammenhang mit der Spracharbeit kann zunächst auf die peer correction gesetzt und darüber hinaus ein zusätzliches Korrekturangebot je nach Leistungsvermögen der einzelnen Gruppen oder Lerngruppen gemacht werden. Dies erweist sich im Zusammenhang mit den Präsentationen als sinnvoll. Auch können die Präsentationen, sollen sie vorher geübt werden, vor der Lehrerin oder dem Lehrer vorgetragen werden. Spanisch als Arbeitssprache bei der Recherche: kein ausdrückliches Muss Der Fokus der Arbeit in den Expertengruppen liegt zunächst auf der Lesekompetenz. Insofern ist es in dieser ersten Phase verständlich, wenn die Schülerinnen und Schüler das Spanische als Arbeitssprache nicht konsequent einhalten. Meiner Ansicht nach würde die Lernsituation unter Umständen zu komplex geraten, würde man auf Spanisch als Arbeitssprache bestehen. Präsentationsplanung mit Spanisch als Arbeitssprache Anders sieht die Situation in der nachfolgenden Erstellung der Präsentationen aus. Hier ergibt sich aus der inhaltlichen und sprachlichen Vorbereitung heraus ein themenzentrierter Austausch. Das Spanische als Arbeitssprache ergibt sich somit quasi automatisch aus der Vorbereitung. Zudem ist eine Metakommunikation nur gelegentlich erforderlich. Gleichwohl sollten die Gruppen den Gebrauch des Spanischen kontrollieren und die ihnen bekannten Redemittel des español en clase verwenden. Reflexionen über das Spanische als Arbeitssprache Dass die Verwendung des Spanischen als Arbeitssprache in der Partner- oder Gruppenarbeit nicht ohne eine ständige Reflexion gelingt, wissen alle erfahrenen Kolleginnen und Kollegen. Da ich die Rolle eines "watchdog" für sehr unglücklich und nicht sinnvoll halte, erhalten die einzelnen Gruppen in meinem Unterricht für gewöhnlich Zeit für eine kurze Phase, um zu überlegen, wann es ihnen gut gelungen ist, Spanisch zu sprechen, an welchen Punkten es Schwierigkeiten gab und welche Maßnahmen oder Hilfen sie sich für die Verbesserung vorstellen können. Die Auswertung der Gruppenarbeit wird anhand von zwei (maximal drei) unterschiedlichen Positionen durchgeführt. Es ist zu erwarten, dass die Gruppen im Kommentar auf Folgendes Bezug nehmen: Verwendung der zwei Sprachen Kataloniens Historische und politische Veränderungen in der Franco-Diktatur und nach Francos Tod Selbstverständnis der Katalanen: Toleranz und Offenheit gegenüber Immigranten Rechercheergebnisse als Diskussionsansätze Die Aspekte werden die Gruppen wahrscheinlich unterschiedlich werten und gewichten. Sollten die Ergebnisse sich sehr ähneln, kann dies für die Diskussion ebenso fruchtbar sein. Wichtig ist, dass die Stichhaltigkeit der Aussagen auf der Grundlage des erworbenen Wissens diskutiert wird. Fachdiskussion und Ausblick An dieser Stelle können die Kommentare der übrigen Gruppen zur "oda bilingüe" in die Diskussion einbezogen werden. Weiterhin können offene Fragen besprochen und daraus eventuell neue Fragestellungen für den Folgeunterricht entwickelt werden. Abschluss der Einheit: die Evaluation Die Aspekte der Evaluation sind analog zu den Lernzielen der Unterrichtseinheit zu sehen. Der dementsprechend entwickelte Evaluationsbogen soll die Reflexion gezielt lenken und den Ausgangspunkt für das Evaluationsgespräch bilden. Dies bildet das entscheidende Element der Evaluation insofern, als es hier darum geht, Konsequenzen für die weitere Arbeit zu ziehen. Weitergehende Evaluationsergebnisse Neben der Förderung der Methodenbewusstheit, der Reflexion der Kompetenzen in der Internetnutzung, der internetbezogenen Lesestrategien, der Eigentätigkeit und der Kooperationsfähigkeit kann hier weiterer Lernbedarf ermittelt werden. Gleichzeitig erfolgt eine Retroalimentación seitens der Lerngruppe zur Internetrecherche, die Hinweise für die Durchführung weiterer Internetrecherchen ergeben kann. Schließlich bietet sich Raum für die Reflexion der Verwendung des Spanischen als Arbeitssprache in der Gruppenarbeit sowie im Zusammenhang mit der Internetnutzung, um diese mit der Lerngruppe konsequent weiterzuentwickeln.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe II

Leistungsschutzrecht und Informationsfreiheit im Internet

Unterrichtseinheit

Diese Unterrichtseinheit führt in das Urheberrecht beziehungsweise das Leistungsschutzrecht und dessen wesentliche Merkmale ein. Durch eine gelenkte Internet-Recherche sollen die Lernenden die Effekte des Leistungsschutzrechtes auf den Online-Bereich verstehen.Am 1. März 2013 novellierte der Bundestag das Urheberrechtsgesetz und verabschiedete das Leistungsschutzrecht. Die Schülerinnen und Schüler lernen in dieser Unterrichtseinheit die Merkmale des Leistungsschutzrechtes kennen, indem sie Online-Texte lesen und ein Video zum Thema ansehen. Im Hinblick auf die Marktmacht von Google sollen sie kritisch bewerten, ob durch den gesetzlich bedingten Erwerb von Lizenzen bei den Verlagen für beispielsweise "Snippets" eine "Google-Realität" entsteht und damit einhergehend die Informationsfreiheit im Internet mögliche Einschränkungen erfährt. Abschließend diskutieren die Schülerinnen und Schüler in diesem Kontext, inwiefern sich die aktuellen Entwicklungen auf die individuelle Internetrecherche auswirken könnten. Das Leistungsschutzrecht kennenlernen Mithilfe von Online-Texten und einem Video lernen die Schülerinenn und Schüler zunächst das Leistungsschutzrecht kennen (Aufgaben 1, 2 und 3). Durch eine gelenkte Internet-Recherche sollen die Lernenden die Effekte des Leistungsschutzrechtes auf den Online-Bereich verstehen (Aufgabe 4). Sie erarbeiten des Weiteren, inwiefern die Informationsfreiheit im Internet durch das Leistungsschutzrecht Einschränkungen erfährt (Aufgabe 5). Diskussion In einer abschließenden Diskussion besprechen die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen. Die Aufgaben bauen aufeinander auf und sollten in der vorgegebenen Reihenfolge bearbeitet werden. Weitere methodische Hinweise sind in die jeweiligen Aufgabenstellungen eingearbeitet. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit Der Ablauf der Unterrichtssequenz "Leistungsschutzrecht und Informationsfreiheit im Internet" ist hier übersichtlich für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen den Begriff "Snippet" kennen. lernen das Urheberrechtsgesetz kennen. lernen das Leistungsschutzrecht kennen. verstehen die zentralen Unterschiede zwischen dem Urheber- und dem Leistungsschutzrecht. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler betreiben Online-Recherchen. erarbeiten das Thema mithilfe eines YouTube-Videos und Online-Artikeln. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine eigene Position zu den Auswirkungen des Leistungsschutzrechtes auf die Grundrechte der Internetuserinnen und -user und die Informationsfreiheit. bewerten das Handeln eines Verlages, indem sie ein Statement verfassen. lernen, die erarbeiteten Informationen und entwickelten Wertehaltungen nach Maßgabe einer Methode angemessen zu artikulieren. Vorbereitung Zu Beginn der Unterrichtseinheit "Leistungsschutzrecht und Informationsfreiheit im Internet" setzen sich die Schülerinnen und Schüler als Vorbereitung auf die nächsten Aufgaben zunächst mit dem Begriff "Snippet" auseinander. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Urheberrecht kennen, indem sie die Seiten 6 und 7 im Informationstext "Nicht alles, was geht, ist auch erlaubt. Downloaden, tauschen, online stellen - Urheberrecht im Alltag" lesen, den Sie hier herunterladen können. Die Lernenden visualisieren außerdem wesentliche Inhalte zum Urheberrecht in einer Mindmap. Zudem lernen Sie das Leistungsschutzrecht kennen, indem sie ein Erklärvideo auf YouTube ansehen und sich währenddessen Notizen machen, die sie mit ihrem Nachbarn in Partnerarbeit abgleichen. Die Schülerinnen und Schüler verstehen die zentralen Unterschiede zwischen dem Urheber- und dem Leistungsschutzrecht und stellen diese in Partnerarbeit tabellarisch gegenüber. Auswirkungen des Leistungsschutzrechtes Die Schülerinnen und Schüler entwickeln eine eigene Position zu den Auswirkungen des Leistungsschutzrechtes auf die "Grundrechte der Internetuser" und die "Informationsfreiheit", indem sie den Online-Artikel "Das Leistungsschutzrecht wackelt" lesen, zusammenfassen und einen eigenen Kommentar verfassen. Statement zum Handeln des Springer-Verlags Die Schülerinnen und Schüler lesen den Online-Artikel "Leistungsschutzrecht: Springer gibt Google kostenlose Lizenz" und verfassen dazu ein eigenes Statement. Abschluss Der Kurs wird darum gebeten, alle Materialien in Vorbereitung auf eine Abschlussdiskussion zu sichten. Die Lehrperson schreibt das Thema der Unterrichtssequenz "Das Leistungsschutzrecht und seine Auswirkungen auf die Informationsfreiheit im Internet" an die Tafel. Ein abschließendes Fazit sollte vom Kurs formuliert und an der Tafel festgehalten werden.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I

Internetrallye Exilliteratur

Unterrichtseinheit

In diesem Unterrichtsprojekt zum Thema "Flucht und Exil" erforschen die Schülerinnen und Schüler durch eine Internetrallye die Exilliteratur als Strömung der deutschen Literatur von 1933 bis 1945. Die Lernenden verschaffen sich mithilfe ausgewählter Suchbegriffe einen Überblick über Autorinnen und Autoren, Titel und Themen des deutschen Exilromans.Der Roman bildet nach 1933 durch alle Phasen hinweg die bedeutendste literarische Gattung der Exilliteratur. Im Vergleich zu Exillyrik und Exildrama hatte er noch die besten Chancen übersetzt, gedruckt und von einem breiten Publikum gelesen zu werden, was für die Autoren von existenzieller Bedeutung war. Die Werke reflektieren nicht nur die politische Entwicklung in Deutschland während des Nationalsozialismus und die Gefährdungen des Einzelnen in dieser Zeit, sondern auch die jeweilige persönliche Situation der Autorinnen und Autoren, ihre politische Grundhaltung, die besonderen Bedingungen des Exils sowie die besondere materielle Lage der Schriftsteller. Die besondere Situation der Exil-Schriftsteller Obwohl die Exilautoren aufgrund ihrer ideologischen, politischen und auch literarischen Einstellungen grundsätzlich keine einheitliche Gruppe darstellten, so waren sie doch alle durch die persönlichen Erfahrungen mit der Diktatur und dem Terror in ihrer Heimat sowie durch das Gefühl des Fremdseins und die auch im Exil immer noch vorhandene Gefahr durch das deutsche NS-Regime geeint. Somit wächst im Exil das Bedürfnis, als Vorbilder moralischer Integrität Zeichen des Widerstands zu setzen. Man wollte das "bessere Deutschland" literarisch gestalten und mit dichterischen Mitteln den politischen Kampf gegen den Nationalsozialismus und Faschismus nachdrücklich unterstützen. Internetrecherche als Zugang zum Thema Die Exilprosa ist trotz des eingegrenzten Zeitraums von 1933 bis 1945 und der vergleichsweise übersichtlichen Produktion der Schriftsteller für die Schülerinnen und Schüler ein weitgehend unbekanntes, wenig übersichtliches Themenfeld. Entsprechend groß sind die Möglichkeiten, die sich einer angeleiteten Internetrecherche bieten. Allerdings kann der Bezug zu einzelnen Werken über das Kennenlernen hinaus erst durch eine vertiefende Lektüre hergestellt werden. Ablauf Ablauf der Unterrichtseinheit "Internetrallye Exilliteratur" Die einzelnen Arbeitssschritte des Unterrichtsvorschlags werden auf der folgenden Unterseite vorgestellt. Fachkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen berühmte Beispiele aus der Exilprosa kennen. werden für die eigene Lektüre verschiedener Romane aus dem Zeitraum der deutschsprachigen Exilliteratur gewonnen. ordnen die Stationen/Phasen des Exils anhand der Romane zu. Medienkompetenzen Die Schülerinnen und Schüler lernen, eine Internet-Suchmaschine effektiv zu bedienen. lernen, nützliche Suchwörter für die Recherche im Internet aus einer vorgegebenen Frage zu entnehmen. erarbeiten durch die Recherche auch weitere Hintergründe und Informationen zum Thema. erstellen eine eigene Internetrallye und veröffentlichen diese. Einen ersten Überblick verschaffen soll eine "virtuelle Reise" durch die Romane der Exilliteraten zwischen 1933 und 1945. Neben Angaben zu Titeln oder Autoren sollen die Schülerinnen und Schüler besondere Inhalte einiger Romane recherchieren. Die ersten Aufgaben geben bezüglich der relevanten Suchwörter noch Hilfen. Bei den weiteren Aufgaben wurde auf diese Hilfe verzichtet, damit die Jugendlichen lernen, selbst relevante Begriffe heraus zu finden. Im weiteren Verlauf werden die Aufgabenstellungen immer schwieriger. Dadurch wird es für die Schülerinnen und Schüler erforderlich, sich vertiefend mit dem Umgang mit einer Suchmaschine im Internet auseinanderzusetzen. In einem weiteren Schritt werden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, die ihnen nun zum Teil auch inhaltlich bekannten Romane in die bekannte Einteilung der Exilprosa einzuordnen. Möglicherweise ist an dieser Stelle eine weitere vertiefende Recherche notwendig. Anhand des vorliegenden Arbeitsblattes lassen sich weitere, eventuell im Unterricht behandelte Beispiele für Exilprosa einordnen. Auf diese Weise erhalten die Jugendlichen einen Überblick über "Stationen des Exils im Spiegel der Literatur". Lassen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler am besten selbst eine Internetrallye zum Thema anfertigen, um so eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema zu fördern.

  • Deutsch / Kommunikation / Lesen & Schreiben / Geschichte / Früher & Heute
  • Primarstufe

Topologische Optimierung und bionisches Design

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erhalten die Lernenden erste Einblicke in topologische Optimierungen und Bionik. Strukturen aus der Natur dienen als Vorbild für bionisches Design, das sowohl stabil als auch materialsparend ist. Nach einer Einführung in das Thema am Beispiel eines Fahrradrahmens, konstruieren Schülerinnen und Schüler Stifteschälchen im bionischen Design mit einem CAD-Programm. Ausgehend von der Frage, wie Maschinenbau einen Beitrag zum Erreichen von Klimazielen schaffen kann, werden materialsparende, leichte, aber trotzdem stabile Designs von Fahrradrahmen betrachtet. Hierbei dienen Strukturen aus der Natur als Vorbilder für bionisches Design. Im Rahmen einer Internet-Recherche informieren sich die Schülerinnen und Schüler darüber, welche bionischen Designs für Fahrradrahmen bereits vorhanden sind. Mit dem Verfahren der topologischen Optimierung können solche materialsparenden Strukturen digital konstruiert werden. Andererseits kann auch mit der analogen Methode der Zugdreiecke durch das gezielte Hinzufügen von Material Stabilität geschaffen werden. Die Schülerinnen und Schüler werden selbst aktiv, indem sie ein Stifteschälchen planen und mithilfe eines CAD-Programms (zum Beispiel mit TinkerCAD) schlussendlich für den 3D-Druck designen. Um hierfür anschaulich Elemente des bionischen Designs zu erfahren, wird die Grundform der Schälchen aus Matsch nachgebaut. Hierbei entdecken die Schülerinnen und Schüler, dass Übergänge – beispielsweise zwischen Wand und Boden – gerundet sind und sich der Querschnitt der Wände von unten nach oben verjüngt. Diese Elemente werden im Design des Schälchens aufgegriffen. Zusätzlich kann Material nach der Idee der topologischen Optimierung durch das Einfügen von Löchern in den Wänden des Schälchens eingespart werden. Hierfür wird mit dem intuitiven Begriff des Kraftflusses gearbeitet, der bei dem Lastfall, dass ein Buch auf den oberen Rand des Schälchens fällt, entsteht. Die Unterrichtseinheit ist thematisch in sechs Lernmodule und zwei Submodule eingeteilt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen die Prinzipien der topologischen Optimierung und des bionischen Designs kennen und wenden diese an. optimieren ausgehend von ersten Entwürfen ihre Stifteschälchen unter den Aspekten der topologischen Optimierung und des bionischen Designs. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler konstruieren unter Berücksichtigung bionischer Design-Elemente kreativ mithilfe eines CAD-Programms (zum Beispiel TinkerCAD). nutzen das Internet eigenständig für Recherchen zum bionischen Design und der topologischen Optimierung. erarbeiten aktiv mit Hilfe von Matsch bionische Design-Elemente.

  • Technik / Sache & Technik / Physik / Astronomie / Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Agatha Christie – Queen of Crime in Modern Times

Unterrichtseinheit
14,99 €

In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit Agatha Christie, der wohl bekanntesten Krimi-Autorin der Welt. Mithilfe einer Internet-Recherche per Smartphone oder Tablet und leitenden Arbeitsaufträgen lernen die Schülerinnen und Schüler Agatha Christie in einem kommunikativen Rahmen näher kennen. Diese Unterrichtseinheit eignet sich für den Auftakt in die Lektüre-Arbeit und bietet sich sowohl für den Präsenz- als auch den Fernunterricht an.Die Krimis und Kurzgeschichten von Agatha Christie sind spannend, aber weder inhaltlich noch sprachlich allzu anspruchsvoll, sodass auch ungeübtere Englischlernende Spaß an der Lektüre haben. Da 2020 Christies "Death on the Nile" verfilmt wurde, dient dieser als Einführung in die Thematik "Agatha Christie – Queen of Crime" und führt über eine kommunikative Internet- und App-Recherche und ein Gruppen-Puzzle hin zu einer interaktiven Quiz-Gestaltung.Diese Unterrichtseinheit dient als Auftakt zur Lektüre-Arbeit mit Werken von Agatha Christie. Weltberühmt sind ihre literarischen Meisterwerke bis heute – so wurde noch im November 2021 die App "Mystery Match Village" auf den Markt gebracht, in welcher Christies berühmteste Werke spielend erfahren werden können. Aus diesem Grund startet dieser Unterrichtsvorschlag mit einem Bild zum Film " Death on the Nile ", der auf Christies gleichnamigen Roman basiert. Durch einen anfänglichen Smalltalk , einen stummen sowie einen audiovisuellen Impuls mittels Film-Trailer gelangen die Schülerinnen und Schüler auf die Fährte dieser außergewöhnlichen Autorin. Eine kurze, spontane Google -Eingabe über die Smartphones der Lernenden ermöglicht das Sammeln erster Informationen zur Autorin, zum Beispiel an der Tafel. Diese ungesteuerte Google-Möglichkeit soll die Alltagserfahrung, zügig relevante Informationen aus dem Internet in Erfahrung zu bringen, in den Unterricht holen. In einer darauffolgenden Kleingruppen- oder Paararbeit – je nach Klassengröße und Leistungsniveau der einzelnen Schülerinnen und Schüler (hier bietet sich Binnendifferenzierung in der Sozialform an) – wird per Smartphone oder Tablet im Internet recherchiert und Notizen werden angefertigt. Leitfragen und Linkangaben beziehungsweise QR-Codes auf dem Arbeitsblatt unterstützen die Lernenden bei der Informationssuche. Zusätzlich sollen drei Quiz-Fragen zu dem Recherche -Thema auf drei separaten Zettelchen verschriftlicht werden, welche von der Lehrkraft eingesammelt und nachher als Basis für das Abschluss-Quiz dienen. Für dieses Quiz in der finalen Unterrichtsphase gehen die Lernenden in ihre Gruppen noch einmal zusammen. Die Gruppe mit den meisten korrekt gelösten Quiz-Fragen gewinnt das Spiel. Alternativ bietet sich hier das kostenlose Online-Tool Testmoz an, mit welchem die Lernenden ohne Registrierung ein Online-Quiz erstellen können. Die Lehrkraft sollte vor Unterrichtsbeginn bereits einen Titel und ein Passwort und dadurch eine entsprechende URL generiert haben, welche sie den Lernenden weiterleitet, sodass diese ihre Fragen simultan direkt in das Dokument eintragen können. Das Online-Quiz kann dann in der Abschluss-Phase projiziert und im Plenum gelöst werden. Auch denkbar ist das Senden des Test-Links an die Schülerinnen und Schüler, welche das Quiz in ihren Gruppen mit ihren mobilen Endgeräten bearbeiten. Eine Austausch-Phase schließt sich vor der Quiz-Runde in Form eines Gruppen-Puzzles an. Die Expertinnen und Experten zu einem Recherche-Thema gehen nun zusammen in themen-heterogene Gruppen, die sich gegenseitig über die Recherche-Ergebnisse austauschen. Notizen sollen dabei angefertigt werden. Nach diesem Gruppen-Puzzle regt die Lehrkraft zu einer Kommentierungs- und Diskutierphase an, in der besonders memorierte, wichtige oder interessante Fakten aus der Austausch-Phase aufgegriffen und thematisiert werden. Das Lesen einer Schrift Christies, aber auch das Austesten der App, das Sehen einer Verfilmung oder das Hören eines Hörbuchs kann diesen Einführungsstunden folgen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen erste Informationen über die Autorin Agatha Christie und über ihre berühmtesten Werke. kennen erste Informationen über Miss Marple und Hercule Poirot. kennen erste Informationen über die App "Mystery Match Village". kennen erste Informationen über die Verfilmung von Christies "Death on the Nile". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler recherchieren zielsicher mit leichter Leitung nach relevanten Informationen auf einer vorgegebenen Website sowie auf einer Suchmaschine. kreieren Quizfragen mithilfe des Online-Tools Testmoz. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler arbeiten kooperativ. arbeiten selbstständig. gehen wertschätzend mit den Beiträgen anderer um.

  • Englisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Primarstufe
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