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Soziale Netzwerke im Unterricht

Dossier

Die Nutzung von sozialen Netzwerken ist heutzutage wesentlicher Bestandteil unserer Lebenswelten. Dank Instant-Messaging-Diensten wie WhatsApp und Social Communities wie Instagram, TikTok, Snapchat oder Facebook sind wir unentwegt und überall mit unseren Familien, Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen verbunden. Die schnelle und einfache Kommunikation erleichtert uns zunehmend den Alltag: Wir sind immer up-to-date und immer erreichbar. Doch birgt die Nutzung sozialer Netzwerke auch etliche Risiken , für die besonders Kinder und Jugendliche sensibilisiert werden müssen. Social Media-Stress, Selbstoptimierungsdruck durch Influencerinnen und Influencer, Cybermobbing, Hate Speech, Verstöße gegen Datenschutz und Urheberrecht – das sind nur einige der Probleme, die die Nutzung von sozialen Netzwerken mit sich bringen kann. Mithilfe der vorliegenden Unterrichtsvorschläge und Arbeitsmaterialien fördern Sie den verantwortungsvollen Umgang Heranwachsender mit Social Communities. Fachartikel und Experten-Interviews ergänzen die Themensammlung. Gemäß der KMK-Strategie Bildung in der digitalen Welt wird den Schülerinnen und Schüler so ein medienkompetenter Umgang in den Bereichen "Kommunizieren und Kooperieren" sowie "Schützen und sicher agieren" vermittelt. Sie lernen Verhaltensregeln bei digitaler Interaktion und Kooperation kennen und berücksichtigen ethische Prinzipien und kulturelle Vielfalt im Netz. Weiterhin reflektieren sie Risiken und Gefahren in digitalen Umgebungen und entwickeln Strategien zu ihrem Schutz, indem sie Maßnahmen zur Datensicherheit ergreifen, Sicherheitseinstellungen aktualisieren und ihre Privatsphäre im Internet schützen.

  • Fächerübergreifend
  • Mediennutzung und Medienkompetenz: Kommunizieren und Kooperieren

Facebook: Mit Chancen und Risiken bewusst umgehen

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit werden die Schülerinnen und Schüler durch eine Kombination von analytischen und produktiv-kreativen Aufgaben befähigt, risikobewusst und kompetent mit der Plattform Facebook und mit ihren persönlichen Daten in diesem sozialen Netzwerk umzugehen. Nach einem kreativ-spielerischen Einstieg, in dem die Lernenden fiktive Facebook-Profile erstellen, werden diese ausgetauscht und dann analysiert und bewertet. Ausgehend von diesen Ergebnissen formulieren die Schülerinnen und Schüler dann in Gruppen erste Empfehlungen und Leitlinien zum Umgang mit persönlichen Daten bei Facebook. Inwieweit sie selbst diese beachten, können sie anschließend selbst überprüfen, indem sie ihren Namen in verschiedene Personensuchmaschinen eingeben. Motiviert durch das dadurch hervorgerufene Problembewusstsein untersuchen die Schülerinnen und Schüler anschließend die Datenschutzbestimmungen und Einstellungsmöglichkeiten zur Privatsphäre bei Facebook, um sich künftig bewusster und kompetenter in diesem sozialen Netzwerk bewegen zu können. Facebook: Viel genutzte Plattform kritisch betrachtet Facebook ist - nach eigenen Angaben - ein soziales Netzwerk, das Menschen mit ihren Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen und anderen Mitmenschen verbindet. Das Angebot steht immer wieder wegen seines intransparenten Umgangs mit Nutzer-Daten (Erfassung und Weiterverwendung) in der Kritik. Facebook "passiert" im Internet, also am Computer zu Hause, am Handy oder Smartphone, am Tablet-PC - überall teilen (meist junge) Menschen Fotos, Meinungen oder Neuigkeiten. Communities sind beliebt Fast alle Schülerinnen und Schüler in der 7. und 8. Klasse besitzen einen Account in mindestens einem sozialen Netzwerk Sensibilisieren ohne erhobenen Zeigerfinger Diese Unterrichtseinheit soll daher zunächst ein Problembewusstsein schaffen und für den Umgang mit persönlichen Daten bei Facebook sensibilisieren und zudem erste Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze bieten. Um das Thema für die Schülerinnen und Schüler attraktiv und motivierend zu gestalten, wird ein induktiver Ansatz mit einem spielerisch-kreativen Zugang gewählt, ohne den Zeigerfinger zu deutlich zu erheben. Didaktisch-methodische Hinweise und Ablaufplanung Durch die Erstellung eines fiktiven Profils und einen näheren Blick auf die Bestimmungen der Plattform wird Problembewusstsein geschaffen. Sach- und Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen Risiken und Gefahren in sozialen Netzwerken wie Facebook. untersuchen, welche persönlichen Informationen über sie im Netz verfügbar sind und bewerten diese Datenlage. formulieren Handlungsempfehlungen zum Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler analysieren kriteriengeleitet fiktive und eigene Facebook-Profile und bewerten diese Facebook-Profile. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler untersuchen und bewerten die Facebook-Profile in Tandems und einigen sich auf gemeinsame Ergebnisse. erarbeiten Handlungsempfehlungen zum Umgang mit persönlichen Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook in Gruppen und einigen sich auf gemeinsame Ergebnisse. Selbstkompetenz Die Schülerinnen und Schüler reflektieren über die Motive für die Nutzung von Facebook. reflektieren über die Wirkung ihrer Selbstdarstellung im Internet. "Aus der Datenaskese von einst, die das Volkszählungsurteil und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung hervorgebracht hat, ist eine Datenekstase geworden, eine Selbstverschleuderung aller nur denkbaren Persönlichkeitsdetails in Wort und Bild", schreibt Heribert Prantl am 24.04.2008 in der Süddeutschen Zeitung . Die wichtigste Rolle spielen dabei die sozialen Netzwerke, auch social communities genannt, allen voran Marktführer Facebook. Schutz der Privatsphäre wird oft vernachlässigt Während frühere Generationen noch Angst um ihre persönlichen Daten hatten, ist öffentliche Aufmerksamkeit für die heutigen Jugendlichen zu einem erstrebenswerten Ziel mit hohem Wert geworden. Daher bestimmt die Zahl der Facebook-Kontakte den Selbstwert und das Ziel lautet, möglichst viele Kontakte zu haben und mit diesen möglichst viele Daten zu teilen. Nur etwa 50 Prozent der Jugendlichen nutzen die Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre. Name, Alter, Adresse, Telefonnummer sind bei vielen für jeden beliebigen Internetnutzer uneingeschränkt einsehbar. Viel verraten über sich und andere Dass die Selbstdarstellung auch stark von den Beiträgen, Kommentaren, Links und ähnlichem der anderen abhängt, ist den meisten dabei nicht - oder nur eingeschränkt - bewusst. Rund 50 Prozent der Nutzer stellen Bilder oder Filme von anderen online, ohne diese vorher nach ihrem Einverständnis zu fragen oder über die Konsequenzen nachzudenken. Der virale Effekte bei Facebook Wenn jemand bei Facebook etwas postet, auf das die Freunde "reagieren" ("Like-Daumen"/Teilen/Empfehlen/Kommentieren), dann sehen dies auch die Freunde der Freunde, mit denen man unter Umständen gar nichts zu tun haben will und mit denen man selbst gar nicht verbunden ist. Ein gefährliches Beispiel für einen solchen Netzwerkeffekt ist das Problemfeld Mobbing: Was könnte jemand den ich nicht leiden kann, aber der mit jemandem aus meinem Freundeskreis auf Facebook verbunden ist, mit meinen Bildern anfangen? Diese Unterrichtseinheit soll zunächst ein Problembewusstsein schaffen und für den Umgang mit persönlichen Daten sensibilisieren; zudem werden erste Handlungsempfehlungen und Lösungsansätze geboten. Eventuell können schon hier Stichpunkte an der Tafel oder der Metaplanwand gesammelt werden, die Beispiele für sensible Daten bündeln (wie Fotos, Adresse, bevorzugter Bus, einsame Schulwege). Diesen kann eventuell bereits in dieser Phase das Gefahrenpotenzial gegenübergestellt werden (Mobbing, Auflauern, Nutzung der Daten für Betrügereien). Problembewusstsein schaffen Um das Thema für die Lernenden attraktiv und motivierend zu gestalten, wird ein induktiver Ansatz mit einem spielerisch-kreativen Zugang gewählt, ohne den Zeigerfinger zu deutlich zu erheben. Konfrontation mit vorhandenen Daten Drastischer und eindrücklicher wäre es vermutlich, wenn die Lehrkraft frei zugängliche eigene Facebook-Profile von Schülerinnen und Schülern der Lerngruppe ausdruckt und mitbringt. Jedoch wäre der belehrende Zeigefinger zu offensichtlich, und einige Jugendliche würden sich möglicherweise bloßgestellt fühlen. Und je nach Alter der Lernenden ist - sofern diese Einheit rechtzeitig greift - noch nicht viel zu finden. Vorsichtiges Vorgehen Fiktive Facebook-Profile zu entwerfen und diese anschließend, nach einem per Zufallsprinzip organisierten Tausch, zu analysieren und zu bewerten, macht dagegen nicht nur mehr Spaß, sondern wird, bedingt durch die persönliche Distanz, auch viel leichter fallen, als echte Profile von Mitschülerinnen und Mitschülern zu beurteilen. Zudem ist zu erwarten, dass die Beispiele für problematische Selbstdarstellung deutlich extremer ausfallen als bei den echten Profilen, was den Lernenden das Thema leichter und deutlicher vor Augen führt. Klar wird so auch, dass es ganz unproblematisch ist, Umwahres zu platzieren. Alternativ können auch Profile von Prominenten oder vermeintlichen VIPs angesehen werden. Heterogene Ausgangslagen ausgleichen Bei der Untersuchung und Bewertung der fiktiven Profile werden zum einen Vorkenntnisse zum persönlichen Online-Datenmanagement aktiviert und gleichzeitig Unterschiede bei den Haltungen zu diesem Thema sichtbar gemacht. Durch die Beschäftigung mit einem konkreten Profil werden auch Schülerinnen und Schüler mit geringen Vorerfahrungen mit diesen Fragestellungen konfrontiert. Unterschiedliche Voraussetzungen gleichen sich in dieser ersten Arbeitsphase also bereits an. Gesprächsbedarf bedienen Sicherlich möchten sich die Lernenden in dieser Phase auch im Plenum dazu äußern, wo in den Profilen ihnen fragwürdige Fotos oder Einträge aufgefallen sind oder an welcher Stelle ihnen Zweifel kamen, ob sie das eine oder andere posten sollen. Eine offene Gesprächsrunde bietet sich an dieser Stelle an. Arbeit in Kleingruppen Nun formulieren die Lernenden allgemeine Handlungsempfehlungen, die sie aus der Untersuchung der konkreten Profile ableiten. Die Placemat-Methode bietet dabei einen strukturierten Rahmen für das Think-Paire-Share-Verfahren, bei dem jeder Schüler und jede Schülerin zunächst allein für sich Ideen aufschreibt, bevor diese in der Gruppe verglichen, diskutiert und zu einem Gemeinschaftsergebnis zusammengefügt werden. Mögliche Ergebnisse dieser Phase sind: Verwende am besten einen Spitznamen für dein Profil. Akzeptiere nur Personen als Facebook-Freude, die du auch persönlich kennst. Gib Adresse oder Telefonnummer in deinem Profil nicht an, am besten gar keine Kontaktdaten. Denk immer daran, dass im Internet nichts gelöscht wird und auch spätere Arbeitgeber sich dort einen Eindruck von dir verschaffen können. Mach dich mit den verschiedenen Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook vertraut und nutze sie. Bedenke bei jedem Foto von dir, das du hochlädst, wer es alles sehen kann, und ob du möchtest, das diese Personen dich so sehen. Überlege dir allgemein sehr gut, für wen du deine Fotoalben frei gibst. Bedenke wenn du Fotos hochlädst auch, was dies für die anderen dort abgebildeten Personen für Folgen haben kann. Veröffentliche grundsätzlich keine peinlichen Fotos - weder von dir noch von anderen. Vorsicht vor netzwerkübergreifenden Verknüpfungen und Anwendungen. Gib dein Profil nicht für Suchmaschinen frei. Wissen teilen Nicht jeder einzelne Schüler und jede Schülerin würde allein auf diese Ergebnisse kommen; durch die Gruppenarbeit, die heterogene Ausgangslagen ausgleicht, wird es jedoch möglich. Einige der genannten Punkte werden die Schülerinnen und Schüler aber auch erst am Ende der zweiten Stunde ergänzen können. Online-Hygiene ist wichtig Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich aus sicherer Distanz über fremde, fiktive Profile und erste Handlungsempfehlungen dem Thema angenähert haben, kann ihnen nun der Blick auf den eigenen Ruf im Internet zugemutet werden. Zentrale Erkenntnis sollte dabei sein, dass die regelmäßige Selbstsuche bei google oder in Angeboten wie yasni heute zur Online-Hygiene selbstverständlich dazugehört, da man nie weiß, was andere über einen ins Netz stellen oder verbreiten. Zudem sollte die Menge, der hier für jeden frei einsehbaren Daten und Informationen die Schülerinnen und Schüler erschrecken oder zumindest nachdenklich stimmen und dazu motivieren, die Sicherheitseinstellungen in ihren Communities zu hinterfragen oder zu ändern. In dieser Phase können natürlich auch Personen aus dem Umkreis der Schülerinnen und Schüler "gegooglet" werden. Achtung dabei: In einem solchen "Forschungsprojekt" sollte der diskrete Umgang mit den gefundenen Daten als selbstverständlich erachtet werden. Wie mache ich das? Aus Vorgenanntem - und aus den Reaktionen auf die Zwischenergebnissen der Vorstunde ("Handlungsempfehlungen schön und gut - aber wie mache ich das konkret bei Facebook?") erwächst die Motivation für die nächste Arbeitsphase, in der die Schülerinnen und Schüler sich intensiv mit den AGB, Datenschutzbestimmungen und Einstellungsoptionen zur Privatsphäre bei Facebook beschäftigen. Wäre dieser Arbeitsauftrag gleich zu Beginn der Unterrichtseinheit gestellt worden, hätten die Lernenden vermutlich nur sehr wenig Interesse und Motivation gezeigt. Nutzungsbedingungen und Datenschutzinformationen genau lesen Schülerinnen und Schüler mit eigenen Facebook-Accounts können sich einloggen und direkt in ihrem Profil die Fragen bearbeiten und Einstellungen überprüfen. Aber auch ohne persönlichen Facebook-Account gelangt man über die Facebook-Startseite zu den Nutzungsbedingungen und Datenschutzinformationen, mit deren Hilfe sich alle Fragen beantworten lassen. Lehrkraft als Lernbegleitung Die Lehrkraft assistiert in dieser Phase bei Problemen. Der Hinweis, dass AGB gut verständlich sein sollten, sollte fallen. Eine Diskussion, warum entscheidende Informationen schlecht gefunden werden (sollen?), kann sich anschließen. Speziell über die Copyright-Bestimmungen von Facebook, die in den AGB nachzulesen sind, können/sollten Sie im Plenum kurz sprechen. Hier geht es besonders um zwei Punkte, über deren Folgen die Klasse diskutieren sollte. Sie sind zu finden in der "Erklärung der Rechte und Pflichten", Punkt 2.1: "(...) Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für die Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest. (...)" (zitiert am 25.05.2012) "Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht." (zitiert am 25.05.2012) Ergebnissicherung: Plakate Je nach verfügbarer Zeit am Ende der Einheit und Interessenslage der Klasse ist es möglich, die Ergebnisse entweder nur stichwortartig zu notieren oder aber auch anschauliche Poster dazu zu gestalten, die im Klassenraum oder sogar in der Aula ausgestellt werden können, um weitere Schülerinnen und Schüler der Schule darauf aufmerksam zu machen. In jedem Fall sollten die in der ersten Stunde formulierten Tipps und Handlungsempfehlungen nun überarbeitet und ergänzt werden. Unterlassungsaufforderung Die Frage, wie man gegen unerwünschte Bilder, Filme und so weiter vorgeht, werden die Schülerinnen und Schüler eventuell nicht vollumfänglich selbst beantworten können. Im Anschluss: Juristisches oder der Schwerpunkt Cybermobbing Wenn man Kontaktdaten der Person hat, die das Bild hochgeladen hat, sollte diese direkt angeschrieben werden - anderenfalls der Betreiber der Internetseite (siehe Impressum). Die Thematisierung des rechtlichen Rahmens und der gesetzlichen Regelungen (StGB §201 ("höchstpersönlicher Lebensbereich", "Paparazzi-Paragraph"), UrhG §78, Kunsturhg §22, 23, DSG §27, StGB §131) bietet sich dann für die nachfolgen Stunden an; ebenso der damit eng verbundene Schwerpunkt Cybermobbing. Alternativer Abschluss: Alternative Plattform suchen Zum Abschluss der Unterrichtseinheit oder als weiterführende Hausaufgabe mit Online-Nutzung können die Schülerinnen und Schüler aufgefordert werden, Alternativen für die freundschaftliche Online-Vernetzung zu recherchieren. In dieser Phase können betrachtet werden: Google+ , Twitter , Instagram . Dabei sollen die die Erkenntnisse dieser Unterrichtseinheit nutzen und verstärkt auf die AGB der alternativen Plattformen achten. Am Schluss steht dann eine begründete Nutzungsempfehlung.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Online-Kurs: Einführung in die Internetsicherheit

Unterrichtseinheit

Der Kurs "Einführung in die Internetsicherheit" ermöglicht einen Überblick über die unterschiedlichen Arten von Daten, deren Bedeutung und Schutzwürdigkeit. Es werden die Methoden aufgezeigt, wie Cyberkriminelle versuchen, Internetnutzerinnen und -nutzer, aber auch Unternehmen und Regierungen, auszuspionieren und zu schädigen. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer erhalten wertvolle Hinweise und Tipps, mit welchen Maßnahmen sie ihre Daten wirkungsvoll vor Missbrauch schützen können.Der web-basierte Kurs behandelt die Notwendigkeit von Internetsicherheit, von Internetkriminellen verwendeten Angriffsmethoden, -konzepten und -techniken, den Schutz persönlicher Daten und der Privatsphäre bis hin zum Schutz von Unternehmensdaten und zeigt berufliche Expektanzen im Bereich Internetsicherheit auf. Im Online-Kurs kommen dabei auch kurze Videos, interaktive Übungen und Quizze zum Einsatz, um das Gelernte zu vertiefen. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat erhalten.Die fünf Module des Kurses unterstützen folgende Kompetenzbereiche des Strategiepapiers "Bildung in der digitalen Welt" der Kultusministerkonferenz vom Dezember 2016: 2.2 Teilen 2.4 Umgangsregeln kennen und einhalten 4.1 Sicher in digitalen Umgebungen agieren 4.2 Persönliche Daten und Privatsphäre schützen 6.2 Medien in der digitalen Welt verstehen und reflektieren Je nach Vorkenntnissen und Lerngeschwindigkeit der Schülerinnen und Schüler benötigt der Gesamtkurs eine Bearbeitungszeit von circa zwölf Stunden. In einem Blended-Learning-Konzept sollten davon mindestens vier Stunden als Präsenzunterricht, je eine Schulstunde pro Modul, stattfinden. Videos und Übungen vertiefen das Gelernte und halten die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer interessiert. Mehrere Quizze und ein Abschlusstest überprüfen das Verständnis des Gelernten. Den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern kann nach erfolgreichem Abschluss des Kurses von der Lehrperson ein Teilnahmezertifikat ausgestellt werden. Der Kurs "Einführung in die Internetsicherheit" steht auf Deutsch und in mehreren anderen Sprachen (unter anderem Englisch, Italienisch, Französisch) zur Verfügung. Im Kurs kann durch einfaches Klicken eines Menüpunktes die Sprache gewechselt werden, sodass er sich auch hervorragend für nicht-deutschsprachige Schülerinnen und Schüler oder in der Fremdsprachenausbildung einsetzen lässt. Die Bereitstellung des Kurses erfolgt über die internetbasierte Lernumgebung Cisco NetSpace® ( www.netacad.com ) und setzt dort einen Account voraus. Nach Registrierung können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von jedem internetfähigen Computer anmelden und den Kurs absolvieren. Eine Verbindung der Lernorte Schule und zuhause ist dadurch möglich. Zusatzinformationen Lehrkräfte, die Kurse der Cisco Networking Academy im Unterricht einsetzen möchten, erhalten einen Instruktorenzugang auf der Lernplattform. Dieser ermöglicht unter anderem die inhaltliche Konfiguration des Kurses sowie das Einbinden eigener Inhalte. Außerdem kann der Lernfortschritt der Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer zu jedem Zeitpunkt eingesehen und bewertet werden. Lehrkräfte erhalten Zugang zur Lernplattform über zwei mögliche Wege: Gründung einer eigenen Cisco Networking Academy an ihrer Schule. Den Link zur Anmeldung einer eigenen Academy finden Sie hier unter " Become an Academy ". Nutzung eines Instruktoren-Accounts über die Deutschland-Akademie des IT-Bildungsnetz e.V. Für nähere Informationen senden Sie bitte eine E-Mail an netacad-deutschland@cisco.com . Die Nutzung der Lernplattform sowie der Kurse ist für Schulen und deren Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Auf Wunsch bietet das Team der Cisco Networking Academy eine ebenfalls kostenlose Einweisung in die vielseitigen Möglichkeiten der Lernplattform an. Nähere Informationen hierzu finden Sie im nachfolgend angefügten PDF-Dokument "Workshop: Nutzung der Kurse im Unterricht". Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, warum Internetsicherheit wichtig ist. was persönliche Daten sind und warum diese besonders schutzwürdig sind. die Schutzwürdigkeit von Daten auf Unternehmens- und Regierungsebene zu verstehen. rechtliche und ethische Fragen zum Thema Cybersicherheit zu bewerten. was die Bedeutung von Sicherheitslücken und Exploits in Software ist. welche Arten von Malware und Angriffsmethoden von Internetkriminellen eingesetzt werden. wie man Daten effizient im Internet sichert und sich vor Angriffen schützt. mit welchen Maßnahmen Unternehmensdaten wirkungsvoll geschützt werden können. die Bedeutung von Zertifizierung und die beruflichen Möglichkeiten im Bereich Internetsicherheit kennen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, welche Arten von Daten es gibt. welche Bedeutung Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit für Daten haben. die gängigen Methoden von Internetkriminellen benennen und verstehen zu können. mit welchen Methoden man Daten erfolgreich sichert und schützt. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen, den verantwortungsbewussten Umgang mit sensiblen personenbezogenen und unternehmensspezifischen Daten. Informationsquellen im Internet kritisch zu hinterfragen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co.
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II, Berufliche Bildung

Zeitzeugeninterview - Hartmut Richter : "Stasi-Schnitt"

Video

In diesem Zeitzeugeninterview erfahren die Schülerinnen und Schüler wie sehr die Stasi in die Privatsphäre der Jugendlichen in der DDR eingriff. Harmut Richter erlebte die DDR als Jugendlicher und war wie viele andere ein Fan der Beatmusik. Dadurch geriet er in das Visier des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), das in der Musik einen gefährlichen westlichen Einfluss auf die Jugendlichen sah. Die Lernenden erfahren, wie stark das MfS in das Leben und die Privatsphäre der Menschen eingriff und auch vor Jugendlichen nicht haltmachte. Das Video-Interview eignet sich gut als Ausgangsmaterial für eigene Unterrichtsentwürfe und kann in verschiedenen methodisch-didaktischen Kontexten verwendet werden. Dabei sollte vorbereitend auf die Quellengattung "Zeitzeugen" eingegangen und geklärt werden welche Vor- und Nachteile mit dieser speziellen Quellenart verbunden sein können. Sachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler beschreiben die Bedeutung der Beatmusik in der DDR. nennen Gründe, warum der DDR-Staat diese Musik ablehnte. zeigen Gemeinsamkeiten der Jugendkulturen in der Bundesrepublik und der DDR auf. Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erschließen gezielt Informationen aus einem Zeitzeugeninterview über Beatmusik in der DDR, die Jugendkultur und das Vorgehen der Stasi gegen die Jugendlichen. Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler vollziehen Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Personengruppen nach (Fremdverstehen). setzen sich kritisch mit den Aussagen des Zeitzeugen auseinander und berücksichtigen die Subjektivität der Aussagen. Hartmut Richter erzählt in seinem Zeitzeugeninterview anschaulich was es als Jugendlicher bedeutete, wenn man den DDR Regime Vorstellungen nicht entsprach.

  • Geschichte / Früher & Heute / Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I

Datenschutz in Sozialen Netzwerken: Was Lehrkräfte beachten müssen

Fachartikel
5,99 €

Dieser Fachartikel klärt Lehrkräfte darüber auf, welche datenschutzrechtlichen Einstellungen sie vornehmen sollten, wenn sie sich persönliche Profile in Sozialen Netzwerken anlegen. Lehrerinnen und Lehrer, die sich Profile in Sozialen Netzwerken anlegen, sollten bedenken: Alle Social Media-Plattformen, wie zum Beispiel Facebook, Instagram und Twitter, haben ein Haupt-Ziel: Viele Daten, Bilder und Erlebnisse möglichst vielen Nutzerinnen und Nutzern in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Umso wichtiger ist es, dass Lehrkräfte sich mit den Datenschutz-Regelungen in Sozialen Netzwerken auseinandersetzen. Grundsätzlich sollten Lehrkräfte wissen: Die Privatsphäre-Einstellungen sind das entscheidende Kriterium, um den Datenschutz in Social Communities so gut wie möglich zu gewährleisten. Lehrkräfte sollten sich Zeit nehmen, diese für ihre persönlichen Accounts zu prüfen und sorgfältig einzustellen, denn es geht nicht nur um den eigenen Datenschutz. In sozialen Netzwerken müssen Nutzerinnen und Nutzer auch die Rechte anderer Mitglieder (zum Beispiel von Schülerinnen und Schülern) achten - etwa das Recht am eigenen Bild. Laut EU-DSGVO sollte beim Social-Media-Monitoring Folgendes unbedingt bedacht werden: Personenbezogene Daten dürfen nur dann erhoben, gespeichert und verwendet werden, wenn deren Besitzerinnen und Besitzer darin eingewilligt haben oder wenn sie öffentlich zugänglich sind. Im Zweifelsfall ist eine Anonymisierung vorzunehmen. Tipps für die datenschutzkonforme Nutzung von Sozialen Netzwerken Bevor sich Lehrkräfte in einem Sozialen Netzwerk anmelden, sollten sie festlegen, welche Erwartungen sie haben. Sollen ihre Freunde und Kollegen sie finden können? Möchten sie auch zu Schülerinnen und Schülern Kontakt? Gestattet das ihr Dienstherr überhaupt? Wenn sie diese Fragen für sich beantwortet haben, lassen sich durch einen sorgfältigen Anmelde-Prozess eventuelle Datenschutz-Probleme in der Regel ausschließen. Hieraus ergeben sich folgende Schritte: Lehrkräfte sollten in ihrer Dienststelle nachfragen, was sie dürfen und was nicht. Sie sollten sich für jedes Netzwerk eine separate E-Mail-Adresse zulegen. Sie sollten genau überlegen, ob sie mit ihrem Klar-Namen oder einem Pseudonym auftreten möchten. Sie sollten vorab festlegen, was sie mit dem Profil bewirken möchten: Soll es ein rein privates Profil sein oder ist auch eine dienstliche Nutzung vorgesehen? Auffindbarkeit von persönlichen Inhalten Auffindbarkeit in Suchmaschinen: Einige Social-Media-Plattformen bieten die Möglichkeit, dass das eigene Profil in Suchmaschinen nicht auftaucht. Allerdings sind diese Einstellungen mitunter versteckt. Zur Not können Lehrkräfte sich an das Hilfe-Center des Sozialen Netzwerkes wenden. Sichtbarkeit von Kontaktdaten: Sofern Lehrkräfte das Konto nicht dienstlich und in diesem Fall nur für den Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen nutzen, sollten sie ihre Kontaktdaten für niemanden sichtbar machen. Sichtbarkeit von Inhalten: Beiträge, Profilbilder, Fotoalben, Urlaubserinnerungen - in den meisten Netzwerken können User bestimmen, wer bestimmte Inhalte sehen darf. Hier gilt, wie überall im Netz, die Prämisse: Je weniger, desto besser. Privatsphäre-Einstellungen: Bei allen Social Media-Plattformen hat die Privatsphären-Einstellung die absolute Priorität. Auch wenn es oft schwerfällt, ist es absolut notwendig, alle Einstellungsoptionen zu prüfen und eventuell anzupassen. Lehrkräfte sollten den Daten-Kraken einen Riegel vorschieben! Diese setzen nämlich darauf, dass Nutzerinnen und Nutzer ihre Daten aus Bequemlichkeit nicht schützen. Rechtslage nach der EU-DSGVO In Europa, und hierzulande, müssen sich die Netzbetreiberinnen und -betreiber an die EU-DSGVO sowie an die nachrangigen Gesetze, wie das nationale Recht, halten (in der BRD an das Bundesdatenschutzgesetz). Diese Gesetze besagen, dass eine Datenschutzerklärung vorhanden sein muss sowie dass Nutzerinnen und Nutzer der Erhebung ihrer Daten und den AGB widersprechen können müssen. Ein Widerspruch der Betroffen, die nicht möchten, dass bestimmte Inhalte geteilt oder gespeichert werden, führt in der Regel zu einer Löschung des betroffenen Kontos. Allerdings wird der Rechtsgrundsatz auf das Recht am eigenen Bild bei den Social Media-Plattformen häufig verletzt. Wurden Fotos von Lehrkräften ohne ihre Zustimmung veröffentlicht, haben sie einen Anspruch auf deren Löschung. Dasselbe gilt, wenn sie ungefragt Fotos von Schülerinnen und Schülern veröffentlichen. Dies geht aus § 22 des Kunsturheberrechtsgesetzes (KunstUrhG) hervor. Zunächst können Lehrkräfte oder ihre Schülerinnen und Schüler die hochladende Person mit einem Verweis auf die EU-DSGVO dazu anhalten, das Bild zu entfernen. Erfolgt keine Reaktion, können sie das Bild bei dem Betreiber der Plattform melden. Wurde auch jetzt nicht reagiert, sollten sie einen Anwalt einschalten. Zusammenfassung Lehrkräfte müssen nachfragen, inwieweit sie die Social Media-Plattformen dienstlich oder privat nutzen können. Falls Lehrkräfte Freundschaftsanfragen ihrer Schülerinnen und Schüler annehmen, müssen sie bei der Kommunikation über Social Media-Plattformen ihre professionelle Rolle als Lehrkraft wahren. Lehrkräfte sollten Schülerinnen und Schüler, deren Freundschaftsanfrage sie angenommen haben, einer Liste oder Gruppe zuordnen und die Privatsphäre-Einstellungen von Facebook nutzen, um ihre schulischen und privaten Kontakte zu trennen! Soziale Netzwerke sollten im Unterricht thematisiert und Schülerinnen und Schüler für mögliche Risiken bei einer nicht datenschutzkonformen Nutzung sensibilisiert werden. Lehrkräfte sollten mit ihren Schülerinnen und Schüler über das Thema Cybermobbing sprechen. Sie sollten Hilfestellungen geben und notfalls die Polizei und vorgesetzte Dienststellen einschalten. Sollten Lehrkräfte selbst Opfer von Cybermobbing werden, sollten sie die Schulleitung informieren und Unterstützungsangebote wahrnehmen.

  • Fächerübergreifend

BackChecker: die Sicherheitsapp für Schüler und Eltern

Fachartikel

Die App "BackChecker" sichert mit einer Personenortungsfunktion ab und wahrt trotzdem strikt die Privatsphäre. Sie bietet damit einen idealen Kompromiss zwischen dem elterlichen Schutzbedürfnis und der Eigenständigkeit von Jugendlichen. Wird die App aktiviert, registriert sie die Positionen, alarmiert im Notfall eigenständig die Vertrauenspersonen und gibt ausschließlich dann alle Hinweise preis.

  • Fächerübergreifend

Soziale Medien: Online-Communities, Wikis und Blogs

Unterrichtseinheit

Der vorliegende Beitrag dient dazu, Ihnen einen Einblick in verschiedene Typen von sozialen Medien zu gewähren. Vorgestellt werden Online-Communities, Wikis sowie Weblogs. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf deren Einsatz in Lehr- und Lernzusammenhängen. Zunächst soll auf Online-Communities eingegangen werden, um daran anknüpfend die Nutzung von Wikis und Blogs näher zu erläutern. In diesem Zusammenhang werden nicht nur die Funktionen dieser sozialen Medien thematisiert, sondern auch deren Vor- und Nachteile in den Blick genommen. Anhand praktischer Anwendungsbeispiele wird schließlich das Potenzial von Online-Communities, Wikis und Blogs für den Unterricht herausgestellt. Hintergrundinformationen und Unterrichtsbeispiele Zu jedem der drei Themen - Online-Communities, Wikis und Blogs - werden zunächst relevante Hintergrundinformationen vorgestellt. Auch Beispiele aus der Praxis werden angesprochen, wobei es sich empfiehlt, an dieser Stelle auch die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler direkt abzufragen. Im weiteren Verlauf werden konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Unterricht vorgestellt, die eine differenzierte Betrachtung dieser sozialen Medien zulassen. Online-Communities im Unterricht Online-Communities im Unterricht Hintergrundinformationen zu Online-Communities sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Wikis im Unterricht Wikis im Unterricht Hintergrundinformationen zu Wikis sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Blogs im Unterricht Blogs im Unterricht Hintergrundinformationen zu Blogs sowie konkrete Ideen für deren Einsatz im Unterricht sind hier für Sie zusammengestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden für die Gefahren und Risiken bei der Nutzung sozialer Medien sensibilisiert. lernen, wie sie sich vor den Gefahren, die sich durch die Anwendung von sozialen Medien ergeben können, schützen (zum Beispiel Schutz der Privatsphäre). wissen um die Vor- und Nachteile, die sich aus dem Einsatz von sozialen Medien (unter anderem Online-Communities, Wikis, Blogs) für den Unterricht ergeben. reflektieren darüber, wie Vorteile sozialer Medien ausgebaut und Nachteile reduziert werden können. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler lernen verschiedene Online-Communities kennen und wissen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein (generelle Funktionen, Integrationsmöglichkeiten in den Unterricht et cetera). sind in der Lage, ein eigenes Wiki zu erstellen und mit diesem zu arbeiten (Inhalte hinzufügen, Inhalte verändern, Inhalte löschen, Beiträge untereinander verlinken, Administratortätigkeiten). erfahren, was ein Weblog ist, wie dieser funktioniert und verwendet werden kann. können die Funktionen der Software Twitter benutzen (Account anlegen, Nachrichten selbstständig verfassen, anderen auf der Plattform folgen). Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Teamfähigkeit gestärkt, indem sie gemeinsam ein Wiki erstellen und dieses bearbeiten. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Einleitung Der folgende Beitrag soll darüber aufklären, was unter Online-Communities verstanden werden kann. Durch Erläuterungen und Beispiele erhalten Sie einen Überblick über deren Anwendungsmöglichkeiten für den schulischen Unterricht. Was ist eine Online-Community? Online-Gemeinschaften sind organisierte Gruppen von Menschen, die über soziale Medien miteinander kommunizieren und Inhalte und Interessen teilen. Beispiele für Online-Gemeinschaften sind zum Beispiel Twitter , Facebook oder die Plattform Instagram , auf der täglich mehr als 40 Millionen Bilder hochgeladen und geteilt werden. Um an Online-Gemeinschaften teilzunehmen, ist es fast immer notwendig, Mitglied zu werden. Hierfür kann man den eigenen Namen oder zum Schutz der Privatsphäre natürlich auch Pseudonyme verwenden. Angelegte Profile können in der Regel auch ohne größeren Aufwand wieder gelöscht werden, dies empfiehlt sich auch nach Abschluss einer gemeinsamen Arbeit im schulischen Rahmen. Weitere Hilfen zur Nutzung von Online-Communities Dieses Video erklärt auf einfache Weise, was Online-Gemeinschaften sind. Nutzen Sie das Wissen der Schülerinnen und Schüler. Am besten lernen Sie Online-Gemeinschaften kennen, wenn sie selbst Mitglied werden und an ihrem "Alltag" teilnehmen. Einsatz von Online-Communities im Unterricht Auch, wenn der Großteil der Lernenden bereits an verschiedenen Online-Communities teilnimmt, vermeiden Lehrkräfte häufig den Umgang mit diesen Medien. Der Grund dafür liegt in der potenziellen Unkontrollierbarkeit solcher Medien. Folgerichtig kann eine leichtfertige Nutzung auch Gefahren bergen. Allerdings ergeben sich auch viele Vorteile für Lehr- und Lernsituationen durch die Nutzung sozialer Medien. Aufgrund dessen sollte eine Integration in den Unterricht nicht von Vornherein ausgeschlossen werden. Vielmehr sollten Sie im Unterricht über die bereits gemachten Erfahrungen ihrer Schülerinnen und Schüler sprechen und gemeinsam die Gefahren thematisieren. Auf diese Weise können die Lernenden sensibilisiert werden. Informationen, wie Sie Sicherheitsvorkehrungen für den Einsatz sozialer Medien im Unterricht treffen können, finden Sie in dem Artikel "Sicherheit und Schutz im Internet" . Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler überlegen, was es bedeutet, Teil einer Online-Gemeinschaft zu sein: Welche Vorteile bieten sie? (zum Beispiel schnelle Kommunikation, weltweite Reichweite, schneller Austausch von Bildern und Inhalten). Welche Nachteile haben sie? (zum Beispiel Speichern von privaten Daten, Anonymität der anderen Benutzerinnen und Benutzer). Schutz der Privatsphäre Besprechen Sie mit den Lernenden, wie sie die Vorteile nutzen und die Nachteile minimieren können. Gehen Sie dabei besonders auf den Schutz der Privatsphäre ein. Als Grundlage bietet sich hier der Artikel zu "Sicherheit und Schutz im Internet" an. Gruppenarbeit Teilen Sie die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen ein. In diesen Gruppen sollen Sie sich nun auf eine Online-Community einigen und zu dieser ein Referat oder eine Präsentation erstellen. Als Hilfestellung kann auch dieser Artikel genutzt werden. Ansatzpunkte für den Unterricht finden Anhand dieser Einheit lernen nicht nur Ihre Schülerinnen und Schüler verschiedene Online-Communities kennen, auch Sie als Lehrkraft erhalten einen Überblick und können einschätzen, welche Möglichkeiten sich für den Unterricht bieten. Gegebenenfalls können Sie auch gemeinsam mit Ihren Lernenden überlegen, welche Vorteile Communities für den gemeinsamen Unterricht haben können und wie sie am besten eingebracht werden. Einleitung Folgender Textabschnitt beschreibt, um was es sich genau bei einem Wiki handelt. Außerdem wird eine Software vorgestellt, mit der Sie Wikis selbst erstellen können. Auf diese Weise erhalten Sie einen Einblick in die Möglichkeiten, die Wikis für den Unterricht bieten. Darüber hinaus werden einige Vor- und Nachteile der Nutzung vorgestellt. Was ist ein Wiki? Ein Wiki ist eine bestimmte Form von Website, die von jeder Nutzerin und jedem Nutzer bearbeitet werden kann. Informationen werden gemeinschaftlich im Wiki gesammelt und unterliegen einer ständigen Weiterentwicklung. Das Besondere ist, dass auch Menschen ohne Kenntnis der Programmiersprache Inhalte hinzufügen, bearbeiten und löschen können. Eine der wichtigsten Funktionen in einem Wiki ist die Verlinkung von verschiedenen Beiträgen und Artikeln des Wikis untereinander. Durch diese Verknüpfungen erreichen Sie, dass Besucherinnen und Besucher andere Artikel zu ähnlichem Inhalt schneller finden und aufrufen können. Hintergrund Wikis können auch selbst erstellt werden. Eine Software, die sich hierfür anbietet, ist MediaWiki . MediaWiki wurde ursprünglich für die freie Enzyklopädie Wikipedia entwickelt und steht jeder Nutzerin und jedem Nutzer kostenfrei zur Verfügung. Einfach Verwaltung des Wikis Auf der Website wird Schritt für Schritt erklärt, wie man ein eigenes Wiki erstellt. Über einen Bearbeitungsbutton auf der erstellten Seite können die Besucherinnen und Besucher den ausgewählten Inhalt verändern. Die Administratorin oder der Administrator des Wikis hat die Möglichkeit, die Anzahl derjenigen, die das Wiki bearbeiten dürfen, einzugrenzen. Darf eine Person nicht in den Bearbeitungs-Modus der Seite wechseln, erscheint nach dessen Aufruf ein Bereich, der durch einen Nutzernamen und ein Passwort geschützt ist. Sie alleine können somit bestimmen, wer das Passwort erhält und das Wiki bearbeiten kann. Jedes Mal, wenn eine Änderung vorgenommen wird, kommt es zu einer Aufzeichnung dieser. Über die Historie, in der die Abwandlungen festgehalten werden, lassen sich auch vorherige Versionen des Werkes wiederherstellen. Wenn Sie explizit etwas über die verschiedenen Funktionen von MediaWiki erfahren möchten, erhalten Sie über den Account von BlueSpiceVideo viele nützliche Anleitungen. Die folgenden zwei Videos stammen ebenfalls aus diesem Kanal. Installation MediaWiki Erstellen eines Artikels mit MediaWiki Vor- und Nachteile von Wikis Bevor Wikis im Unterricht eingesetzt werden können, sollten Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern die Vor- und Nachteile von Wikis besprechen. Auch, wenn viele von diesen während des Umgangs mit Wikis von alleine auffallen, sollten sie im Unterricht ausdrücklich thematisiert werden. Vorteile Es ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fügen ihr Wissen zusammen. Die Bedienung eines Wikis ist einfach. Änderungen können nachvollzogen werden. Es kommt zu einer schnellen und weiten Verbreitung. Nachteile Jeder kann die Seiten bearbeiten: Informationen sind somit nicht wissenschaftlich geprüft. Öffentliche Wikis werden häufig für "Vandalismus" ausgenutzt. Wächst das Wiki schnell und werden viele Änderungen vorgenommen, ist die Kontrolle oft schwierig. Aufmerksam bleiben Diese angeführten Aspekte sind nur einige der Vor- und Nachteile von Wikis. Ihnen werden im Umgang mit dem Wiki noch weitere auffallen, die Sie gemeinsam mit der Klasse besprechen und sammeln sollten. Zusammenfassend bieten Wikis jedoch definitiv viele positive Aspekte für den Einsatz im Unterricht. Gemeinsam arbeiten zu einem Thema Erstellen Sie ein geschütztes Wiki und teilen Sie Ihren Schülerinnen und Schülern den Benutzernamen und das Passwort mit. Gemeinsam sollten sie ein Thema bestimmen, wie zum Beispiel Sportarten. Danach sollen sich die Lernenden in kleinen Gruppen zusammensetzen und sich für die Bearbeitung einer Sportart entscheiden. Ziel ist es, gemeinsam über das Wiki einen Artikel zu verfassen, der sich mit allen möglichen Facetten der ausgewählten Aktivität beschäftigt. Vernetzung Nachdem jede Gruppe einen eigenen Artikel geschrieben und fertiggestellt hat, sollen diese untereinander verlinkt werden. Machen Sie die einzelnen Schülerinnen und Schüler jeweils für bestimmte Schlagwörter verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es nun, die zugeteilten Begriffe innerhalb der verschiedenen Artikel zu verlinken, um so einen schnelleren Zugriff und eine größere Vernetzung möglich zu machen. Einführung und Themenverteilung Das folgende Unterrichtsbeispiel ist ein Projekt, das über längere Zeit durchgeführt werden sollte. Geben Sie Ihren Schülerinnen und Schülern jeweils ein Thema, zu dem sie in Einzelarbeit ein Wiki erstellen sollen. Die Themenfindung kann sich an aktuellem Unterrichtsstoff orientieren, Sie können aber auch gemeinsam mit den Lernenden ein Thema suchen. Zuvor sollten Sie Ihre Klasse mit der Funktionsweise eines Wikis vertraut machen. Wikis verwalten Aufgabe ist nun, dass alle zu ihrem Thema ein eigenes Wiki erstellen und dieses verwalten. Die Lernenden verfassen selbstständig Artikel, diese sollen aber möglichst auch von anderen bearbeitet und verändert werden. Die Lernenden sind somit dafür verantwortlich, die Änderungen zu prüfen und zu entscheiden, ob diese sinnvoll sind oder nicht. Auf diese Weise lernen sie auch automatisch die Vor- und Nachteile eines Wikis kennen. Weitere interessante Aspekte und Beispiele zum Einsatz von Wikis im Unterricht bietet auch der Text "Wikis in der Schule" . Einleitung Im letzten Abschnitt des vorliegenden Beitrags wird nun das soziale Medium Weblog , kurz Blog, vorgestellt. Neben den Funktionen sollen hier vor allem die Vor- und Nachteile benannt werden. Abschließend wird anhand von Anwendungsbeispielen illustriert, wie Blogs in den Unterricht integriert werden können. Was ist ein Weblog? Blogs sind grundsätzlich in sich abgeschlossen und spiegeln die Meinungen, Gedanken und Ideen der Personen wider, die sie anfertigen. So umfassen viele Blogs Stellungnahmen oder Nachrichten zu einem bestimmten Gegenstand, andere funktionieren dagegen eher als persönliche Online-Tagebücher. Mitunter sind sie auf wissenschaftliche Seiten oder Themen bezogen, um Diskussionen über spezielle Themen zu entwickeln. Die Autorin oder der Autor, Bloggerin oder Blogger genannt, steht hinter den Einträgen, die meist aus der Ich-Perspektive verfasst sind. Genutzt werden Blogs sowohl von Privatpersonen als auch von Prominenten, Sportlerinnen und Sportlern, Politikerinnen und Politikern oder großen Firmen. Grundsätzlich lassen sich durch Blogs kurze Nachrichten im Handumdrehen veröffentlichen und für andere zugänglich machen. Nahezu jeder Inhalt kann so geteilt werden. Blogs - eine individuelle Ausdrucksform Die meisten Blogs sind textbezogen, werden aber oft mit Bildern, anderen Blogs oder Medien sowie weiterführenden Links zu Websites, die sich auf ihr Thema beziehen, kombiniert. Angezeigt werden die Einträge üblicherweise in umgekehrter chronologischer Reihenfolge. Die Struktur und das Layout eines Blogs drücken dabei zumeist die Art und Weise einer Nutzerin oder eines Nutzers aus, Informationen zu sammeln und zusammenzustellen. Allgemein ist zu beobachten, dass Blogs immer mehr an Relevanz als Kommunikationswerkzeug in sozialen, arbeitsbezogenen, aber auch wissenschaftlichen Kontexten gewinnen. Blogs - einfach erklärt Mikroblogging mit Twitter Die Anwendung Twitter ist wahrscheinlich die am häufigsten genutzte und bekannteste Software im Bereich des Bloggings. "Twittern" ist dabei eine Form von Mikroblogging . Dies bedeutet, dass jede Nachricht, die veröffentlicht wird, nur 140 Zeichen lang sein darf. So posten Privatpersonen, Unternehmerinnen und Unternehmer oder auch Promis schnelle, kurze Nachrichten darüber, was sie gerade tun oder was Interessantes in ihrem Leben passiert. Um Twitter nutzen zu können, müssen Sie sich anmelden und ein Konto anlegen. Dieses kann natürlich auch unter einem Pseudonym geschehen. Mehr zu diesem Thema können Sie auch in dem Beitrag "Sicherheit und Schutz im Internet" des L2T-Projektes nachlesen. Was ist Twitter - eine Erklärung Kostenlos Blogs erstellen mit Wordpress Möchten Sie eine Software nutzen, mit der auch Beiträge veröffentlicht werden können, die aus mehr als 140 Zeichen bestehen, eignet sich unter anderem das Programm "Wordpress" . Wordpress ist eine kostenlose Software zur Verwaltung von Inhalten wie Texte, Bilder und Videos. Um Wordpress nutzen zu können, muss die Software auf dem Computer installiert sein. Der Download der Software kann ganz einfach über die Website des Programms erfolgen. Einführung Wordpress Darum geht es Inhaltlich geht es in Shakespeares "Macbeth" um den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland. Im Laufe des Stückes verwandelt er sich zu einem Tyrannen, bevor er am Ende in einem tragischen Kampf ermordet wird. Aufgabenbeschreibung Behandeln Sie mit ihren Schülerinnen und Schülern dieses Werk von Shakespeare. Wenn alle das Buch gelesen haben und der Inhalt bekannt ist, dürfen sich die Lernenden die Rolle einer der wichtigsten Personen aussuchen. Zum Beispiel könnte dies Macbeth selbst, eine der drei Hexen oder die Göttin Hecate sein. Jede Schülerin und jeder Schüler benötigt für die folgende Aufgabe einen Zugang zu Twitter. Dieser kann unter dem entsprechenden Namen der ausgewählten Rolle laufen. Die Lernenden sollen sich nun in ihre Rolle hineinversetzen und als Schauspielerin oder Schauspieler kurze Nachrichten auf Twitter veröffentlichen. Weisen Sie die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass sie so gut wie möglich in ihrer Rolle bleiben und vor allem auch die passende Sprache wählen sollen. Es wird interessant sein, wie die Lernenden in ihren Rollen untereinander agieren, aber auch wie Außenstehende am Weblog teilnehmen. Informationsbeschaffung über Twitter Wie bereits erwähnt, nutzen nicht nur Privatpersonen Twitter. Daher kann eine mögliche Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler sein, sich eine Person oder ein Unternehmen auf Twitter auszusuchen und dieser beziehungsweise diesem über einen gewissen Zeitraum zu folgen. Aufgabenbeschreibung Lassen Sie die Schülerinnen und Schüler dabei entdecken und herausarbeiten, für welche Zwecke die Personen Twitter nutzen und auf welche Art und Weise sie das Mikroblogging anwenden. So nutzen beispielsweise viele Unternehmen Twitter, um neue Produkte anzukündigen. Darüber hinaus wird im Bereich der Politik oftmals Wahlkampf über die Plattform betrieben. Als Abschluss dieser Übung sollen alle von ihren gemachten Erfahrungen berichten. Neben den hier angeführten Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht können Sie viele weitere interessante Beispiele aus diesem Bereich auf der Seite der "blogwerkstatt" finden. Diese wurde übrigens ebenfalls mit dem Programm Wordpress erstellt.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Technik / Sache & Technik / Informationstechnik / Fächerübergreifend
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sicherer Umgang mit sozialen Medien

Unterrichtseinheit

In dieser Einheit werden den Lernenden wichtige Basis-Kompetenzen für den sicheren Umgang mit sozialen Medien vermittelt. Darüber hinaus stehen umfassende Hintergrundinformationen zum Thema zur Verfügung. Das Augenmerk in diesem Unterrichtsvorschlag liegt auf den möglichen Risiken, die soziale Medien bergen können. Dabei geht es nicht darum, soziale Medien gänzlich zu verdammen, vielmehr sollen die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden, mit schwierigen Situationen souverän umgehen zu können. Nach einer Einführung in die Thematik werden einige praktische Beispiele angeführt, die die Jugendlichen sensibilisieren sollen. Vermittlung von Basis-Kompetenzen Zielsetzung dieser Einheit ist es, den Lernenden wichtige Basis-Kompetenzen für den sicheren Umgang mit sozialen Medien zu vermitteln. Die Schülerinnen und Schüler sollen für schwierige Situationen sensibilisiert werden und selbstständig geeignete Handlungsstrategien wählen können. Die Lernenden nutzen Texte und Schaubilder und arbeiten aktiv mit sozialen Medien. Für die Lehrkraft stehen ausführliche Hintergrundinformationen zur Verfügung. Ablauf der Unterrichtseinheit "Sicherer Umgang" Ablauf der Unterrichtseinheit "Sicherer Umgang" Auf dieser Seite sind relevante Hintergrundinformationen zum sicheren Umgang mit sozialen Medien für Sie zusammengestellt. Ergänzt werden diese durch konkrete Unterrichtsideen zum Thema. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, aus welchen Informationen sich die digitale Identität zusammensetzt und entscheiden bewusst, was sie von sich im Internet preisgeben möchten. können das Internet sowie ihren eigenen Gebrauch auch aus einer kritischen Perspektive heraus betrachten (Entdecken eigener riskanter Verhaltensweisen). sind sich möglicher Gefahren und Risiken im Internet bewusst. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler können sicher und reflektiert das Internet und soziale Netzwerke benutzen. erkennen die Macht, die das Internet über Inhalte (Text-, Video-, Bildmaterial) hat (Schnelligkeit der Verbreitung, fehlende Kontrolle). wissen, wie sie sich vor Gefahren und Risiken im Internet schützen können. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler erlernen, was sie unternehmen können, wenn sie sich einer Gefahr ausgesetzt fühlen (Problemlöse-Kompetenz). sind in der Lage, nach Hilfe und Unterstützung zu fragen und wissen, bei wem sie diese bekommen. helfen sich auch gegenseitig bei Problemen im Bereich der Internetnutzung. Projekt "Learn to teach by social web" Diese Materialien wurden im Projekt "Learn to teach by social web" erarbeitet. Das Projekt gibt Lehrerinnen und Lehrern ein Curriculum an die Hand, mit dem sie sich auf die Lehre für und mit sozialen Medien vorbereiten können. Disclaimer Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Schaffung einer digitalen Identität Das Profil, welches sich Nutzerinnen und Nutzer in sozialen Netzwerken erstellen, nennt man auch "digitale Identität". Persönliche Daten, Bilder, Nachrichten, Statusmeldungen und vieles mehr beschreiben die Person auf einer digitalen Ebene. Fremde Menschen erfahren auf einen Blick eine ganze Menge über den Profilinhaber beziehungsweise die Profilinhaberin. Informationen sorgfältig auswählen Solch eine digitale Identität kann einige Vorteile mit sich bringen, wenn die Nutzerin oder der Nutzer die preisgegebenen Informationen sorgfältig auswählt. Für eine angemessene Auswahl dieser Informationen sollten auch die möglichen Risiken in Betracht gezogen werden. Durch welche Informationen die digitale Identität gebildet wird, zeigt das Arbeitsmaterial, das Sie hier herunterladen können. Einleitung Nach einer kurzen Einführung in die Thematik sollen nun die Gefahren und Risiken, die sich durch den Gebrauch ergeben können, näher beleuchtet werden. Ziel ist es, dass die Jugendlichen ein umfangreiches Wissen hinsichtlich der Thematik Schutz und Sicherheit im Internet erlangen und somit befähigt werden, eigenständig und souverän mit ihren Daten und ihrer Privatsphäre umgehen zu können. Unterschiedliche Wahrnehmung der Risiken im Internet Das folgende Schaubild stellt eine Übersicht der wahrgenommenen Gefahren und Risiken im Internet aus Sicht der Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern dar. So werden unter anderem inhaltsbezogene (Doppelachse: Oben) und kontaktbezogene (Doppelachse: Unten) Risiken angeführt sowie Gefahren, die durch das Verhalten anderer (Achse: Rechts) oder durch das eigene (Achse: Links) entstehen. Die Rolle der Lehrkraft Das Verhalten der Schülerinnen und Schüler im Internet sollte nicht kontrolliert werden, dies wäre ein wenig hilfreicher Ansatz. Klären Sie die Lernenden vielmehr über die Gefahren auf, machen Sie ihnen deutlich, wie wichtig der Schutz persönlicher Daten ist und vermitteln Sie ihnen die Fähigkeit, die eigene Internetnutzung kritisch betrachten zu können. Die folgenden Schaubilder können unterstützend eingesetzt werden. Aufgabenbeschreibung Machen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern den Selbsttest. Schon mehrfach haben Lehrerinnen und Lehrer Fotos bei Facebook hochgeladen, mit der Bitte, bei diesen auf "Gefällt mir" zu klicken. Ihre Schülerinnen und Schüler werden überrascht sein, wie viele Personen das Foto teilen und wie weit es sich letztendlich verbreiten wird. Eine Lehrerin aus England startete den Versuch und nutzte dazu einen simplen Aufruf (Achtung: Der Artikel ist nur nach einer kostenlosen Registrierung komplett zu lesen). Falls die schulische Nutzung von Facebook in Ihrem Bundesland nicht gestattet ist, können Sie diesen Versuch auch zu Hause durchführen und den Lernenden lediglich das Ergebnis vorstellen. Sinn der Übung Ziel dieser Übung ist es, den Lernenden zu verdeutlichen, wie schnell ein Foto um die Welt geht. Darüber hinaus können Sie so Ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass ab dem Moment der Veröffentlichung jegliche Kontrolle über den eigenen Inhalt - sei es ein Foto, Video oder eine Textnachricht - verloren geht. Aufgabenbeschreibung Lesen Sie zusammen mit Ihren Schülerinnen und Schülern folgenden Artikel . Dieser thematisiert, wie die eigene Privatsphäre im Internet geschützt werden kann. Mithilfe dieses Textes als Grundlage können Sie nun gemeinsam mit Ihrer Klasse ein Musterprofil erstellen, anhand dessen deutlich wird, welche Daten man preisgeben sollte und welche nicht. Fordern Sie anschließend die Lernenden in Form einer Hausaufgabe dazu auf, ihre eigenen Profile zu überprüfen. Gefahren sozialer Netzwerke einfach erklärt Das folgende Video kann den Schülerinnen und Schülern bewusst machen, welche Reichweite soziale Netzwerke haben können. Abschließendes Zusammenstellen eines Posters zur Erinnerung Wenn Sie das Thema "Sicherheit und Schutz im Internet" mit Ihrer Klasse besprechen, können Sie sich alle in dieser Einheit genutzten Grafiken herunterladen und ausdrucken, um diese in der Klasse in Form eines großen Posters aufzuhängen. Somit haben Sie alle wichtigen Informationen sichtbar vereint. Konkrete Handlungsstrategien und Maßnahmen Abschließend ist zu sagen, dass es immer besser ist, Prävention anstelle von Intervention zu betreiben. Arbeiten Sie mit Eltern, Kolleginnen und Kollegen und den Lernenden zusammen. Gemeinsam können sich die Schülerinnen und Schüler auf unangenehme Situationen vorbereiten und ein geeignetes Handlungsmuster finden. SIC - EU-Länder Zentren für sicheres Internet Zusätzlich gibt es in allen EU-Ländern Zentren für sicheres Internet (SIC). Jedes dieser Zentren setzt sich aus vier Komponenten zusammen und bietet Ihnen darüber hinaus Informationsmaterial und Beratungsgespräche: 1. Zentrum zur Stärkung des Bewusstseins Nationale Zentren zur Stärkung des Bewusstseins zielen darauf ab, das Bewusstsein und das Verständnis für die Problematik der Sicherheit im Internet zu erhöhen. Sie leiten Kampagnen, um Kindern, Jugendlichen, Eltern, Betreuerinnen und Betreuern sowie Lehrkräften dabei zu helfen, sich möglicher Gefahren bewusster zu werden. Ihr Ziel ist es, Menschen durch Fertigkeiten, Wissen und Strategien dazu zu befähigen, eine Widerstandskraft zu entwickeln, um sich selbst im Internet zu schützen. 2. Beratungsstellen Beratungsstellen bieten Kindern, Jugendlichen und Eltern Informationen, Ratschläge und Hilfestellungen zum Umgang mit schädlichen Inhalten, Kontakten und Verhaltensweisen. Sie können über verschiedene Kanäle wie Telefon, E-Mail, Skype oder per Chat erreicht werden. 3. Telefondienst Über die Telefondienste können Menschen illegale Inhalte anonym melden. Diese Meldungen werden dann an den Anbieter der Dienstleitung im Internet, die Polizei oder den entsprechenden Telefondienst weitergeleitet. 4. Gremium der Jugendlichen Gremien ermöglichen es Jugendlichen, ihre Standpunkte zu äußern und Erfahrungen und Wissen in Bezug auf die Technologien und das Internet auszutauschen.

  • Informatik / Wirtschaftsinformatik / Computer, Internet & Co. / Pädagogik / Fächerübergreifend
  • Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Fußballclips untertiteln

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit für einen produktionsorientierten Spanisch-Unterricht werden die Schülerinnen und Schüler durch das populäre Videoportal YouTube zur produktiven und kreativen Spracharbeit angeregt.Neben Spanien nehmen die Nationalmannschaften spanischsprachiger südamerikanischer Länder an der Fußball-Weltmeisterschaft regelmäßig teil: Chile, Mexiko, Argentinien, Honduras, Paraguay und Uruguay. Die Werbeindustrie feiert die Teams mit stimmungsvollen Fußballclips, die die Zuschauer bunt, kämpferisch und emotional auf das Fußball-Großereignis einstimmen und die Spieler als Helden glorifizieren. Mithilfe des kostenlosen Web 2.0-Dienstes dotSUB können die Schülerinnen und Schüler diese Filme mit eigenen Untertiteln versehen, um das Hör-Seh-Verstehen mit Vokabelerklärungen und Sachinformationen zu erleichtern und gleichzeitig die besondere Atmosphäre und Stimmung der Spots zu versprachlichen.Im Unterricht erfolgt das Hör-Seh-Verstehen häufig über das reine Rezipieren des präsentierten Films und wird durch geschlossene, offene oder halboffene Aufgabenformate wie Lückentext, Multiple Choice oder Note Taking überprüft. Die Methode der Erstellung von Untertiteln zielt in der vorliegenden Unterrichtseinheit weniger darauf ab, gesprochene Sprache textgetreu zu transkribieren, als vielmehr Sprach- und Bildimpulse kreativ und produktorientiert umzusetzen. Im Mittelpunkt steht die Wirkung, die von den lustigen, temperamentvollen und emotionsgeladenen Videoclips auf die Zuschauerinnen und Zuschauer ausgeht. Diese Eindrücke sollen in kurzen und prägnanten Untertiteln versprachlicht werden. Ablauf der Unterrichtseinheit Hier wird der Ablauf der Unterrichtsreihe "Fußballclips untertiteln" detailliert dargestellt. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler verstehen Videoclips inhaltlich, indem sie die zentralen Aussagen von Texten und Bildern zusammenfassen, interpretieren und versprachlichen. erhalten aus der Rezeption der Videoclips Anregungen für kreative Spracharbeit. notieren sprachliche Besonderheiten (Grammatik, Lexik, Register). sammeln landeskundliche Informationen. vertiefen, erweitern und festigen ihren Wortschatz zu den lexikalischen Themenfeldern "fútbol" und "emociones". Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler registrieren sich beim Web 2.0-Dienst dotSUB. untertiteln Videoclips und stellen sie einem geschlossenen Nutzerkreis zur Verfügung. In Untertiteln muss man sich kurz fassen: Die Notwendigkeit, sich auf wenige Textzeichen zu reduzieren, ist schon durch die überwiegend rasante Bildfolge der Clips vorgegeben. Die Schülerinnen und Schüler müssen auf engem Raum so viele Eindrücke und Informationen wie möglich unterbringen. Eine vergleichbare Ausgangslage birgt die Textproduktion mit Kommunikationswerkzeugen wie Twitter und SMS im Sprachunterricht, da auch hier der Zeichenumfang beschränkt ist. Die Lernenden untertiteln die Fußballclips mit kurzen Einblendungen in Form von knappen und prägnanten Vokabel-Erläuterungen, Sachinformationen und Bildbeschreibungen. Direkte Untertitel-Methode Die rein rezeptive Methode legt den Fokus auf den Informationsgehalt direkter Bild- und Textinformationen. Die Schülerinnen und Schüler übersetzen oder umschreiben Vokabeln und Wendungen ins Deutsche und erläutern diese auf Spanisch. transkribieren zentrale Textaussagen. beschreiben Handlungen, Personen und Gegenstände. geben Sachinformationen zu Fußball, Land und Leuten. Indirekte Untertitel-Methode Bei dieser Methode lenken die Zuschauerinnen und Zuschauer ihre Aufmerksamkeit auf die nonverbalen Bildimpulse und die indirekten Textinformationen. Die Schülerinnen und Schüler fangen Stimmungen und Gefühle auf. entschlüsseln Botschaften. erkennen kulturspezifische Anspielungen. Motivationssteigerung durch Videoclips Die Textgattung Videoclip eignet sich besonders für eine kreative und outputorientierte Spracharbeit, da Clips kurz, kompakt und eindringlich sind. Die Bilder sprechen für sich und kommen häufig ohne Worte aus. Die kurzen Filme enthalten überraschende und witzige Elemente, die die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler erregen und Neugier wecken. Das authentische Textmaterial ist nicht didaktisiert und spielt auf unterhaltsame Weise auf kulturspezifisches Wissen an. Dies erleichtert den Lernenden den Zugang zu interkulturellen und landeskundlichen Themen. Zudem entsprechen die Spots den Sehgewohnheiten der jungen Menschen und erzeugen einen Motivationsschub im Unterricht. Technische Vorbereitung Eine entscheidende Voraussetzung zur Durchführung der Unterrichtseinheit ist der uneingeschränkte schulische Zugriff auf das Videoportal YouTube sowie auf den Web 2.0-Dienst dotSUB. Die Nutzung von dotSUB setzt voraus, dass sich Lernende und Lehrende dort registrieren lassen. Hierfür ist eine gültige E-Mail-Adresse notwendig. Zum Schutz der Privatsphäre empfiehlt sich die Verwendung eines Alias-Benutzernamens. Ablaufplanung Der Einstieg in die Unterrichtsreihe dient dazu, den thematischen Wortschatz zu den Themen "fútbol" und "emociones" zu aktivieren und zu erweitern. Anschließend untertiteln die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrperson gemeinsam einen Fußballclip. Hierbei lernen sie die direkte und indirekte Untertitel-Methode kennen und anzuwenden und machen sich technisch mit dotSUB vertraut. Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Gruppenarbeit präsentiert und diskutiert. Einstieg: Thematische Wortfeldarbeit Die Schülerinnen und Schüler erstellen in Gruppenarbeit mithilfe eines MindMapping-Programms (oder notfalls auf Papier) Wortnetze zum Thema "fútbol" und "emociones". Hierzu aktivieren sie ihr Vorwissen und verwenden Online-Ressourcen. Die einzelnen Gruppen stellen im Plenum ihre Ergebnisse vor und ergänzen fehlende Wörter. Den ersten Fußballclip gemeinsam untertiteln Der kolumbianische TV-Sender Caracol TV stimmt mit der Kampagne "Gol Caracol" auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 ein. Zwar hat sich Kolumbien nicht für die Weltmeisterschaft qualifiziert, doch der TV-Sender ist an hohen Einschaltquoten interessiert und wirbt für sein Sportprogramm. Zunächst wird dieser Beispiel-Clip einmalig präsentiert, und die Schülerinnen und Schüler fassen den Inhalt mündlich zusammen. Anschließend bearbeiten sie im Unterrichtsgespräch mit der Lehrperson den Clip auf inhaltlicher und analytischer Ebene; hierzu erhalten die Lernenden ein Arbeitsblatt mit einem Leitfaden. Die Untertitel werden von den Schülerinnen und Schülern abwechselnd und für alle sichtbar am Lehrerrechner eingegeben. Auf diese Weise können sich die Lernenden so früh wie möglich mit der Bedienung von dotSUB und der Untertitel-Erstellung vertraut machen. Fußballclips in Gruppenarbeit untertiteln Die Lerngruppe wird in Dreier- oder Vierer-Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe wählt einen Clip aus, um diesen gemeinsam nach der direkten und indirekten Untertitel-Methode zu bearbeiten. In der Linkliste finden Sie eine eine Auswahl von Video-Clips, die zum Untertiteln geeignet sind. Untertitel speichern und überarbeiten Nachdem der fertige Clip gespeichert wurde, können die Untertitel jederzeit überarbeitet werden. Diese Möglichkeit haben die Lernenden, indem sie unter der Registerkarte "Video Properties" zunächst die Option "Mark transcript not complete" aktivieren. Es können allerdings nur Videos überarbeitet werden, die zuvor als "nicht fertig untertitelt" markiert wurden. Achtung: Privatsphäre schützen Die Videos können entweder der gesamten Welt oder nur ausgewählten Mitgliedern der dotSUB-Community gezeigt werden. Die Auswahl treffen die Schülerinnen und Schüler unter der Option "Video Properties: Change permissions". "General Permissions: Everyone can view this video: click here to make it private": Mit dieser Option kann das Video nur von Personen gesehen werden, die die Schülerinnen und Schüler bestimmen. "Advanced Permissions: This video is not displayed on public listing pages; Add User OR Add Group": Da sich alle Schülerinnen und Schüler bei dotSUB angemeldet haben, können sie als User hinzugefügt werden und erhalten somit das Recht, das Video anzuschauen. Zunächst wird der Originalclip ohne Untertitel allen Lernenden mittels Beamerprojektion gezeigt. Anschließend wird der untertitelte Fußballclip präsentiert und kommentiert. Schließlich wird der untertitelte Clip mit den Ergebnissen, die sich aus der Diskussion mit dem Originalfilm ergeben haben, verglichen.

  • Spanisch
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Smartphone-Kompass – Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen zur Medienkompetenzförderung

Fachartikel

Das hier vorgestellte Medienpaket "Smartphone-Kompass" des Informationszentrums Mobilfunk befähigt Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse dazu, Chancen und Risiken der Smartphone- und Internet-Nutzung eigenständig zu erkennen und verantwortungsvoll zu handeln. Lehrkräften werden dafür zwei Unterrichtseinheiten sowie ein Elterninfo-Paket zur Verfügung gestellt. Smartphones und soziale Medien sind aus dem Alltag von Lernenden kaum wegzudenken. Mit dieser digitalen Präsenz gehen Chancen, aber auch Risiken einher: Datenschutz, Cybermobbing, Privatsphäre und digitale Selbstbestimmung werden zu zentralen Feldern schulischer Medienbildung. Lehrkräfte benötigen deswegen passgenaue Materialien, um dieses Themenfeld im Unterricht zu verankern – altersgerecht, praxisnah und anschlussfähig an schulische Rahmenpläne.

  • Fächerübergreifend
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