Elternarbeit per Internet

Veröffentlicht am 01.12.2009

Wer Texte, Bilder, Videos und Tondateien im Internet veröffentlichen will, benötigt dazu keine großen IT-Kenntnisse mehr. So wird das Internet interessant, wenn es darum geht, Eltern zeitnah und ohne organisatorischen Aufwand Einblicke in den Unterrichtsalltag zu verschaffen. Wenn Schulen nicht mit einer Lernplattform wie lo-net² arbeiten, bieten sich kostenfreie Weblogs für die Elternarbeit an.

Vorab: Was geht mit lo-net²?

Die Lern- und Arbeitsplattform lo-net² eignet sich für die Integration der Eltern in die klasseninternen Lernprozesse.

Eltern und Schule

Erziehungspartnerschaft

Der Information und Kommunikation in Richtung der Eltern kommt vor allem dann ein zentraler Stellenwert zu, wenn man die Notwendigkeit einer Erziehungspartnerschaft zwischen Schule und Eltern voraussetzt. Die positive Einstellung der Eltern zum schulischen Lernen ist ein entscheidender Faktor für den Schulerfolg ihrer Kinder. Daher kommt es besonders darauf an, schulferne Eltern anzusprechen und sie dafür zu gewinnen, sich aktiv mit der Schulkarriere ihrer Kinder auseinanderzusetzen.

Mehr Kommunikation

Durch die Informations- und Kommunikationstechnologien hat sich die Palette der Möglichkeiten erheblich erweitert. Wenn das Internet für die Elternarbeit bewusster genutzt werden soll, geht es nicht um die Verdrängung bisheriger Informations- und Kommunikationswege, sondern um die Erweiterung des Repertoires. Selbstverständlich kann das persönliche Gespräch nicht durch Internetseiten ersetzt werden.

Eltern erreichen

Internetzugang ist Voraussetzung

Gewiss gibt es keinen Weg, über den man alle Eltern erreicht. Dies gilt auch für die Kommunikation über das Internet. Zumindest die Zugangsmöglichkeit ist inzwischen für viele gegeben. Dem Statistischen Bundesamt zufolge verfügten im Jahr 2008 über 70 Prozent der Privathaushalte über einen Internetzugang. Der Prozentsatz in Haushalten mit schulpflichtigen Kindern dürfte dabei noch höher liegen.

Gegen Schwellenangst

Mit Berichten aus dem Unterrichtsalltag könnte man Eltern per Internet ein Informationsangebot machen, das ohne besondere Absprachen und ohne "Schwellenangst" auch von schulfernen Eltern genutzt werden kann. Dieses Potenzial des Internets wird leider noch kaum ausgenutzt. Mehr als fraglich ist es, ob sich Eltern besonders angesprochen fühlen, wenn sich auf der Homepage der Schule neben den Stichworten "Beurlaubung" und "Elterngespräche" nur Informationen über eine gemeinsame Aktion gegen Kopfläuse fänden. Dies gilt auch für sogenannte Newsletter, die durch Stil und Gestaltung eher die Anmutung von amtlichen Mitteilungsblättern haben.

Weblogs - ein Medium für die Elternarbeit

Für die stärkere Einbeziehung des Internets sprechen der geringe Kosten- und Zeitaufwand, Aktualität und Multimedialität. Um mit den Eltern per Internet zu kommunizieren, bieten sich kostenfrei einzurichtende Weblogs an.

  • Mit Weblogs Eltern erreichen
    Weblogs können von jedem Computer mit Internetzugang bearbeitet werden. Sie lassen die Einbindung von Bildern, Videos, Sprache und Musik zu.
  • Checkliste Elternarbeit
    Auf dem Weg zu einem schulischen Kommunikationskonzept werden bisherige Kommunikationswege ausgewertet und bestehende Informationswerkzeuge überprüft.

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