Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung

veröffentlicht am 31.08.2017

Ab sofort ist die aktuelle Version des Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 online.

32 der 33 Parteien haben sich beteiligt und Antworten auf die 38 Thesen gegeben. Nun können alle Bürgerinnen und Bürger herausfinden, wer etwa Dieselkraftstoff für Pkw höher besteuern möchte oder alle Banken Deutschlands verstaatlichen will. Es gilt sich zu entscheiden: stimmt man zu, ist man neutral oder stimmt man nicht zu. Nachdem man sich zu allen Thesen verhalten hat, ermittelt der Wahl-O-Mat, welche Partei den eigenen Positionen am nächsten steht. Und er liefert zugleich ausführliche Begründungen der Parteien zu ihren Antworten.

Die Generalsekretäre und Bundesgeschäftsführer Dr. Peter Tauber (CDU), Hubertus Heil (SPD), Matthias Höhn (DIE LINKE), Michael Kellner (GRÜNE) und Markus Blume (CSU) starteten heute in Berlin in der Bundespressekonferenz den Wahl-O-Mat gemeinsam mit der Jugendredaktion des Wahl-O-Mat. Die 26 Jugendlichen haben die Thesen für die aktuelle Wahl-O-Mat-Version entwickelt und formuliert. Unterstützt wurden sie dabei von Politik- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern.

"Der Wahl-O-Mat zeigt die Unterschiede zwischen den Parteien und regt mit seiner spielerischen Herangehensweise vor allem junge Menschen dazu an, sich mit politischen Themen und der anstehenden Wahl auseinanderzusetzen", so Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Krüger ist dabei besonders wichtig, dass sich junge Wählerinnen und Wähler an der Entstehung beteiligt haben. Dabei war das Interesse an der Mitwirkung enorm. Über 500 hatten sich für eine Teilnahme am 26-köpfigen Redaktionsteam beworben. Und er freut sich darüber, dass sich so viele Parteien beteiligen haben und die Thesen des Wahl-O-Mat durch ihre Antworten direkt legitimieren. Dabei macht er klar: "Uns interessieren im Wahl-O-Mat die Positionen der Parteien und nicht die Daten der Nutzerinnen und Nutzer. Es werden keine Daten über das Ergebnis oder die Positionen gesammelt oder gespeichert."

Hintergrund

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung im Einsatz, um besonders junge Wählerinnen und Wähler zu informieren und zu mobilisieren. Inzwischen hat er sich dabei als feste Größe für politische Information im Vorfeld von Wahlen etabliert. So wurde der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2013 mehr als 13,3 Millionen Mal gespielt. Insgesamt wurde er seit 2002 vor Bundestags-, Europa- und Landtagswahlen über 50 Millionen Mal genutzt.


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