Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: 2.500 Schulen im Courage-Netzwerk

veröffentlicht am 28.08.2017

Am 21. August feierte die Integrierte Gesamtschule Sophie Sondhelm aus Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) als 2.500ste Schule die Verleihung des Titels "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage".

Mehr als zwei Millionen Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen gehören mittlerweile dem größten deutschen Schulnetzwerk an. Sie haben sich freiwillig verpflichtet, aktiv gegen Rassismus und alle Formen von Diskriminierung vorzugehen. Mit Tausenden Projekten setzen sie jedes Jahr deutliche Zeichen gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit. So leisten sie einen bedeutsamen Beitrag für die Entwicklung einer demokratischen Alltagskultur. 

Die 2.500 Courage-Schulen werden bei ihren Aktivitäten von der Bundeskoordination und von derzeit 33 Landes- und Regionalkoordinationen sowie knapp 300 fachlich kompetenten außerschulischen Anbietern der politischen Bildungsarbeit begleitet. Außerdem unterstützen Tausende Prominente aus Politik, Kultur und Sport, die Patenschaften für einzelne Courage-Schulen übernommen haben, die Aktiven an den Schulen.

Pate der IGS Sophie Sondhelm ist der Künstler René Blättermann, der sich in seinen Kunstwerken mit der jüdischen Geschichte auseinandersetzt. Sanem Kleff, die Leiterin des Courage-Netzwerks: "Die anhaltende Popularität von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage unter Schülerinnen und Schülern, Pädagoginnen und Pädagogen zeigt, wie wichtig ihnen das Engagement gegen Rassismus und alle Ideologien der Ungleichwertigkeit ist. Weil es dem Netzwerk seit Jahren gelingt, dicht an der Lebenswirklichkeit der Kinder und Jugendlichen zu bleiben, können wir sie erfolgreich in ihrem Einsatz für einen Klimawechsel an den Schulen unterstützen."

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist eine Initiative der Zivilgesellschaft, gegründet 1995 von Aktion Courage e. V. als Reaktion auf brennende Flüchtlingsunterkünfte und die Welle rassistischer Gewalt, die Deutschland Anfang der 1990er-Jahre erschütterte. Die Arbeit der Bundeskoordination wird von der Bundeszentrale für politische Bildung, dem Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und aus Spenden unterstützt. Die Aktivitäten der Landes- und Regionalkoordinationen sowie der Courage-Schulen werden durch die Bundesländer gefördert.


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