Abiturvorbereitung digital: Elisabethgymnasium in Thüringen nutzt Oberstufen-App "Clevery" im Unterricht

veröffentlicht am 09.05.2018

Handys raus, Integralrechnung - so könnte das Motto der drei Mathematik-Kurse am Elisabethgymnasium in Eisenach (Thüringen) lauten. Seit Mitte April greifen etwa 65 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen auf alle abiturrelevanten Inhalte der Cornelsen-App "Clevery" zu. Auch die Grundkurse Englisch sind bei diesem Schulprojekt mit dabei.

Elisabethgymnasium in Thüringen nutzt Cornelsen-App "Clevery" im Oberstufen-Unterricht

Die engagierte Lehrkraft dahinter ist Jörg Kleinsteuber. Der Gymnasial-Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik setzt methodisch wie medial auf verschiedene didaktische Werkzeuge und Tools. Der Cornelsen Verlag unterstützt innovativen digitalen Schul-Unterricht und stellt den elften Klassen alle Englisch- und Mathe-Module seiner Smartphone-App zur Vorbereitung auf das Abitur bereit.

Kleinsteuber will die Liebe für "sein" Fach, die Mathematik, positiv vorleben. Auch nach 30 Jahren in der Schul-Welt hat er Spaß am Unterrichten. Die Analysis sei ein wichtiges abiturrelevantes Thema. Mit einem motivierenden Kniff will Kleinsteuber es seinen Jugendlichen nahebringen.

Das konkrete Einsatz-Szenario von "Clevery" beschreibt er so: "Ich werde das Thema Integralrechnung mithilfe der App im Unterricht einführen und dafür die Einstiegsstunde von 45 Minuten nutzen. Ebenso wie das anschließende Lösen und Bearbeiten exemplarischer Aufgaben in der Anwendung selbst. Hausaufgaben werden danach auch fakultativ vergeben."

Damit wird die App für den Einsatz im Unterricht und zu Hause interessant: "Clevery" ermöglicht eine effiziente Vorbereitung auf Mathematik-, Englisch- und Französisch-Themen in der Oberstufe. Dank der schnellen "Lern-Snacks" bietet die Anwendung "Micro-Learning" für zwischendurch. Ziel von Cornelsen ist es, mit den Erkenntnissen und Erfahrungen aus dem Schul-Test das App-Angebot weiterzuentwickeln.

Mathe-Unterricht sei immer ein Spagat, so Jörg Kleinsteuber. Die Schülerinnen und Schüler wünschten sich gute Noten, er hingegen will auch zum selbstständigen Denken und Modellieren motivieren: "Grundlagenwissen, Vorgaben im Zentralabitur und mathematische Fertigkeiten - diese Mischung ist nicht immer leicht vereinbar. Fehler gehören aus meiner Sicht dazu. Ich habe die Studierfähigkeit meiner Schülerinnen und Schüler im Blick. Der Anschluss soll gut klappen."

Der Weg dahin sei nicht einfach: "Eigenverantwortlichkeit sowie die Einschätzung des eigenen Wissens und Könnens - das sind aus meiner Sicht die Voraussetzungen, um mit den steigenden Anforderungen in der Abiturphase zurecht zu kommen, neben dem Schüler-Engagement und der aktiven Mitarbeit im Unterricht", ist er überzeugt. Dazu gehöre auch das Nutzen von Zusatzangeboten wie der "Clevery"-App, um Grundwissen aufzufrischen und Aktuelles zu üben. Die App gibt direktes, individuelles Feedback und funktioniert auch offline. Eingebaute Gamification-Elemente wirken motivationssteigernd.

Die Aufbereitung der Inhalte in überschaubaren Modulen sorgt für Zeitersparnis und Effizienz auf dem Weg zum Abitur. Jörg Kleinsteuber glaubt an die Hilfe zur Selbsthilfe, fordert aktiv zum selbstständigen Bearbeiten oder zur Teamarbeit auf - gerne auch mit dem Smartphone. Methodisch abwechslungsreicher und zeitgemäßer Unterricht sei immer eine Gratwanderung, betont er: "Das Matheabitur in Thüringen wird teilweise ohne Hilfsmittel geschrieben." Im Unterricht selbst kommt ein Medien-Mix zum Einsatz.

"Clevery" erscheint ihm als ein motivierendes digitales Tool - thematisch passende Aufgaben kann er gezielt für das selbstständige Lernen empfehlen. Als klare Vorteile für sein Fach sieht er die ständige Verfügbarkeit und die Freiheit, das eigene Lern- und Arbeitstempo selbst zu bestimmen oder Hilfen zur Selbsteinschätzung zu erhalten - um sich ein Bild über den eigenen Kompetenzstand zu machen, Schwierigkeitsgrade anzupassen oder auch Mut und Selbstvertrauen im Fach Mathematik zu schöpfen.


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