Geisteswissenschaften

Montagsdemonstrationen 1989 in der DDR

Veröffentlicht am 03.07.2013
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • zwei bis drei Unterrichtsstunden
  • Unterrichtsplanung
  • 4 Arbeitsmaterialien

Dass Bürger ohne Gewalt das Ende eines Regimes herbeiführen, ist weltweit auf Aufmerksamkeit gestoßen und hat Hoffnungen bei unterdrückten und verfolgten Menschen geweckt. So wird die Revolution, die das Ende der DDR 1989 bedeutete, als Beispiel für einen gelungenen Umbruch betrachtet. Wesentlicher Bestandteil dieser Revolution waren die Montagsdemonstrationen in vielen Städten der DDR.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Hinweise zur Konzeption

Diese Unterrichtsseinheit will Schülerinnen und Schüler auf das "Ereignis Montagsdemonstrationen" aufmerksam machen und es ihnen ermöglichen, selbst in den vielen zugänglichen Quellen und Materialien zu recherchieren. So sollen sie ein fundiertes Bild der "Montagsdemonstrationen" und ihrer Hintergründe entwickeln. Das in der Arbeit in Kleingruppen erworbene Wissen sollen sie dann in Präsentationen am interaktiven Whiteboard mit der Klasse teilen.

  • Vorbemerkungen und Praxistipps
    Hier finden Sie Hinweise zur Materialwahl und zur Methode, zum Einsatz des Whiteboards sowie zu den im Rahmen dieser Sequenz verwendeten Materialien.

Ablauf der Unterrichtseinheit

  • Einstieg und Problemformulierung
    Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich anhand ausgewählter Materialien und Quellen in Gruppenarbeit mit den Montagsdemonstrationen.
  • Erarbeitung
    Die Klasse wird in Kleingruppen aufgeteilt. Alle Gruppen arbeiten mit Computern und dem Präsentationsprogramm und recherchieren im Internet.
  • Abschluss und Hausaufgabe
    Die Ergebnisse der Arbeit in Kleingruppen werden über die Präsentation am Board allen Lernenden zugänglich gemacht.
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Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • auf die Montagsdemonstrationen und ihre Bedeutung für das Ende der DDR aufmerksam werden. Sie sollen die wichtigen Fakten und Hintergründe dieses Ereignisses kennenlernen und analysieren.
  • die Montagsdemonstrationen in die Geschichte Europas und in globale Zusammenhänge sachgerecht einordnen.
  • ausgehend von den Berichten von Betroffenen, die in den Materialien präsentiert werden, die Bedeutung des Engagements und das Schicksal einzelner Bürgerinnen und Bürger in ihre Überlegungen und Argumentationen sachgerecht einbeziehen.
  • ausgehend von der Beschäftigung mit den Montagsdemonstrationen schlaglichtartig die Historie der DDR bis 1989 und nachfolgend die Geschichte der östlichen Bundesländer bis heute in den Blick nehmen und sachgerecht einordnen.
  • die Montagsdemonstrationen im Kontext der Entwicklungen des "Ost-West-Konflikts" und des Endes der DDR verstehen und beurteilen und so davon ausgehen, dass die heutige Situation mit ihren gesellschaftlichen Wertmaßstäben "historisch" bedingt ist, und dies in ihre eigene Urteilsfindung einbeziehen.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • das Internet - vor allem Datenbanken und in medienpädagogischer Absicht erstellte Dossiers - als Medium zur aktuellen und authentischen Recherche nutzen und diese Nutzung kritisch reflektieren können.
  • sich mit einzelnen Online-Angeboten intensiv auseinandersetzen können und diese zu bewerten versuchen.
  • die Präsentation von Arbeiten mithilfe multimedialer Elemente - auch im Blick auf die Nutzung des interaktiven Whiteboards - realisieren können.

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Avatar Martin Geisz

Martin Geisz ist Online-Redakteur beim Hessischen Bildungsserver, unter anderem für "Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung", "Umweltbildung" und "Globales Lernen". Er verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung und Erfahrung in der Lehrerfortbildung und ist Mitautor des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz.

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In Kooperation mit

Bundeszentrale für politische Bildung

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

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