Fremdsprachen

Les traités de Rome - mehrsprachig Europa erkennen

Veröffentlicht am 22.03.2007
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • je nach Vertrautheit der Lerngruppe mit dem Thema Europa und je nach Durchführung 2-3 Unterrichtsstunden (je 1 Unterrichtsstunde pro Arbeitsblatt)
  • Unterrichtsplanung
  • 2 Arbeitsmaterialien

Am 25. März 2007 jährte sich die Unterzeichnung der Römischen Verträge zum 50. Mal. Deutschland und Frankreich gehören zu den Staaten, die mit diesen Verträgen damals eine wesentliche Grundlage für die heutige Europäische Union schufen. Das Thema bietet sich für eine multilinguale Sequenz im Französisch-Unterricht an: Italienisch und Spanisch kommen auch zum Einsatz.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die beiden vorliegenden Arbeitseinheiten sind komplementär, aber auch unabhängig voneinander einsetzbar. Sie zielen zum einen auf das Erschließen von Inhalten in einem italienischen oder spanischen Lesetext (Arbeitsblatt 1). Zum anderen visieren sie einen grundlegenden Sprachvergleich anhand ausgewählter sprachlicher Phänomene an. Anhand dieses Vergleichs sollen die Schülerinnen und Schüler Transferpotentiale, aber auch Interferenzrisiken exemplarisch erkennen (Arbeitsblatt 2).

  • Ablauf der Unterrichtseinheit
    In zwei Unterrichtsstunden nähern sich die Lernenden der multilingualen Arbeit an. Auf der Basis ihrer Französisch-Kenntnisse erarbeiten sie Kernpunkte der italienischen und spanischen Fassung des EWG-Vertrags.
Unterrichtsmaterial "Les traités de Rome" zum Download

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Einblicke in das offizielle Online-Informationsangebot der EU erlangen.
  • Grundkenntnisse über die Römischen Verträge erwerben.
  • für die weitere, idealerweise lebenslange Beschäftigung mit verschiedenen romanischen Sprachen auf der Grundlage des Französischen motiviert werden.

Language(s) awareness

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Bewusstsein für die Sprachenvielfalt Europas entwickeln.
  • Bewusstsein über die Bedeutung und Einblicke in die Möglichkeiten von Interkomprehension (Leseverstehen) gewinnen.
  • Bewusstsein über die Bedeutung des Französischen als Ausgangssprache für eine romanische Mehrsprachigkeit aufbauen.
  • Reflexionen über den eigenen Umgang mit (Fremd-)Sprachen anstellen.

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Avatar Dr. Daniel Reimann

ist Akademischer Rat für Didaktik der romanischen Sprachen und Literaturen (Französisch, Spanisch, Italienisch) an der Universität Würzburg. Zuvor war er Lehrer am Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind unter anderem Literatur- und Mediendidaktik sowie Mehrsprachigkeitsdidaktik.

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