Wettbewerb: Billige T-Shirts – aber auf wessen Kosten?

veröffentlicht am 23.10.2014

Wer zahlt den Preis für unsere Schlussverkaufs-Schnäppchen - das ist eines der Themen des Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung 2014.

Nicht nur im Schlussverkauf staunen viele über unglaublich günstige Kleidungsstücke und andere Konsumartikel. Woher diese Produkte stammen und wie der Preis zustande kommt, wird beim Kauf kaum bedacht. Dabei gehen immer wieder Nachrichten über die problematischen Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern durch die Medien, und Handelsketten gerieten in Kritik. Im Schülerwettbewerb 2014 der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) können sich Jugendliche mit diesem Thema auseinandersetzen. "Billige T-Shirts - wer zahlt den Preis?" ist eins von insgesamt elf Themen, die in zwei Altersgruppen zur Auswahl stehen. Gemeinsam soll eine Klasse mit ihren Ergebnissen zum Beispiel eine Zeitungsseite, eine Foto-Story, ein Radio-Feature (Podcast) oder ein Leseheft gestalten. Die Lehrkräfte sollen vor allem beraten.

Der Schülerwetttbewerb 2014

Die Themen

Weitere Themen sind unter anderen "Keine Party ohne Ecstasy & Co.?", "Hier wird Politik gemacht - Besuch im Rathaus", "1914/2014 - für Ehre und Vaterland?" und "Windparks - nein danke? Der Faktencheck". Das Thema "Nur Mut! Schüler trainieren Zivilcourage" liegt bpb-Präsidenten Thomas Krüger besonders am Herzen: "Zivilcourage wird immer gefordert, aber in der konkreten Situation ist es gar nicht so einfach, sich richtig zu verhalten. Wir wollen mit dem Wettbewerbsthema eine ‚Trainingseinheit' anbieten, damit Jugendliche im Ernstfall nicht völlig unvorbereitet sind."

Zielgruppe

Der Wettbewerb fördert selbst organisiertes Lernen und Projektarbeit. Er wendet sich an die Klassen 4 bis 11 aller Schulformen. Der Schülerwettbewerb ist einer der größten und ältesten Deutschlands und steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck. Ziel der bpb ist es, mit dem Wettbewerb wichtige gesellschaftspolitische Themen in die Schulen hineinzutragen, Jugendliche zu aktivieren, methodische Anstöße zu geben und so die Arbeit der Lehrkräfte zu unterstützen.

Preise

Aus bis zu 3.000 Einsendungen wählt eine Jury die besten Beiträge aus. Zu gewinnen sind 403 Preise: Klassenfahrten ins In- und Ausland, Geldprämien sowie Sach- und Sonderpreise. Erstmals wird der Wettbewerb auch an den Schulen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol ausgeschrieben.


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