Starker Kinderrücken: Fit durch den Schulalltag

veröffentlicht am 04.09.2014

Mindestens eine Stunde Bewegung täglich für Kinder: Dazu raten Spezialistinnen und Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.

Als Ausgleich zum überwiegend sitzenden Schulalltag und für eine gesunde Entwicklung des kindlichen Bewegungsapparates empfehlen Spezialistinnen und Spezialisten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) täglich mindestens eine Stunde Bewegung. Die Expertinnen und Experten weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche sich heutzutage nicht ausreichend bewegen und oftmals unter muskulärer Schwäche leiden. Bewegungsmangel und Übergewicht sind die Hauptursache für kindliche Rückenschmerzen und Haltungsschäden. "Damit Kinder nicht die Rückenpatienten von morgen werden, müssen die Muskeln des Bewegungsapparates täglich trainiert werden. Dabei geht es nicht um aufwändige Hobbys, sondern es kommt darauf an, den Alltag einfach bewegter zu gestalten. Denn oftmals wechseln die Schülerinnen und Schüler von der Schulbank direkt vor PC oder Fernseher", sagt Professor Fritz Uwe Niethard, Generalsekretär der DGOU.

 

Tipps für mehr Bewegung im Alltag

Orthopädinnen und Orthopäden sowie Unfallchirurginnen und -chirurgen geben folgende Tipps für den Schulalltag, um Haltungsschäden bei Schulkindern im Wachstumsalter vorzubeugen:

  • Treppen steigen statt Rolltreppe fahren.
  • Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen, anstatt mit dem Auto zu fahren.
  • Medienkonsum begrenzen und dafür alte Spiele neu entdecken: Springseil, Gummitwist etc.
  • Eltern sollten für ihre Kinder Vorbild sein und sie dabei unterstützen, mehr Lust an der Bewegung zu entwickeln.

Tragen des Schulranzens

Das Gewicht eines gepackten Schulranzens sollte 10 Prozent des Körpergewichtes des Kindes nicht überschreiten. Der Ranzen sollten gut am Körper sitzen. Das heißt:

  • Den Ranzen so einstellen, dass er nicht am Körper pendeln kann, ggf. mit einem Hüftgurt fixieren.
  • Den Ranzen nicht zu stramm einstellen, sonst wird ein Rundrücken begünstigt.
  • Den Ranzen nicht zu locker einstellen, sonst besteht die Gefahr eines Hohlkreuzes.

  • Den Ranzen nicht einseitig tragen, damit sich das Gewicht auf beide Schultern gleichmäßig verteilt.

Kommentare zu dieser News

Keine Kommentare gefunden!

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.


ANZEIGE

50% Rabatt auf alle Produkte von "Jugend und Bildung" sichern!

Registrieren Sie sich noch heute als Premium-Mitglied und nutzen Sie den Preisvorteil!

ANZEIGE

Die neuesten News