Schulen: Große Unterschiede bei der IT-Ausstattung

veröffentlicht am 21.07.2014

Bei der Qualität der IT-Ausstattung gibt es große Unterschiede zwischen den Schulen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Es wurden 1.006 Personen ab 14 Jahren in Deutschland befragt, darunter 308 mit schulpflichtigen Kindern. Die Befragung ist repräsentativ.

Etwas mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Deutschen mit schulpflichtigen Kindern sagt, die technische Ausstattung an Schulen mit Computern und Internetzugängen sei mittelmäßig (31 Prozent), schlecht (17 Prozent) oder sogar sehr schlecht (7 Prozent). Rund jeder Vierte (27 Prozent) hält die technischen Voraussetzungen dagegen für gut, rund jeder Sechste (16 Prozent) für sehr gut. "Wir müssen unsere Anstrengungen erhöhen, um die Kreidezeit in unseren Schulen zu überwinden. Unsere Kinder brauchen Medien- und IT-Kompetenz in praktisch allen Berufen sowie im Alltag. Eine entsprechende Ausstattung der Schulen ist dazu die notwendige Voraussetzung", sagt BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Der BITKOM hatte im Mai eine "Digitale Agenda für die Schule" vorgestellt, die unter anderem den Aufbau eines intelligenten Schulnetzes für Deutschland vorsieht. Außerdem solle jede Schülerin und jeder Schüler ein mobiles Endgerät wie einen Tablet Computer oder ein Notebook zur Verfügung haben. Schließlich gehöre in jedes Klassenzimmer ein interaktives Whiteboard oder Smartboard, also eine digitale Tafel.

 

IT-Kenntnisse von Lehrkräften

Auch der Kenntnisstand der Lehrkräfte rund um Computer und Internet wird von den Eltern mehrheitlich kritisch bewertet. Etwa jeder Zweite (52 Prozent) sagt, die Lehrerinnen und Lehrer hätten in diesem Bereich nur mittelmäßiges (38 Prozent), schlechtes (9 Prozent) oder sogar sehr schlechtes (5 Prozent) Wissen. Demgegenüber hält rund ein Viertel (26 Prozent) die IT-Kenntnisse der Lehrkräfte für gut, 17 Prozent sogar für sehr gut. "Wir wissen, dass es viele sehr gute und sehr engagierte Lehrer im Bereich IT und Informatik gibt. Medienkompetenz muss aber ab der Grundschule in allen Fächern vermittelt werden. Systematische und verbindliche Weiterbildungsangebote sind für alle Lehrer besonders wichtig", so Berg.


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