Martin Geisz
08.04.2014

Unterrichtseinheit zur Fußball-WM 2014: Event und Proteste

Im Mittelpunkt dieser fächerübergreifenden Unterrichtseinheit steht die Auseinandersetzung mit den Protesten der WM-Kritiker. Nicht alle Menschen profitieren von der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Besonders diejenigen, die im Umfeld der neu gebauten Stadien leben, leiden unter den WM-Vorbereitungen.
 

Schülerinnen und Schüler sollen Proteste, die sich gegen Stadionbau im Rahmen der Fußball-WM in Brasilien und die resultierende Beeinträchtigung von Mensch und Umwelt richten, aufgreifen und hinterfragen. Dabei geht es um Menschenrechte, Partizipation und die Bedeutung von menschenfreundlicher Umwelt. Durch die Beschäftigung mit diesen Themen sollen Schülerinnen und Schüler für gesellschaftliches Engagement sensibilisiert werden. Das Medienereignis Fußball-Weltmeisterschaft wird in dieser Unterrichtseinheit aufgegriffen und im Hinblick auf die Ziele des globalen und weltoffenen Lernens vertieft.

 

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial "Fußball-WM 2014"

ThemaFußball-WM 2014 in Brasilien: Event und Proteste
AutorMartin Geisz
FächerPolitik und Wirtschaft, Geographie, Religion, Ethik, Sport
ZielgruppeKlassen 10-13
Zeitraum5 Stunden (mit 2 Stunden zusätzlichem Rollenspielangebot)
Technische VoraussetzungenComputer mit Internetzugang, Beamer (oder  interaktives Whiteboard), Präsentationssoftware
PlanungTabellarischer Verlaufsplan

Didaktisch-methodischer Kommentar

Schwerpunkt der Unterrichtseinheit
Diese Unterrichtseinheit ist für Lerngruppen ab Klasse 10 geeignet. Im Mittelpunkt stehen nicht das WM-Turnier und dessen sportliche Seiten, sondern die Folgen der Turnierorganisation für direkt betroffene Menschen. Das Medienereignis Fußball-Weltmeisterschaft wird zum Anlass genommen, Entwicklungen in Brasilien mit Blick auf Menschenrechte und bürgerliches Engagement zu betrachten.

Konkrete Themen
Ausgangspunkt ist das bürgerliche Engagement in Brasilien und Europa. In der zentralen Gruppenarbeitsphase werden Probleme rund um den Bau neuer Stadien (Rolle der eingesessenen Bevölkerung, Vertreibung von Menschen, Partizipation der Betroffenen, Umweltfolgen und so weiter) thematisiert. Auch Korruption in Brasilien oder die Geschäftstüchtigkeit des ausrichtenden Weltfußballverbands FIFA können angesprochen werden. Eine besondere Bedeutung hat die Beschäftigung mit den Kampagnen, die den Protesten in Brasilien und Europa ein Gesicht geben.

Ablauf

Kompetenzen

Arbeitsmaterialien "WM 2014: Event und Proteste" zum Download

wm2014_proteste_arbeitsmaterial.zip
 

Zusatzinformationen

Informationen zum Autor

Martin Geisz ist Online-Redakteur beim Hessischen Bildungsserver, unter anderem für "Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung", "Umweltbildung" und "Globales Lernen". Er verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung und Erfahrung in der Lehrerfortbildung und ist Mitautor des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz.

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