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Bildung für nachhaltige Entwicklung

Dossier

Eine Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) muss an den derzeitigen Lebensstilen unserer Gesellschaft anknüpfen. Selbstverständlich geht es auch darum, die damit verbundenen komplexen Themenbereiche wie zum Beispiel Klimawandel, Energie- und Wasserverbrauch auf der Wissensebene zu vermitteln. Darüber hinaus ist es aber das Ziel der Bildung für nachhaltige Entwicklung, dem Einzelnen Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, die es ihm ermöglichen, aktiv und eigenverantwortlich die Zukunft mitzugestalten. Zu diesem Zweck hat das Bundesministerium für Forschung und Entwicklung einen nationalen Aktionsplan erstellt. Diesem Ziel haben sich die Unterrichtsvorschläge und Arbeitsmaterialien in diesem Themendossier verpflichtet. Ebenso finden Lehrkräfte hier Informationen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, mit denen sie sich selbst fortbilden können. Auf dieser Grundlage können sie Werte der Nachhaltigkeit schülergerecht vermitteln und ihren Unterricht dabei so gestalten, dass ihre Schülerinnen und Schüler zum eigenen Nachdenken, Diskutieren und Handeln befähigt und angeregt werden. Die Materialien sind konzipiert für den Unterricht in der Grundschule sowie an weiterführenden Schulen in der Sekundarstufe I und II . Selbstverständlich können die Unterrichtseinheiten für die Sekundarstufe II sowohl an allgemeinbildenden Schulen als auch in der beruflichen Bildung eingesetzt werden. Inhaltlich werden Themen der naturwissenschaftlich/technischen sowie der geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer behandelt. Was ist nachhaltige Entwicklung? "Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält." (Definition der Brundtland-Kommission, 1987)

  • Fächerübergreifend
  • Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

Die Welt des Fliegens im Unterricht

Dossier

Fliegen und Sicherheit über den Wolken beruhen auf vielschichtigem Wissen – davon können auch Schülerinnen und Schüler mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) profitieren. Die Karriereseite der DFS Deutschen Flugsicherung bietet spannende, lehrplankonforme Unterrichtsmaterialien rund um das Fliegen für die Klassen 9 bis 13 – mit vielen Anknüpfungspunkten an die MINT-Fächer, etwa zu Navigation, Drohnen und Bionik. Auch Geistes- und Gesellschaftswissenschaften werden einbezogen, etwa bei Themen der interkulturellen Handlungskompetenz. So macht die Deutsche Flugsicherung aktuelles Wissen aus der Flugsicherung im Unterricht erlebbar und eröffnet Jugendlichen Einblicke in die Zukunft des Fliegens. Thematische Vielfalt Die Themensammlung wächst stetig. Jedes Material bietet eine kurze Einführung, dazu Arbeitsblätter und Aufgabenvorschläge sowie ein Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen. Die Nutzung der DFS Deutsche Flugsicherung Unterrichtsmaterialien ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Fragen und Antworten Die Themen sind im Fach- wie im fächerübergreifenden Unterricht einsetz- und adaptierbar. Einzelne Arbeitsblätter und Kapitel können unabhängig von der gesamten Einheit genutzt werden. Zudem bietet die Deutsche Flugsicherung Schulungsmaterial an, das sich ideal für den bilingualen Unterricht eignet.

  • Fächerübergreifend
  • MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
  • Gesellschaftswissenschaften, Geisteswissenschaften und Fremdsprachen

Klimawandel

Dossier

Der Klimawandel und seine Folgen werden immer heißer diskutiert. Dürre-Sommer und verheerende Waldbrände sowohl im Mittelmeer-Raum und etwa in Kalifornien, aber auch hier bei uns in Deutschland, sind längst an der Tagesordnung. Aber auch Starkregen und Überflutungen, die etwa im Sommer 2021 vor allem Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen besonders stark getroffen haben, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft wohl häufiger erleben müssen – mit schlimmen Verlusten nicht nur an Hab und Gut, sondern auch an Menschenleben. Die Fragen, die sich viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern und Lehrkräfte vermehrt stellen, ist: Wie lange wird das Ökosystem noch standhalten und ein Leben in Gesundheit und Wohlstand auf diesem Planeten möglich sein? Wann sind unüberwindbare Kipp-Punkte für das Klima erreicht? Was werden die Folgen sein? Und vor allem: Wie lässt sich der Klimawandel stoppen – oder zumindest verlangsamen? Neben der Aufklärung über Ursachen und Folgen des Klimawandels muss es bei der Suche nach Antworten auf diese Fragen darum gehen, Handlungsoptionen aufzuzeigen. Schulen haben in der Vergangenheit zur Umweltbildung beigetragen und werden in Zukunft verstärkt eine wichtige Rolle für den Bewusstseinswandel einnehmen. Themen wie Klima, Klimawandel und Klimaschutz müssen im öffentlichen Diskurs, aber auch im schulischen Unterricht, eine starke Berücksichtigung finden. Dies wünschen sich die Schülerinnen und Schüler schließlich auch selbst: Nicht zuletzt ist aus dem Bedürfnis, den Klimawandel aufzuhalten, das Schülerinnen und Schülern weltweit vereint, die Fridays for Future -Bewegung entstanden. Wir möchten Sie mit unserem Dossier "Klimawandel" bei Ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag in der Schule unterstützen und bieten Ihnen Anregungen, Tipps und Arbeitsmaterialien für den Unterricht. Lehrerinnen und Lehrer finden hier Unterrichtsvorschläge von der Grundschule über die Sekundarstufen bis hin zur beruflichen Bildung – sei es für den Sachunterricht, die Natur- und Gesellschaftswissenschaften, die Fächer Religion und Ethik oder die Fremdsprachen. Bei den unten verlinkten Inhalten werden Sie garantiert fündig!

  • Fächerübergreifend
  • Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit

(T)Räume finanzieren

Dossier

Dieses Dossier vermittelt Schülerinnen und Schülern Basiswissen rund um finanzielle Planung und Vorsorge am Beispiel Wohnen. Lebensträume finanzieren: Ein Thema für Jugendliche Fragt man Jugendliche nach Plänen für ihre Zukunft, antworten sie in aller Regel zunächst: "Das ist noch so lange hin …" Doch dann erzählen sie von einem spannenden Beruf, von Familie und Freunden, von Freizeit und Reisen – und von einem schönen Zuhause. Viele dieser Träume kosten Geld und müssen vorausschauend finanziert werden. Deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen möglichst frühzeitig mit den Grundlagen der ökonomischen Bildung vertraut gemacht werden. Wohnen als Baustein der finanziellen Lebensplanung Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Auch Jugendliche haben häufig schon konkrete Vorstellungen, wie sie später einmal wohnen möchten: "In einer Villa mit Pool" oder auch "in einem Penthouse mit Butler" – so lauten oft erste, flapsige Ideen. Junge Menschen überlegen sich aber auch ernsthaft, ob sie einmal mitten in der Stadt oder außerhalb im Grünen, im eigenen Haus oder doch lieber zur Miete wohnen möchten. Wohnen ist ein wichtiger Baustein bei der finanziellen Lebensplanung. Doch wie Wohn(t)räume solide finanziert werden können, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wie man den Erwerb von Wohneigentum sinnvoll plant, darüber sind sich Jugendliche meist nicht im Klaren. Alltagsbezogenes finanzielles Wissen für Jugendliche Anhand eines zentralen Lebensbausteins – der Frage des Wohnens – soll jungen Menschen mithilfe der hier aufgeführten Lernmodule alltagsbezogenes finanzielles Wissen an die Hand gegeben werden. Die Jugendlichen sollen sich ökonomisches Basiswissen aneignen und dieses bei späteren Entscheidungen eigenverantwortlich anwenden. In den Unterrichtseinheiten des Bereichs "(T)Räume finanzieren" stehen folgende Themen im Vordergrund: Konsumieren oder Sparen? Die Wohnsituation in Deutschland Mieten oder Kaufen? Nachhaltiges Bauen und Wohnen Wohneigentum als Altersvorsorge? Finanzierungsmodelle zum Wohneigentum Alternative Sparkonzepte Staatliche Hilfen bei der Eigenheimfinanzierung Das Thema "Wohnen und Finanzen" im Unterricht Anhand zweier Unterrichtseinheiten mit thematisch verwandten, aber dennoch in unterschiedliche Schwerpunkte gegliederten Inhalten, kann das Thema Wohnen und Finanzen mittels Texten, Schaubildern, Diagrammen und Tabellen sowie ergänzenden Materialien im Unterricht behandelt werden. Neben der Vermittlung von inhaltsbezogenen Kompetenzen werden auch Methoden- und Sozialkompetenzen ausgebildet. Arbeitsblätter bieten aktuelle Daten, Fakten sowie handlungsorientierte Arbeitsaufträge zu den Inhalten. Mithilfe der interaktiven Übungen können die Lernenden ihren Wissensstand überprüfen und erweitern.

  • Fächerübergreifend
  • Wirtschaft und Finanzen

Künstliche Intelligenz, Algorithmen und neue Technologien

Dossier

In diesem Themendossier finden Sie eine umfangreiche Sammlung an Unterrichts- und Fortbildungsmaterialien zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in Schule und Unterricht. Unsere Materialien sind sorgfältig ausgewählt und bieten Ihnen eine Fülle an Informationen, die Sie in Ihrem Unterricht nutzen können. Dabei geht es nicht nur um die Anwendung von KI, sondern auch um ethische Fragen und gesellschaftliche Auswirkungen. Eines der bekanntesten Projekte in diesem Bereich ist das ChatGPT-Projekt von OpenAI. Dieses Projekt nutzt maschinelles Lernen, um einen Chatbot zu erstellen, der menschliche Konversationen nachahmen kann. Obwohl das Projekt noch in der Entwicklung ist, ist es bereits jetzt sehr beeindruckend. Durch die aktive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themenbereichen werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nicht nur in der Lage sein, technische Fertigkeiten zu entwickeln, sondern auch deren Potential besser zu verstehen, um entsprechende Zukunftsentscheidungen vorzubereiten. Daher ist die Beschäftigung mit KI essenziell, um Wissen und Fähigkeiten im Umgang mit ihr zu erlangen. Dazu haben wir verschiedene Materialien zusammengestellt: Von Arbeitsblättern über Informationsmaterial und Tools bis hin zu Fachartikeln und weiterführenden nützlichen Links finden Sie hier alles, was Sie brauchen. Wir hoffen daher sehr, dass unsere Sammlung zu einer gelungenen Auseinandersetzung mit der Thematik der Künstlichen Intelligenz beiträgt. In unserem Dossier bieten wir Ihnen Unterrichtsmaterialien und Anwendungsbeispiele für einzelne Fächer sowie für den fächerübergreifenden Unterricht in der Grundschule, den Sekundarstufen und der beruflichen Bildung .

  • Fächerübergreifend

Mikroelektronik im Unterricht

Dossier

Die Mikroelektronik spielt in der immer moderner werdenden Welt eine zunehmend wichtige Rolle. Mikroelektronik ist in (fast) allen elektronischen Geräten enthalten: zum Beispiel in Smartphones, Monitoren, Schultaschenrechnern, WLAN-Radios, Bluetooth-Lautsprechern, elektronischen Küchen- oder Körperwaagen oder Displays mit Anzeigen von Zug- oder Bus-Verspätungen. In Computern und Smartphones befinden sich Mikroprozessoren , die alle möglichen Berechnungen durchführen können. Für konkrete Anwendungen gibt es außerdem flexible Mikrocontroller und spezielle anwendungsspezifische integrierte Schaltungen. Alle Bausteine der Prozessoren und Controller werden auf Mikrochips vereint. Die Bedeutung des Mikroelektronik-Chipdesigns beziehungsweise der Hardware-Entwicklung soll mit dieser Themensammlung auch Schülerinnen und Schülern im Unterricht vermittelt werden. Lehrkräfte finden hier also Informationen, Anregungen und Unterrichtsmaterialien zur Einführung in die Mikroelektronik . Ergänzend stehen Arbeitsblätter und Unterrichtsanregungen zu mit der Mikroelektronik verwandten Unterrichtsthemen wie der Halbleiterphysik zur Verfügung. Die Materialien sind im MINT-Unterricht der Sekundarstufen einsetzbar, zum Beispiel in den Fächern Physik, Informatik oder Technik. Schülerwettbewerb "INVENT a CHIP" Herausgeber dieser Themensammlung ist der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e. V. (VDE). Dieser setzt sich seit vielen Jahren für die praxisorientierte Nachwuchsförderung ein, mit dem Ziel junge Menschen für Zukunftstechnologien zu gewinnen. Mit zahlreichen Initiativen weckt der VDE Begeisterung für Technik und engagiert sich für eine moderne Ingenieursausbildung. Eine herausragende Initiative der Nachwuchsförderung stellt der Schülerwettbewerb "INVENT a CHIP" dar, der seit 2006 vom VDE jährlich durchgeführt wird, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Instituts für Mikroelektronische Systeme der Uni Hannover (IMS). Zielgruppe des Wettbewerbs sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 , die über ihre Lehrkräfte beziehungsweise den Unterricht erreicht werden sollen.

  • Fächerübergreifend
  • MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) am Beispiel der Corona-Pandemie

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit zum Thema Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) wird die Rolle der Wissenschaft am Beispiel der Corona-Pandemie erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei, wie die Wissenschaft in Bezug auf das neuartige Virus reagierte und welche Rolle die Politik und die Medien dabei spielten. Mit Hilfe von drei Mini Lectures und vier Arbeitsblättern erhalten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaft am Beispiel der Corona-Pandemie und wie die Politik, Medien und Gesellschaft auf die Corona-Pandemie reagiert hat. In der ersten Mini Lecture erarbeiten die Lernenden die Rolle und das Vorgehen der Wissenschaft in Bezug auf das neuartige Virus. In der dritten Mini Lecture setzen sich die Lernenden damit auseinander, welche Folgerungen man für zukünftige Pandemien ziehen kann und wie Wissenschaft und Politik zusammenarbeiten sollten. Die zweite Mini Lecture zeigt den Lernenden auf, welche Rolle die Politik durch ihre Entscheidungshoheit spielt und wie Medien die öffentliche Meinung beeinflussen können. Das Lernkonzept kann wahlweise im Präsenz- oder Fernunterricht verwendet werden. Die Schüler arbeiten überwiegend kollaborativ und digital. Die Unterrichtsmaterialien beinhalten einen aufeinander aufbauenden Gesamtkontext. Diese Unterrichtseinheit ist in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau entstanden, das mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Forschung Schülerinnen und Schülern, Studierenden sowie dem wissenschaftlichen Nachwuchs näherbringen möchte. Die Unterrichtseinheit ergänzt dabei das Materialangebot der Mediathek der Lindauer Nobelpreisträgertagungen um konkrete Umsetzungsvorschläge für die Unterrichtspraxis in den Sekundarstufen. Weitere Unterrichtseinheiten aus diesem Projekt finden Sie im Themendossier Die Forschung der Nobelpreisträger im Unterricht . Die Schülerinnen und Schüler thematisieren das Wissenschaftsverständnis (Scientific Literacy) und erarbeiten die Rolle der Wissenschaft in der Corona-Pandemie in Bezug zu Politik und Medien. Vorkenntnisse Die wichtigsten Informationen werden durch die Mini Lectures erarbeitet, so dass kein spezielles, biologisches Hintergrundwissen benötigt wird. Eventuell müssen Fachbegriffe, zum Beispiel Pandemie kurz erläutert werden. Didaktische Analyse In der Einheit erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass die Wissenschaft eine beratende Rolle für die Politik einnimmt und dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler faktenbasiert arbeiten. Durch internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit konnten schnell Ergebnisse zum neuartigen Virus erforscht und veröffentlicht werden. Letztendlich wurde in einer rasanten Geschwindigkeit ein Impfstoff entwickelt. Durch die Corona-Pandemie hat sich die Rolle der Wissenschaft geändert, sie ist viel stärker in den öffentlichen Fokus geraten. In Zukunft wird die Wissenschaft bei medizinischen Krisen schneller und kooperativer zu Ergebnissen kommen. Die Politik wird jedoch immer der Entscheidungsträger für Beschränkungen und Gesetze bleiben, die Wissenschaft und einzelne Teilbereiche stehen aber zukünftig viel stärker im Fokus. Methodische Analyse Die Erarbeitung der Informationen mithilfe der Mini Lectures funktioniert am besten, wenn den Schülerinnen und Schülern digitale Endgeräte zur Verfügung stehen. Alternativ können die Videos im Plenum gezeigt und die Arbeitsblätter dazu bearbeitet werden. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nennen Informationen zur Corona-Pandemie. erklären die Arbeitsweise der Wissenschaft in der Corona-Pandemie. beschreiben die Rolle der Wissenschaft in Bezug zu Politik und Medien. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler extrahieren Informationen aus einem Video. recherchieren und analysieren Informationen im Internet. reflektieren die Arbeitsweise von Medien in Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler vergleichen eigene Ergebnisse mit Ergebnissen von Mitschülern. entnehmen kollaborativ Informationen. argumentieren in einer anderen, ihnen zugewiesenen Rolle auch entgegen der eigenen Meinung. Hier können Sie sich die Videos zur Unterrichtseinheit anschauen. Mini Lecture Teil 1 Mini Lecture Teil 2 Mini Lecture Teil 3

  • Politik / WiSo / SoWi
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Nachhaltigkeit in Handwerk und Gesellschaft

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft der Klassen 9–10 beleuchtet, was Nachhaltigkeit im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext bedeutet. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen, wie Unternehmen ökologische und soziale Verantwortung übernehmen und welche Strategien nachhaltiges Handeln fördern. Dabei erkennen sie, wie ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen. Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trendthema. Dass nachhaltiges Denken und Handeln gefordert ist, darüber besteht heute gesellschaftlicher Konsens. Dabei handelt das Handwerk schon seit seiner Entstehung nachhaltig. Denn generationenübergreifendes Denken und die Langlebigkeit seiner Produkte und Leistungen sind zentrale Anliegen des Handwerks. Die Kompetenzen dafür werden in der Ausbildung zu den Handwerksberufen vermittelt und praktisch erprobt. Handwerkerinnen und Handwerker agieren umweltbewusst und zukunftsorientiert und jeder Handwerksbetrieb leistet einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und zur Energiewende. Wie nachhaltig und zukunftsorientiert ist nun das Handwerk? Dieser Frage gehen die Lernenden nach, indem sie die Begrifflichkeit "Nachhaltigkeit" zunächst kennenlernen und alsdann Praxisbeispiele durch Video- und Interviewbeiträge sowie Internetrecherchen kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler recherchieren, kooperieren und kommunizieren in Gruppenarbeit weitere Praxisbeispiele der Nachhaltigkeit und präsentieren die Ergebnisse. Zur Differenzierung besteht die Möglichkeit, die Lernenden dazu aufzufordern, eigene Ideen zu ressourcenschonendem und zukunftsorientiertem Handeln in Kleingruppen zu entwickeln und diese mit Medien ihrer Wahl zu präsentieren. Dadurch können fächerübergreifende Kompetenzen und Wissen der Schülerinnen und Schüler erweitert werden. Falls möglich werden Multiplikatoren eingeladen, um mit den Lernenden Ideen zur Nachhaltigkeit auszutauschen. Dies kann online oder in Präsenz stattfinden. Relevanz Nachhaltiges Handeln ist ein historisch gewachsenes zentrales Merkmal im Handwerk, ebenso wie nachhaltiges, generationenübergreifendes Denken. Das Handwerk schafft, repariert und erneuert, und damit sind seine Leistungen per se nachhaltig. Kompetenzen für nachhaltiges Handwerk werden in der Ausbildung vermittelt, praktisch erprobt und weiterentwickelt. Jede Person im Handwerk leistet einen nachhaltigen und zukunftsorientierten Beitrag. Es ist wichtig, dass dieses Wissen jungen Menschen vermittelt wird, damit sie ein vollständigeres Verständnis zur Bedeutung des Handwerks für die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele und der Energiewende haben. Didaktisch-methodische Analyse Die Einheit lässt sich in drei Teile gliedern, die aufeinander aufbauen. Zu jedem Teil gibt es ein Arbeitsblatt mit Aufgaben, die chronologisch zu bearbeiten sind. Der Einstieg erfolgt über die Klärung der Bedeutung von Nachhaltigkeit und über einen Austausch zu den bekannten Beispielen von Nachhaltigkeit im Alltag. Danach werden Praxisbeispiele für nachhaltiges Arbeiten und Wirtschaften in verschiedenen Handwerksbetrieben eingeführt. Der Rechercheauftrag am Ende der Einheit vertieft die erworbenen Kenntnisse. Durch die Paar- sowie Gruppenarbeit erwerben die Lernenden nicht nur fachliches Wissen, sondern auch ihre Sozial- und Medienkompetenzen durch vielfältige Arbeitsformen und Präsentationen. Die Ergebnisse der Arbeit werden im Plenum präsentiert und besprochen. Vorkenntnisse Es sind keine bestimmten Vorkenntnisse nötig. Eine grobe Vorstellung der Bedeutung von Nachhaltigkeit kann hilfreich sein, sodass sich die Lernenden einfacher und schneller mit dem Thema auseinandersetzen können. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler kennen den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Handwerk. wissen, dass die Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil im Handwerk ist. kennen die verschiedenen Formen und Möglichkeiten von Nachhaltigkeit im Handwerk. wissen, dass Kompetenzen für nachhaltiges Handeln in der Ausbildung praktisch erprobt und weiterentwickelt werden. wissen, dass man im Handwerk nachhaltig und zukunftsorientiert agiert und dass Handwerksbetriebe zur Nachhaltigkeit und Energiewende beitragen. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler suchen eigenständig nach vorgegebenen Informationen auf Internetseiten, verarbeiten sie und bewahren sie auf. trainieren das selbständige Erschließen von Themen und das Recherchieren im Internet. analysieren (Video-)Beiträge zielgerichtet entsprechend einer Aufgabenstellung. bereiten eigene Ideen und Visionen schriftlich und gestalterisch auf. präsentieren gewonnene Erkenntnisse vor dem Plenum. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler trainieren die Zusammenarbeit, Kommunikation und Kooperation mit anderen Personen im Rahmen von Paar- und Gruppenarbeiten. trainieren die kreative Entwicklung und Ausformulierung eigener Ideen. lernen, wertschätzend mit den Beiträgen anderer umzugehen. schulen die eigene Ausdrucksfähigkeit und das aktive Zuhören im Rahmen von Diskussionen und Präsentationen.

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I

Bionik: Ideen aus der Natur für Technik und Mobilität

Unterrichtseinheit

In dieser Unterrichtseinheit erwerben die Schülerinnen und Schüler zunächst grundlegendes Wissen zur Bionik und erkunden deren Anwendungsfelder und Nutzen. Anschließend wenden sie ihr Wissen im Kontext Mobilität kreativ an und entwickeln eigene bionische Ideen. Bionische Erfindungen finden sich heute in vielen Produkten: vom Klettverschluss über selbstreinigende Oberflächen bis zu Flugzeugtragflächen und Leichtbau in Architektur, Automobilbau oder Prothetik. Die interdisziplinäre Verbindung von Biologie und Technik ist faszinierend und zukunftsweisend. Der Frage, worin die Faszination der Bionik liegt - in ihrer Vielfalt, Kreativität, Lösungskompetenz, Naturnähe oder Zukunftsfähigkeit - gehen die Lernenden nach, indem sie zentrale Argumente und zahlreiche Beispiele kennenlernen. Dabei befassen sie sich auch mit Grundlagen der Bionik, Entwicklung, Arbeitsweisen und Arbeitsbereichen der noch jungen Wissenschaft. Die Lernenden erschließen sich in arbeitsteiliger Gruppenarbeit das Wissenschaftsgebiet Bionik und präsentieren ihre Ergebnisse in einem Bionik Slam . Wie bionische Lösungen effizient, nachhaltig und ökonomisch sinnvoll sein können, erfahren sie unter anderem durch eine Videoreihe von Bremer Bionikstudierenden. Ein Artikel aus der von der Biologin und Unternehmensberaterin Janine M. Benyus gegründeten Bionik-Datenbank "AskNature" eröffnet den Blick auf ökonomische Hintergründe. Anschließend wenden die Lernenden ihr Wissen über bionische Innovationen an, indem sie wahlweise die Entwicklung eines Pkw oder eines Verkehrsflugzeugs simulieren. Im Fokus stehen dabei bionische Entwicklungen für Nachhaltigkeit, Funktionalität, Energieeffizienz sowie Materialkosten- und Abfallreduktion. Abschließend prüfen sie in einer Recherche zu Bionik-Studiengängen und einschlägigen technischen Ausbildungsberufen im dualen Studium, inwiefern die Zukunftswissenschaft Bionik für sie eine berufliche Perspektive bietet. Das Thema Bionik im Unterricht Unser Alltag und unsere Alltagsgegenstände werden ständig optimiert, zugleich wächst der Ruf nach ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Lösungen. Hier setzt die Bionik an: Sie überträgt Prinzipien aus der Biologie auf die Technik, um Produkte leistungsfähiger, ressourcenschonender und effizienter zu machen. Da dieser Innovations- und Wirtschaftszweig zunehmend an Bedeutung gewinnt, sollten Lernende bereits in der Schule einen Einblick in seine aktuelle und zukünftige Relevanz erhalten. Vorkenntnisse Grundlagen über biologische Systeme und deren Wechselwirkungen untereinander sind vorteilhaft zur Beurteilung der Wirksamkeit bionischer Ideen und Vorhaben. Eine grundlegende Vorstellung vom Begriff „Bionik“ sollte vorhanden sein. Idealerweise kennen die Schülerinnen und Schüler bereits Alltagsbeispiele wie Klettverschluss oder Lotus-Effekt als bionische Innovationen. Zudem sind grundlegende Englischkenntnisse erforderlich, da einige Materialien und Link-Tipps nur auf Englisch vorliegen. Didaktisch-methodische Analyse In dieser Unterrichtseinheit eignet sich vor allem Gruppenarbeit zum Kompetenz- und Wissenserwerb. Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum besprochen oder präsentiert. Lediglich der Rechercheauftrag am Ende kann je nach Interesse in Einzel- oder Paararbeit erfolgen. Die Lernenden erweitern dabei nicht nur ihre fachlichen Kompetenzen in Biologie und Technik, sondern stärken durch vielfältige Arbeits- und Präsentationsformen auch ihre Sozial- und Medienkompetenzen. Die Einheit umfasst fünf Kapitel. Zu jedem gibt es ein Arbeitsblatt und gegebenenfalls Materialblätter mit weiterführenden Informationen. Grundsätzlich können einzelne Kapitel und Arbeitsblätter auch unabhängig eingesetzt werden, sofern das nötige Vorwissen (beispielsweise für Arbeitsblatt 4) anderweitig erarbeitet wurde. Innerhalb der Einheit bauen die Kapitel jedoch aufeinander auf und sollten in chronologischer Reihenfolge bearbeitet werden. Zu Beginn klären die Lernenden den Begriff Bionik und tauschen sich über ihre Grundlagen aus. Anschließend werden verschiedene Bereiche und Teilgebiete betrachtet sowie erforscht, wie die Bionik für effiziente und nachhaltige Entwicklungen und Innovationen sorgen kann. Abschließend wenden die Lernenden ihr Wissen in der Simulation eines Verkehrsmittels an. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler übertragen biologische Phänomene auf technische Anwendungen. wenden ihr Wissen über biologische Systeme und deren technische Nutzung an. analysieren biologische Phänomene hinsichtlich ihrer möglichen wirtschaftlichen Bedeutung. entwickeln begründet einen Standpunkt zu aktuellen Forschungstendenzen und -ergebnissen der Bionik. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler nutzen verschiedene digitale und analoge Medien zum Erkenntnisgewinn und als Diskussionsgrundlage. präsentieren Ergebnisse in verschiedenen Formaten. recherchieren selbstständig und bewerten Suchergebnisse hinsichtlich ihrer Aussagekraft. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler präsentieren Arbeitsergebnisse adressatengerecht. arbeiten gemeinsam in verschiedenen Sozialformen. nehmen Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer und respektieren Meinungen abseits der eigenen.

  • Biologie / Ernährung und Gesundheit / Natur und Umwelt / Technik / Sache & Technik
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Sparen und Vorsorgen

Unterrichtseinheit

Anhand der beiden Lernmodule "Sparen in Deutschland" und "Strategisch vorsorgen" befassen sich die Jugendlichen mit den Themen Sparen und Vorsorgen. Für die langfristige Zukunftsplanung wird ein vorausschauender Umgang mit Geld immer entscheidender. Einerseits um das Ausgabeverhalten kritisch zu überprüfen und mit dem persönlichen Einkommen in eine ausgewogene Balance zu bringen. Andererseits durch die Notwendigkeit, aufgrund der demografischen Entwicklung privat für das Alter vorzusorgen. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft ist die private Zukunftsvorsorge unabdingbar. Langfristiges und vorausschauendes Sparen ist also nicht nur die Grundvoraussetzung, um sich Wünsche zu erfüllen oder größere Anschaffungen zu tätigen. Sparen bedeutet vielmehr die Absicherung des Lebensstandards im Alter. Dabei sind verschiedene Strategien möglich, wobei neben staatlicher Rente, Betriebsrente und privater Geldrente auch Wohneigentum eine Möglichkeit der privaten Altersvorsorge ist. Lernmodul 1: Sparen in Deutschland Die Materialien vermitteln den Schülerinnen und Schülern ein Grundverständnis darüber, dass Finanzwissen zu einer bewussten Zukunftsplanung befähigt und dass sie auf die Konsequenzen des demografischen Wandels aktiv reagieren können. Lernmodul 2: Strategisch vorsorgen Mithilfe der Materialien entwerfen die Schülerinnen und Schüler ein Szenario für ihr Leben im Alter, um Einsichten in die Notwendigkeit der finanziellen Planung und die wachsende Bedeutung der Altersabsicherung zu gewinnen. Themenkomplex Sparen und Vorsorgen Sparen und Vorsorgen sind wesentliche Voraussetzungen für die Zukunftsplanung. Diese Unterrichtssequenz möchte Schülerinnen und Schülern Basiswissen rund um finanzielle Planung und Vorsorge vermitteln. Ausgehend von dem Problembewusstsein, dass auch aufgrund des demografischen Wandels private Anstrengungen zur Zukunftsvorsorge immer wichtiger werden, sollen die Jugendlichen Wissen über Strategien und Möglichkeiten des Sparens und Vorsorgens erlangen. Anhand der angebotenen Arbeitsmaterialien und mithilfe von zusätzlichem Informationsmaterial vertiefen die Lernenden ihr Wissen. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler sollen Kenntnisse über die demografische Entwicklung in Deutschland gewinnen. Informationen darüber sammeln, welche Konsequenzen eine "alternde Gesellschaft" für ihre spätere Lebenswirklichkeit hat. ein Szenario für ihr Leben im Alter entwerfen können und dabei die Situation heutiger älterer Menschen einbeziehen. die Rolle des Staates bei der Altersabsicherung untersuchen und die Prinzipien des Generationenvertrages verstehen. die wachsende Rolle der privaten Altersvorsorge einordnen. durch Selbsttests das eigene Konsumverhalten analysieren und sich bei den Themen "Umgang mit Geld" und "Zukunftsplanung" positionieren. anhand der durchschnittlichen Ausgabenstruktur einer Familie einen Überblick darüber gewinnen, wie die finanziellen Posten im Alltag verteilt sind und wie viel vom Bruttoeinkommen tatsächlich netto übrig bleibt. den Haushalt als kleinste Wirtschaftseinheit verstehen lernen, der in Abhängigkeit zu volkswirtschaftlichen Gegebenheiten steht, und auf Basis dieser Information ihr eigenes Ausgabenverhalten kritisch überprüfen. eine Sach- und Urteilskompetenz erwerben, um verschiedene Strategien zur privaten Altersvorsorge erarbeiten zu können. die Bedeutung von Wohneigentum als eine Säule der Altersvorsorge wahrnehmen. Vor- und Nachteile von Immobilien als Altersvorsorge abwägen können. Sozialkompetenz Die Unterrichtseinheit fördert die eigenständige Arbeit durch selbstständige Erschließung von Inhalten und durch abwechslungsreiche Arbeitsaufträge: beispielsweise durch Selbsttests, Erstellung von Zukunftsszenarien und MindMaps, Internetrecherchen, Interviews sowie Argumentationen und Diskussionen im Plenum.

  • Politik / WiSo / SoWi / Wirtschaft
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II

Systemrelevanz und Zukunftsfähigkeit des Handwerks

Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit für das Fach Politik / Wirtschaft in den Klassen 9–10 thematisiert die individuelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Handwerks. Durch Recherche sowie die Analyse von Karikaturen und Grafiken erläutern die Schülerinnen und Schüler, wie das Handwerk zur Lösung aktueller Herausforderungen beiträgt und welche Zukunftsperspektiven in handwerklicher Kompetenz liegen. Tagtäglich profitieren wir von den Leistungen und Produkten des Handwerks. Welche Systemrelevanz dem Handwerk zukommt, zeigen aktuelle große gesellschaftliche Herausforderungen mehr als deutlich: Klima- und Mobilitätswende, Bauen und Wohnen, gesunde Ernährung, und mehr. Zudem ist das Handwerk Motor der deutschen Wirtschaft und bietet mit seinen vielfältigen Branchen die Möglichkeit zur individuellen Selbstverwirklichung und Selbstständigkeit. Den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung des Handwerks für ihren individuellen Alltag, aber auch unsere Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur näherzubringen und ihnen dabei aufzuzeigen, welche Chancen mit einer persönlichen Zukunft im Handwerk verbunden sind, ist Ziel dieser Unterrichtseinheit. In drei aufeinander aufbauenden Lernphasen setzen sich die Schülerinnen und Schüler vor diesem Hintergrund mit den Themenschwerpunkten "Das Handwerk und ich", "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" und "Das Handwerk - mehr als ein 'Beruf'" auseinander und diskutieren über die Relevanz des Handwerks beziehungsweise Handwerkberufs für ihre unmittelbare Lebenswirklichkeit. Die Krisen der Gegenwart, allen voran die Corona-Pandemie, haben den Blick auf die Bedeutung des Handwerks für das Funktionieren unserer Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu unserem individuellen Alltag geschärft. Die Nachfrage nach und der Bedarf an qualifizierten Handwerksleistungen und -produkten steigt stetig, gleichzeitig wird die Klage über Fachkräftemangel und unbesetzte Ausbildungsstellen immer lauter. Die Auseinandersetzung mit der grundsätzlichen Bedeutung des Handwerks, den gegenwärtigen Problemen, sowie den potenziellen Auswirkungen dieser Schwierigkeiten bedeutet daher eine Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihrer unmittelbaren Lebenswelt und ihrer eigenen Zukunft . Die Verortung des Themas ist in den Bildungsplänen aller Bundesländer für die genannten Jahrgangsstufen möglich, insbesondere bietet sich die Einheit für den Einsatz in den Fächern Arbeits- oder Wirtschaftslehre, den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern oder Deutsch (Medien- und Recherchekompetenz, Karikaturanalysen, Berufsorientierung ) an. Die Unterrichtseinheit umfasst Aufgabenstellungen aus allen drei Anforderungsbereichen und ermöglicht das Arbeiten in unterschiedlichen Sozialformen und mit unterschiedlichen Medien. Die Erarbeitung erfolgt in drei Phasen: In einer ersten Phase ( Arbeitsblatt I: "Das Handwerk und ich" ) beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welche Bedeutung das Handwerk für ihre eigene Lebenswirklichkeit hat. Hierzu lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Vielfalt handwerklicher Berufe und deren Bedeutung für unseren Alltag kennen. Nachdem sie sich in einen Alltag hineinversetzt haben, der ohne Produkte und Leistungen des Handwerks auskommen müsste, diskutieren sie gemeinsam über die Systemrelevanz des Handwerks. Die zweite Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt II: "(K)eine Zukunft ohne Handwerk?!" ) fokussiert zunächst auf die Erarbeitung wesentlicher Daten und Fakten zur wirtschaftlichen Bedeutung des Handwerks. Aufbauend auf den Ergebnissen einer Online-Recherche leiten die Schülerinnen und Schüler Trends ab, die sich auf die Zukunft des Handwerks und dadurch auch auf die Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands auswirken. Die Phase schließt ab mit der arbeitsteiligen Analyse ausgewählter Karikaturen, die die angesprochenen Trends und ihre Auswirkungen aufgreifen und zu einer vertiefenden Diskussion anregen. In der letzten Phase der Unterrichtseinheit ( Arbeitsblatt III: "Das Handwerk – mehr als bloß ein 'Beruf'" ) richten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick auf die hohe Arbeits- und Lebenszufriedenheit, die aktuelle Studien bei Beschäftigten im Handwerk nachweisen konnten, und erörtern mögliche Ursachen hierfür mithilfe einer sozialwissenschaftlichen Theorie zur Arbeitsmotivation ("Zwei-Faktoren-Theorie" (Herzberg)). In einem abschließenden Schritt lernen sie die soziokulturellen Dimensionen des deutschen Handwerks kennen und erfahren darüber hinaus, inwiefern traditionelles Handwerk einen wesentlichen Anteil am Erhalt des kulturellen Erbes unserer Gesellschaft hat. Fachkompetenz Die Schülerinnen und Schüler wissen, welche gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung dem deutschen Handwerk in der Gegenwart und Zukunft beigemessen werden kann (Systemrelevanz). kennen die Probleme, denen sich das Handwerk gegenwärtig ausgesetzt sieht, und diskutieren mögliche Auswirkungen. verstehen die Vielfalt der Aufgaben und Kompetenzen von Handwerkerinnen und Handwerkern und erkennen die möglichen Chancen, die mit einer Karriere im Handwerk verbunden sind. nutzen die "Zwei-Fakten-Theorie" nach Herzberg. Medienkompetenz Die Schülerinnen und Schüler üben sich im strukturierten Erfassen und Auswerten von Daten. nutzen Online-Medien zur Informationsgewinnung und trainieren dabei das kritische Recherchieren. nutzen formale Texte und erschließen deren Inhalte. Sozialkompetenz Die Schülerinnen und Schüler fördern ihre Teamfähigkeit in Paar- und Gruppenarbeit. üben sich im sachlichen und konstruktiven Argumentieren. trainieren das Präsentieren von Arbeitsergebnissen vor der Gruppe. Systemrelevanz des Handwerks

  • Politik / SoWi
  • Sekundarstufe I
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