Videokonferenzen im Englischunterricht

Durch Videokonferenzen entsteht ein interkultureller Austausch zwischen britischen und deutschen Grundschulkindern. Die Anwendung der Fremdsprache in authentischen Kommunikationssituationen hat einen hohen Motivationsfaktor.
 

Das Videokonferenz-Projekt im Rhein-Sieg-Kreis wurde im März 2005 auf Initiative der britischen Teacher Training Agency (TTA) ins Leben gerufen, die auch die vollständige Finanzierung des Projektes übernahm. Es sollte ein Austausch zwischen britischen und deutschen Schulkindern über Videokonferenzschaltungen aufgebaut werden, der sowohl sprachliche als auch interkulturelle Ziele verfolgt. An der Organisation waren das Studienseminar für Primarstufe in Siegburg und die Oxford Brookes University beteiligt. Die Durchführung übernahmen zwei Schulen des Rhein-Sieg-Kreises. Der Zeitplan des Projektes war zunächst auf anderthalb Jahre ausgelegt. In dieser Zeit fanden zwei Treffen der Projektpartner und Organisatoren statt. Darüber hinaus wurden alle Absprachen per E-Mail oder Videokonferenz getroffen.

 

Kompetenzen

Fachkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • ihren Wortschatz zu den Themen "buildings", "our  town" und "transport" erweitern.
  • im Austausch mit Muttersprachlern authentische Kommunikationssituationen erleben.

Medienkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • das Medium Videokonferenz kennen lernen.
  • die Bedeutung von Kameraeinstellungen für die Durchführung von Videokonferenzen verstehen und selbst geeignete Einstellungen planen.

Sozialkompetenz
Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • ihre interkulturelle Kompetenz durch den Austausch mit den britischen Schulkindern erweitern.

Kurzinformationen

ThemaVideokonferenzen im Englischunterricht
AutorinnenSantina Rupp, Babette Schulz
FächerFächerübergreifend: Englisch, Sachunterricht, Kunst
Zielgruppe3. bis 4. Schuljahr
Zeitraumcirca 3 Monate
Technische VoraussetzungenMultimediafähiger Computer oder Medienecke mit Internetzugang (ISDN-Leitung), Lautsprecher, Mikrofon, Webcam, Beamer

Didaktisch-Methodischer Kommentar

Die Durchführung von Videokonferenzen im Englischunterricht stellt für den interkulturellen Austausch zwischen englisch- und deutschsprachigen Kindern eine große Chance dar, denn Videokonferenzen kommen besonders nah an das Erlebnis einer realen Begegnung heran. Die deutschen Kinder erfahren, dass sie ihre sprachlichen Fähigkeiten in konkreten Situationen anwenden können. Die Reaktionen der englischsprachigen Kinder auf ihre Äußerungen belohnen sie für ihre Anstrengungen und motivieren sie für das weitere Sprachenlernen.

  • Die Unterrichtsreihe "Our town"
    Ein offenes, für den fächerübergreifenden Unterricht geeignetes Thema kann Unterschiede in den Lernständen bei deutschen und britischen Kindern auffangen.

Download

videokonferenzen_englisch_projektbeschreibung.pdf
videokonferenzen_englisch_gliederung
videokonferenzen_englisch_ablauf
 

Informationen zu den Autorinnen

Santina Rupp und Babette Schulz sind Grundschullehrerinnen für die Fächer Deutsch und Englisch in Sankt Augustin und Troisdorf.

  • Mehr Infos im Autorenverzeichnis.
    Hier können Sie Kontakt mit Frau Rupp aufnehmen. Zudem finden Sie hier eine Liste mit weiteren Lehrer-Online-Beiträgen der Autorin.

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