Naturwissenschaften

Einführung in die Datenmodellierung

Veröffentlicht am 13.04.2005
  • Sekundarstufe II
  • etwa 7 Unterrichtsstunden
  • Unterrichtsplanung
  • 1 Arbeitsmaterial

Die bewusste Wahrnehmung vertrauter Datenbankanwendungen ist ein guter Ausgangspunkt für das so oft geforderte Lernen im Kontext und kann anschließend durch eine fortschreitende Analyse entsprechender Systeme vertieft werden. In dieser Unterrichtseinheit erstellen Schülerinnen und Schüler mit Access ein Buchungssystem für Flüge.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Viele Schülerinnen und Schüler lernen im Informatikunterricht zu programmieren, verschiedene Algorithmen einzusetzen und deren Effizienz zu beurteilen. Und um es auf den Punkt zu bringen: vielleicht sogar in etwas übertriebenem Maße? Das Thema Datenbanken bietet dagegen die Möglichkeit, einen Perspektivwechsel im Informatikunterricht zu vollziehen. Das im Lernplan geforderte "Lernen im Kontext" kann seinen Ausgangspunkt in der bewussten Wahrnehmung vertrauter Datenbankanwendungen und anschließend eine fortschreitende Analyse solcher Systeme zur Folge haben. Ebenfalls hervorgehoben werden muss der Modellierungsaspekt, der im Unterricht stattfindet: Theoretische Grundkenntnisse werden angewendet, um zunehmend komplexere Anforderungsdefinitionen praktisch umzusetzen. Der Unterricht ist gelungen, wenn die Schülerinnen und Schüler verschiedene Ansätze und Lösungsmöglichkeiten diskutieren und Vor- und Nachteile gegenüberstellen. Der Perspektivwechsel im Informatikunterricht wird gewährleistet, wenn die Wirkprinzipien von Informationssystemen (zum Beispiel der Zugriff auf Informationen beziehungsweise die Verteilung von Informationen) als neue Basistechnologie neuer gesellschaftlicher Entwicklungen erfahren und begriffen werden.

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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • einfachste Anwendungsbeispiele in einer Datenbank über GUI (zum Beispiel Access) umsetzen.
  • wichtige Strukturen und Bestandteile einer relationalen Datenbank benennen und erläutern können.
  • die zentralen Elemente des Entitäts-Beziehungsmodells beschreiben.
  • einfache relationale Datenbankmodelle ableiten (ohne expliziten Gebrauch von Abbildungsregeln).
  • mit grundlegenden SQL-Befehlen auf den Datenbankinhalt zugreifen beziehungsweise den Datenbankinhalt ändern.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaRelationale Datenbanken (I): Einführung in die Datenmodellierung mit Access
AutorMichael Kowalski
FachInformatik
ZielgruppeJahrgangsstufe 12
Zeitraumetwa 7 Unterrichtsstunden
Technische VoraussetzungenWindowsrechner in ausreichender Anzahl (für Einzel- oder Partnerarbeit)
SoftwareAccess 2000

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Avatar Michael Kowalski

unterrichtet am Heinrich-Heine-Gymnasium in Köln die Fächer Mathematik und Informatik (Sekundarstufe I und II). Von 2006 bis 2012 war er Lehrer am Lise-Meitner-Gymnasium in Leverkusen und zuvor Referendar am Clara-Schumann-Gymnasium in Bonn. Vor dem Eintritt in den Schuldienst arbeitete er drei Jahre als Unternehmensberater. Dort war er an der Konzeption und Umsetzung umfangreicher IT-Projekte für deutsche Großbanken beteiligt.

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