Naturwissenschaften

Abbildungsregeln für die Datenmodellierung

Veröffentlicht am 13.04.2005
  • Sekundarstufe II
  • etwa 7 Unterrichtsstunden
  • Unterrichtsplanung
  • 1 Arbeitsmaterial

In dieser Unterrichtseinheit wird der systematische Übergang vom Entitäts-Beziehungsmodell in ein relationales Datenbankschema mit Abbildungsregeln erarbeitet. Durch die anschließende Umsetzung einer komplexen Anforderungsdefinition in ein relationales Datenbanksystem führen die Schülerinnen und Schüler einen vollständigen Prozess der Datenmodellierung aus.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Aufbauend auf den ersten Beispielen der ersten Unterrichtseinheit der Reihe zu den Relationalen Datenbanken (Einführung in die Datenmodellierung) können die Definitionen von Beziehungstypen problemlos eingeführt werden. In Abhängigkeit des Abstraktionsniveaus des zugrunde liegenden Datenmodells gibt es verschiedene Möglichkeiten, Beziehungstypen zu definieren. Ich habe mich für ein Auswahl der Beziehungstypen aus dem Buch Datenbanksysteme von A. Kemper/A. Eickler entschieden (siehe Links und Literatur zum Thema Datenbank). Es werden nur 1:1-, N:1-, 1:N- und N:M-Beziehungen definiert. Im Unterricht sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Schülerinnen und Schüler die Beziehungen im Entitäts-Beziehungsmodell exakt formulieren und sie richtig im Diagramm eintragen können.

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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Beziehungstypen im Entitäts-Beziehungsmodell charakterisieren.
  • Abbildungsregeln für die Überführung von Entitäts- und Beziehungsmengen in Abhängigkeit des Beziehungstyps benennen.
  • Möglichkeiten für die Bildung des Primärschlüssels für Tabellen auswählen, die Beziehungsmengen darstellen.
  • Einsichten für die Notwendigkeit der Anwendung von Abbildungsregeln entwickeln, um Datenbankanomalien zu vermeiden.
  • komplexere Anforderungsdefinitionen durch Datenmodellierung in eine relationale Datenbank übertragen.
  • Ermitteln essentieller Informationen aus der Anforderungsdefinition
  • Erstellen des Entitäts-Beziehungsmodells
  • Übertragen des Entitäts-Beziehungsmodells in das relationale Datenbankschema
  • Realisieren im relationalen Datenbanksystem
ThemaRelationale Datenbanken II: Abbildungsregeln für die Datenmodellierung
AutorMichael Kowalski
FachInformatik
ZielgruppeJahrgangsstufe 12
Zeitraumetwa 7 Unterrichtsstunden
Technische VoraussetzungenWindowsrechner in ausreichender Anzahl (für Einzel- oder Partnerarbeit)
SoftwareAccess 2000

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Avatar Michael Kowalski

unterrichtet am Heinrich-Heine-Gymnasium in Köln die Fächer Mathematik und Informatik (Sekundarstufe I und II). Von 2006 bis 2012 war er Lehrer am Lise-Meitner-Gymnasium in Leverkusen und zuvor Referendar am Clara-Schumann-Gymnasium in Bonn. Vor dem Eintritt in den Schuldienst arbeitete er drei Jahre als Unternehmensberater. Dort war er an der Konzeption und Umsetzung umfangreicher IT-Projekte für deutsche Großbanken beteiligt.

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