Naturwissenschaften

Standortfaktoren am Beispiel der Olympischen Spiele

Veröffentlicht am 02.05.2008
  • Sekundarstufe II
  • 1-3 Stunden (je nach Zahl der behandelten Arbeitsblätter und WebGIS-Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler)
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt, Arbeitsblatt interaktiv, Lernkontrolle, Anwendung/Software, RechercheAuftrag
  • 1 Arbeitsmaterial

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2008 in Beijing zeigt diese Unterrichtseinheit, wie man sich dem Sportereignis und seinen Hintergründen einmal auf andere Weise nähern kann.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Der Vorteil eines WebGIS-Dienstes besteht darin, dass man aufgrund der reduzierten Funktionalität unmittelbar "loslegen" kann und lediglich Rechner mit Internetzugang benötigt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich die Aufgabenstellungen in Eigenarbeit aus einem vorgegebenen Datenbestand, so dass die Lehrkraft in diesem Fall eher als unterstützender Moderator wirkt. Dabei ist der WebGIS-Einsatz kein Selbstzweck, sondern eine zeitgemäße Methode der Datenauswertung, um übergeordnete Lernziele zu erreichen. Die Lehrplanforderung nach Aktualität und Schülerorientierung lässt sich durch die Behandlung von Themen rund um Beijing 2008 oder auch München 1972 (www.muenchen-derfilm.de) umsetzen.

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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Standortfaktoren für die Ausrichtung sportlicher Großveranstaltungen (am Beispiel Olympischer Sommerspiele) benennen und die Auswahl bestimmter Städte/Regionen begründen können.
  • verschiedene Standortfaktoren ausgewählter Austragungsorte miteinander vergleichen können (Infrastruktur, BIP, Einwohnerzahl).
  • kritisch analysieren können, ob ein Zusammenhang zwischen bestimmten Standortfaktoren und der Auswahl als Austragungsort Olympischer Sommerspiele besteht.
  • abwägen können, ob neben den Standortfaktoren noch weitere Einflussfaktoren (geschichtlich, politisch) bei der Auswahl der Austragungsstätten zu berücksichtigen sind.

  • für die wirtschaftlichen Folgen, die im Ausrichterland von Olympischen Spielen entstehen, sensibilisiert werden.
  • erklären können, ob und wenn ja, wie die Olympischen Sportstätten einige Jahre nach den Spielen genutzt werden (vorbereitende Hausaufgabe).

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaStandortfaktoren am Beispiel der Olympischen Spiele
AutorinSandra Heck
FächerGeographie, Sport, Geschichte, Sozialkunde
Zielgruppeab Klasse 10
Zeitraum1-3 Stunden (je nach Zahl der behandelten Arbeitsblätter und WebGIS-Vorkenntnissen der Schülerinnen und Schüler)
Technische VoraussetzungenRechner mit Internetanschluss in ausreichender Anzahl (Einzel-, Partner- oder Kleingruppenarbeit); aktiviertes JavaScript, Popup-Fenster müssen erlaubt sein

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Avatar Sandra Heck

Sandra Heck ist Gymnasiallehrerin und hat die bei Lehrer-Online vorgestellten Materialien im Unterricht praktisch erprobt.

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