Naturwissenschaften

Versuche mit dem Eigenbau-Gitterspektrometer

Veröffentlicht am 12.05.2009
  • Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • etwa 1 Zeitstunde für den Bau des Spektrometers; die quantitative Auswertung eines Spektrums (Digitalfoto) am Rechner nimmt nach der Einarbeitung etwa 15-20 Minuten in Anspruch.
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt
  • 1 Arbeitsmaterial

Mit einfachen Mitteln bauen Schülerinnen und Schüler in nur 60 Minuten ein Gitterspektrometer. Spektren verschiedener Lichtquellen können fotografiert und mithilfe eines Kalibrierungsspektrums und eines Grafikprogramms auch quantitativ ausgewertet werden.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Die Spektroskopie ist nicht nur eine der wichtigsten Untersuchungsmethoden in der instrumentellen Analytik, sondern zeichnet sich auch durch ihren hohen ästhetischen Reiz aus. Sie bietet zudem die Möglichkeit, im Rahmen des Physikunterrichts einen Bogen zur Astronomie zu schlagen, von der ebenfalls eine starke Faszination ausgeht. So kann zum Beispiel untersucht werden, was das Licht von Sternen oder galaktischen Gasnebeln über die Zusammensetzung astronomischer Objekte verrät (siehe Unterrichtseinheit Spektroskopie an galaktischen Gasnebeln).

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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • mit einfachen Mitteln nach einer Bastelanleitung ein einfaches Spektrometer bauen.
  • die Spektren verschiedener Lichtquellen qualitativ untersuchen.
  • das Spektrometer kalibrieren, die Spektren künstlicher Lichtquellen fotografieren (Digitalkamera) und am Rechner quantitativ auswerten.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaVersuche mit dem Eigenbau-Gitterspektrometer
AutorHeinrich Kuypers
FachPhysik
ZielgruppeMittelstufe, Sekundarstufe II
Zeitraumetwa 1 Zeitstunde für den Bau des Spektrometers; die quantitative Auswertung eines Spektrums (Digitalfoto) am Rechner nimmt nach der Einarbeitung etwa 15-20 Minuten in Anspruch.
Technische VoraussetzungenDurchlicht-Beugungsgitter (Gitterweite: 1.111 nm = 900 Linien pro mm; Träger: 0,05 mm Acetatfolie; Quelle: astromedia.de); für quantitative Auswertungen: Digitalkamera und Bildbearbeitungsprogramm (zum Beispiel MS Paint)

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Avatar Heinrich Kuypers

studierte in Düsseldorf Physik und Philosophie und in Tübingen und London Astronomie. Er unterrichtet heute an der Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf und bildet dort Physikalisch-technische Assistenten aus.

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