Geisteswissenschaften

Kein Spiel ohne Regeln: Automatenwirtschaft und Jugendschutz

Veröffentlicht am 03.02.2016
  • Berufliche Bildung, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II
  • 2 Unterrichtsstunden
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung
  • 9 Arbeitsmaterialien

In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Lernenden mit Regelungen rund um das Glücksspiel und die Verantwortung der Automatenbranche. Dabei geht es vor allem um Automaten in Spielhallen, in denen besondere Maßnahmen zum Jugendschutz gelten.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Glücksspiel an Automaten und Vorschriften für Kinder und Jugendliche

Die Unterrichtseinheit thematisiert das Glücksspiel an Automaten und die Vorschriften, die Gesetzgeber und Automatenwirtschaft zum Schutz aller Bürger, vor allem aber von Kindern und Jugendlichen, vorsehen. Ausgehend von den Fragen,

  • warum es solche Vorschriften überhaupt gibt,
  • welche Gesetze relevant sind und
  • warum eine Ausbildung in Spielhallen erst ab 18 Jahren möglich ist,

sind die Schülerinnen und Schüler in dieser Unterrichtseinheit aufgefordert, sich mit dem Thema Glücksspiel und Jugendschutz diskursiv auseinanderzusetzen. Dabei haben sie sowohl den Spaß im Blick, den ein Automatenspiel bedeuten kann, als auch die Risiken, die vor allem Glücksspiele bergen, bei denen es um Geld geht. Hier gilt es zu erarbeiten, welche Regelungen und Gesetze Jugendliche schützen und aufgrund welcher Vorschriften sie keine Spielhallen betreten dürfen - auch nicht zu Ausbildungszwecken. In einer Diskussion setzen sie sich mit der Frage auseinander, ob Verbote das Interesse am Glücksspiel erhöhen oder ob sie ihren Zweck erfüllen. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler, mit welchen Maßnahmen und Gesetzen der Staat - und auch die Automatenbranche selbst - Menschen vor übermäßigem Glücksspiel schützen.

Einsatzmöglichkeiten

Die Unterrichtseinheit erlaubt aufgrund des Bezuges zu den Lehr- und Bildungsplänen einen bundesweiten Einsatz. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Fächern Arbeitslehre, Wirtschaft, Technik, Recht, Ethik und Soziales der Klassenstufen 8 bis 10, vor allem in Real- und Gesamtschulen. Auch das Fach Kunst kann hier eingebunden werden. Aus methodischer Sicht bietet auch der fächerübergreifende und -verbindende Unterricht Möglichkeiten zur Auseinandersetzung. Auch in der Berufsbildenden Schule bieten sich Einsatzmöglichkeiten.

Flexibler Einsatz im Unterricht

Aufgrund der inneren Geschlossenheit kann die Unterrichtseinheit sowohl allein als auch in Kombination mit den Unterrichtseinheiten "Auf Knopfdruck: Die Welt der Automaten" und "Gut aufgestellt: Ausbildung in der Automatenwirtschaft" im Unterricht eingesetzt werden.

Ablauf der Unterrichtseinheit

Ablauf "Automatenwirtschaft und Jugendschutz"
Hier wird der Verlauf der Unterrichtseinheit "Was leisten Gesetzgeber und Automatenwirtschaft für den Jugendschutz?" mit Hinweisen auf die Arbeitsmaterialien Schritt für Schritt erläutert.

Arbeitsmaterial "Automatenwirtschaft und Jugendschutz" zum Download
Lösungen
Gesamtdownload - Arbeitsmaterial

Vermittelte Kompetenzen

Kompetenzen "Automatenwirtschaft und Jugendschutz"
Die Fach-, Medien- und Sozialkompetenzen, die im Rahmen dieser Unterrichtseinheit ausgebaut werden sollen, sind hier zusammengestellt.


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Avatar Miriam Elmers

Miriam Elmers ist freiberufliche Texterin und Journalistin. Sie arbeitet regelmäßig für Unternehmen und Verbände ― vor allem im Bildungsbereich. Dabei hat sie unter anderem an Projekten der Automatenwirtschaft mitgewirkt.

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