Geisteswissenschaften

Surrealismus – vom Orientteppich zur Bildmontage am PC

Veröffentlicht am 23.08.2010
  • Sekundarstufe I
  • 6 bis 8 Stunden Bildende Kunst, 3 Stunden Deutsch, 4 bis 5 Stunden Wirtschaftslehre
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt, Unterrichtsplanung
  • 3 Arbeitsmaterialien

Staunen erwünscht, Fantasie gefragt! Surrealismus ist ein spannendes Thema, das der Kreativität der Schülerinnen und Schüler freien Lauf lässt. Die Sequenz beinhaltet eine Einführung als Basis, eine Exkursion zur Motivation und den Einsatz eines Bildbearbeitungsprogramms zur Umsetzung der persönlichen Idee.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Bei der Erstellung eines surrealistischen Bildes lassen sich Dinge darstellen, die in der Realität so nicht vorkommen. Diskussionen über gelungene oder weniger gelungene "Spinnereien" sind dabei erwünscht und schulen die Wahrnehmung, den Geschmack und die ästhetische Bildung. Surrealismus ist ein Kunststil, der Jugendliche fasziniert und je nach Bild Gefühle von Begeisterung bis Ekel auslöst. Da die Grenzen zur Realität aufgehoben sind, lässt das Thema auch eher leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler eine Chance, durch einen verblüffenden Einfall ein Bild zu entwerfen, das ihnen Anerkennung in der Klasse einbringt.

  • Ablauf der Unterrichtseinheit, Teil 1
    Im ersten Teil der Sequenz erfahren die Lernenden etwas über die Elemente des Surrealismus sowie die Entstehung von Seide und bereiten eine Betriebserkundung vor.
  • Ablauf der Unterrichtseinheit, Teil 2
    In Teil 2 erstellen die Lernenden einen Kriterienkatalog für die Bewertung eines surrealen Bildes, fertigen Fotos an und kreieren ihre eigene Bildmontage.
  • Hintergrundinformationen
    Die Unterrichtseinheit ist in vielen Fächern einsetzbar. Weitere Informationen zur Konzeption der Sequenz finden Sie hier.
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Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • die Kunstepoche Surrealismus und bedeutende Werke kennenlernen.
  • sich mit dem Künstler René Magritte intensiv auseinander setzen.
  • einen Fragenkatalog für eine Betriebserkundung im Teppichgeschäft erstellen.
  • das Teppichgeschäft unter verschiedenen Aspekten erkunden.
  • einen ausgewählten Teppich beschreiben.
  • ihrer Gesamtkomposition einen Titel geben.
  • ein Bild nach verschiedenen Aspekten betrachten und darüber sprechen.
  • einen Kriterienkatalog für die Bewertung der eigenen Arbeit aufstellen.

Medienkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • Teppiche und ein selbst gewähltes Motiv fachgerecht von verschiedenen Seiten fotografieren.
  • Fotos auf den Computer übertragen.
  • mithilfe einer Bildbearbeitungssoftware eine Fotomontage erstellen.
  • mit einem Textverarbeitungsprogramm arbeiten.
  • im Internet recherchieren.

Sozialkompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • in unterschiedlichen Teams zusammen arbeiten.
  • sich gegenseitig unterstützen und helfen, sowie Hilfe einfordern, wo sie nötig ist.
  • mit den Fachleuten einen freundlichen, interessierten, aufgeschlossenen Umgang üben.
  • in der Gruppe die Arbeit selbst organisieren und Ergebnisse vor der Klasse vortragen.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaSurrealismus - vom Orientteppich zur Bildmontage am PC
AutorinHeidi Haaf und Tina Daub
FächerBildende Kunst, Wirtschaftslehre, Deutsch, Hauswirtschaft - Textilarbeit - Werken (HTW), auch fächerverbindend
ZielgruppeKlasse 8, erprobt an einer Hauptschule
Zeitraum6 bis 8 Stunden Bildende Kunst, 3 Stunden Deutsch, 4 bis 5 Stunden Wirtschaftslehre
Fachliche VoraussetzungenAllgemeine Erfahrungen im Umgang mit dem Computer, Grundkenntnisse in der Bildbearbeitung sind hilfreich
Technische VoraussetzungenRechner in ausreichender Zahl mit Bildbearbeitungsprogramm, Internetzugang, Farbdrucker, Beamer oder Overheadprojektor
PlanungVerlaufsplan: Surrealismus - "orientalisch" am PC

Literaturangaben

  • Jacques Meuris

    René Magritte. 1898-1967. Köln: Taschen Verlag 2007.
  • Louisiana Revy

    Magritte, Louisiana Museum of modern Art, Humlebaek, Denmark 1999, Vol. 39 No. 3 August.
  • Joachim Nagel

    Wie erkenne ich? Die Kunst des Surrealismus. Stuttgart: Belser Verlag 2007.

Heidi Haaf ist ausgebildete Grund- und Hauptschullehrerin und EDV-Fachfrau für Wirtschaft. Sie arbeitete mehrere Jahre lang an der Zentralen EDV-Stelle des Ministeriums für Kultus und Sport in der Fortbildung und Betreuung der kleinen Schulbehörden sowie an verschiedenen Schulen als Lehrerin.


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Avatar Heidi Haaf

ist Grund- und Hauptschullehrerin und EDV-Fachfrau für Wirtschaft. Sie arbeitete mehrere Jahre lang an der Zentralen EDV-Stelle des Ministeriums für Kultus und Sport Baden-Württemberg in der Fortbildung und Betreuung der sogenannten kleinen Schulbehörden sowie an verschiedenen Schulen als Lehrerin. Sie war 17 Jahre lang an der im Sommer 2009 aufgelösten Grund- und Hauptschule Wendelsheim/Rottenburg als Klassenlehrerin der Klassenstufen 7 bis 9, Multimediaberaterin, Netzwerkbetreuerin, Administratorin der Schul-Homepage, Mentorin, in der Lehrerfortbildung und als Stellvertretung der Schulleitung tätig. Ihre Multimedia AG lief an der Grundschule Wendelsheim weiter. Seit Sept. 2012 ist sie Lehrerin an dieser Schule.

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