Geisteswissenschaften

Jubiläumsjahr 2014: Wege zum Frieden

Veröffentlicht am 18.07.2014
  • Sekundarstufe II
  • circa fünf Unterrichtsstunden
  • Arbeitsblatt, Projekt, Unterrichtsplanung
  • 15 Arbeitsmaterialien

2014 – in diesem Jahr jähren sich bedeutende „Wendepunkte“ deutscher und europäischer Geschichte: 100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs, 25 Jahre Ende der Teilung Deutschlands. Bei all diesen Ereignissen haben Bündnisse, Verträge und Abkommen zwischen den Staaten – nicht nur Europas – eine maßgebliche Rolle gespielt. Diese Unterrichtseinheit schaut zurück und wirft einen Blick in die Zukunft.

Unterrichtsablauf

Inhalt
Sozial- / Aktionsform

Didaktisch-methodischer Kommentar

Neue Perspektiven

Die Unterrichtseinheit eignet sich für Lernende der Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. Die Jubiläen des Jahres 2014 haben viele Schülerinnen und Schüler eher nebenbei mitbekommen. Diesbezüglich sollen im Rahmen der Unterrichtseinheit neue Perspektiven für die und von den Lerngruppen entwickelt werden.

Ablauf

Arbeitsblätter "Wege zum Frieden" zum Download
Arbeitsblätter 05-07
Gesamtdownload - Arbeitsblätter

Vermittelte Kompetenzen

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschaffen ausgehend von Quellen zum Ausbruch des Ersten und Zweiten Weltkrieges sowie zum Ost-Westkonflikt (Schwerpunkte: Vertrag von Versailles, Verträge am Ende des Zweiten Weltkriegs, 2+4 Vertrag) eigenständig die erforderlichen Informationen.
  • formulieren auf der Grundlage von Zeugnissen aus der Vergangenheit und der Gegenwart sachgerechte Vermutungen.
  • stellen zielgerichtet und problemerschließend Fragen und können Zusammenhänge in Ansätzen erklären.
  • wenden Strategien der Erschließung von Textquellen, audiovisuellen Quellen und Sachquellen an.
  • geben den Inhalt von Quellen und Darstellungen strukturiert mit eigenen Worten wieder (Sachaussagen formulieren).
  • identifizieren und charakterisieren historische Zeugnisse und ermitteln die Absichten von Autoren (Augenzeuge/Zeitzeuge/Historiker/Journalist etc.).
  • stellen weitgehend selbstständig Eckpunkte (Ursprünge, Wendepunkte und Schlusspunkte) der Entwicklungen 1919, 1939 und 1989 dar und erklären und beurteilen Motive und Begründungen der Handlungen von Staaten (in Vertragswerken) und weiteren Akteuren im historischen Kontext.
  • nehmen anhand der Beispiele 1914, 1939 und 1989 kriteriengeleitet Vergleiche zwischen den verschiedenen Epochen vor und beurteilen die Ergebnisse begründet.
  • entwickeln ihre eigenen Einstellungen, Urteile, Haltungen, Deutungsmuster und Wertmaßstäbe und hinterfragen diese kritisch.
  • stellen Zusammenhänge zwischen aktuellen Konflikten zu den in der Einheit angesprochenen historischen Ereignissen her und bewerten die Handlungsoptionen der Akteure vergleichend.

Medienkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • nutzen das Internet als Recherchemedium für historische Quellen und Darstellungen historischer Zusammenhänge.
  • nutzten und wenden die Möglichkeiten der digitalen Medien zur Ideenfindung und Strukturierung an (MindMap, Brainstorming).
  • nutzen EDV-gestützte Präsentationstechniken.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

  • erkennen Zusammenhänge von historischen Entwicklungen.
  • sehen sich als Teil der Gesellschaft, die von den historisch bedingten politischen Prozessen betroffen ist.
  • erkennen (auch im Hinblick auf die Vergangenheit) die grundsätzliche (politische) Gestaltbarkeit von friedvoller Zukunftsentwicklung zusammen mit den sich stellenden Problemen.
  • planen Lernprozesse und setzen sie in Einzel- und Gruppenarbeit selbstständig um.
  • setzen sich kreativ mit anderen Auffassungen auseinander.

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Avatar Martin Geisz

Martin Geisz ist Online-Redakteur beim Hessischen Bildungsserver, unter anderem für "Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung", "Umweltbildung" und "Globales Lernen". Er verfügt über langjährige Unterrichtserfahrung und Erfahrung in der Lehrerfortbildung und ist Mitautor des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung der Kultusministerkonferenz.

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In Kooperation mit

Jugend und Bildung e. V.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Jugend und Bildung.

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Die Erstellung dieser Materialien wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung.

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