MindMaps im Unterricht - online und offline

Veröffentlicht am 06.06.2013

MindMaps eignen sich für alle Schulstufen und -fächer. Dieser Fachartikel vermittelt Basiswissen und beleuchtet Vor- und Nachteile verschiedener MindMap-Programme für die Online- und die Offline-Nutzung.

MindMaps im Unterricht

MindMaps bereits in der Grundschule

Erste MindMaps können schon in den Anfangsklassen entstehen. MindMaps zu gestalten, macht Kindern auch Spaß. Sie können dabei wesentlich besser kreativ tätig werden als beim Schreiben von Listen und Tabellen. Einzelnen Knotenpunkten (Unterbereichen) oder Begriffen können illustrierende Grafiken zugeordnet werden - ausgeschnitten und aufgeklebt oder selbst gezeichnet.

 

Geeignet für alle Schulstufen und -fächer

Beim MindMapping verbinden sich Schreiben und Malen, Farben bekommen Bedeutungen und Symbole und Zeichnungen können betonend und bewertend eingesetzt werden. Im Unterricht werden Fragstellungen oder Themenfelder zum Gegenstand von MindMaps. Beispielsweise kann im Literaturunterricht der Inhalt eines Buches in Form einer MindMap dargestellt werden, die mit fortlaufender Lektüre immer mehr wächst. So finden MindMaps in jeglichen Schulstufen und -fächern ihren Platz.

MindMaps auf Papier oder am Computer?

Erste Schritte auf Papier

Erste Schritte beim MindMapping machen Grundschulkinder sicherlich mit Stift und Papier. So können sie unmittelbar mit bekannten Mitteln arbeiten. In den höheren Klassenstufen können die Schülerinnen und Schüler MindMaps dann schon gezielter nutzen, was sich meist in einer feineren Struktur und größeren Wörtermenge der Map ausdrückt.

 

Nachteil: Papier hat seine Grenzen

Ein großer Nachteil handgeschriebener MindMaps gegenüber den am Computer gestalteten "Gedankenlandkarten" besteht darin, dass Papier begrenzt ist (auch wenn man durchaus noch ein Blatt ankleben kann) und die Notizen irgendwann den beschreibbaren Raum sprengen.

 

Unbegrenzte MindMaps am Computer

Am Computer lassen sich MindMaps erzeugen, die in dem Maße wachsen können, wie man sie braucht. Fast unbegrenzt können Knotenpunkte und "Äste" ergänzt werden und einzelne Wörter lassen sich an beliebige Stellen setzen und versetzen. An der Computer-MindMap kann man nämlich auch im fortlaufenden Prozess noch Wörter von einem zum anderen "Ast" verschieben oder "Äste" ganz löschen.


Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare gefunden!

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Avatar Thomas Seidel

ist Lehrer und IT-Betreuer an der Maria-Montessori-Grundschule, Berlin. Er beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Computereinsatz im Unterricht und in der Lehrerfortbildung.

weitere Beiträge des Autors

Frei nutzbares Material
Die von Lehrer-Online angebotenen Materialien können frei für den Unterricht genutzt und an die eigene Zielgruppe angepasst werden.