Wirtschaft

Nutzwertanalyse

Veröffentlicht am 19.07.2010
  • Sekundarstufe II
  • variabel
  • Arbeitsmaterial, Arbeitsblatt, Lernkontrolle, Entdeckendes Lernen
  • 1 Arbeitsmaterial

In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schülerinnen und Schüler, durch zunehmend offenere Aufgabenstellungen Alltagsentscheidungen eigenständig und begründet zu fällen. So erschließen sie sich in kleinen Schritten die Nutzwertanalyse auch für den persönlichen Gebrauch.

Didaktisch-methodischer Kommentar

Grundkenntnisse in Excel

In der vorliegenden Reihe wird die Nutzwertanalyse mit Excel durchgeführt, um danach ohne großen Aufwand eine Sensitivitätsanalyse anschließen zu können. Deshalb ist es nötig, dass die Schülerinnen und Schüler über Grundkenntnisse in Excel verfügen. Um auch die Excel-Formeln im Plenum besprechen zu können, bietet sich für die Präsentation der Schülerergebnisse die Verwendung eines Beamers an.

Einführung und Hintergrundinformationen

  • Überblick und Methode
    Was ist eine Nutzwertanalyse und wie funktioniert sie? Hier erhalten Sie detaillierte einführende Erläuterungen.
  • Vorteile und Kritik
    Bei der Berechnung von Nutzwerten müssen zahlreiche Kriterien beachtet und die einzelnen Analyseschritte kritisch hinterfragt werden.
  • Sensitivitätsanalyse
    Eine weitere Möglichkeit, Nutzwertanalysen kritisch zu reflektieren, besteht darin, eine Sensitivitätsanalyse durchzuführen.

Unterrichtsverlauf und Materialien

  • Erste und zweite Nutzwertanalyse
    Am Beispiel von "Emilies Waschmaschine" und "Leonies Flachbildschirm" lernen die Schülerinnen und Schüler das konkrete Vorgehen bei einer Nutzwertanalyse kennen.
  • Dritte bis fünfte Nutzwertanalyse
    Die Jugendlichen lernen, selbständig Kriterien zu bestimmen, zu gewichten und zu bewerten und führen eine Nutzwertanalyse für ein für sie geeignetes Handy durch.
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Vermittelte Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • eine Menge komplexer Handlungsalternativen analysieren und anschließend relevante Alternativen auswählen können.
  • für die Menge der ausgewählten Alternativen relevante Entscheidungskriterien bestimmen können.
  • diese Kriterien hinsichtlich ihrer Eignung bewerten und gewichten können.
  • durch das Ermitteln von Nutzwerten eine begründete und nachvollziehbare Entscheidung fällen können.
  • ihre Nutzwertanalysen kritisch reflektieren können.

Kurzinformation zum Unterrichtsmaterial

ThemaNutzwertanalyse
AutorMarkus Niederastroth
FächerInformatik, Informationswirtschaft, Organisationslehre, BWL und Methodenlehre
ZielgruppeHöhere Handelsschule, Wirtschaftsgymnasium und Oberstufen anderer Vollzeitbildungsgänge der Sek I und Sek II
Zeitumfang10 Schulstunden
Technische VoraussetzungenComputerraum

Literaturhinweise

  • Günther Seeber

    Forschungsfelder der Wirtschaftsdidaktik: Herausforderungen - Gegenstandsbereiche - Methoden Wochenschau-Verlag 2009, Seite 227 ff.
  • Claudia Wildner

    Nutzwertanalyse. In: Retzmann, Thomas (Hrsg.): Methodentraining für den Ökonomieunterricht. Schwalbach/Taunus 2007, Seite 35 bis 50

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Avatar Markus Niederastroth

ist Diplom-Kaufmann und arbeitet als Studienrat am Ludwig-Erhard-Berufskolleg in Bonn. Er verfügt über die Fakulten Wirtschaftswissenschaft, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Absatz und Marketing.

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