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18.10.2010

Spielerisch lernen: Arbeitsvorschläge Mathematik

Viele Lernende haben Angst vor Zahlen, Berechnungen, komplizierten Gleichungen oder schwierigen Satzaufgaben. Oft ist dieser Respekt in der sehr sachlichen und komplexen Art, wie in klassischen Lehrmitteln mit diesem Thema umgegangen wird, begründet. Spielerische Herangehensweisen können helfen.
 

Die Lernsoftware, die für Nintendo DS entwickelt wurde, geht spielerisch mit der Zahlenwelt um. Die Aufgabenstellungen sind vielfältig, kreativ und bieten je nach Spielform Wettbewerbssituationen an, die auch "Mathematik-Muffel" anspornen. Untersuchungen mit einer Testklasse haben gezeigt, dass sich Kinder, die dem Fach Mathematik skeptisch gegenüberstehen, offen und angstfrei mit der Lernsoftware auseinandersetzen. Sie dürfen Fehler machen, sie sehen den direkten Fortschritt, und der Drang, in der Rangliste nach oben zu klettern, manifestiert sich. Die Basisinformationen zu den Grundrechenarten oder zu einem mathematischen Problem müssen durch die Lehrperson vermittelt werden. Die anschließenden Übungen können jedoch durch die Anwendung der unterschiedlichen Mathematiktrainings abwechslungsreich gestaltet werden: Variation bringt den Lernerfolg.

 

Variation als Erfolgsrezept

Diversifizierte Lernsystematik
Lerninhalte oder Anwendungen können am besten verankert werden, indem sich die Kinder und Jugendlichen auf unterschiedlichste Art und Weise damit auseinandersetzen. Das Gehirn erkennt die Wichtigkeit eines Themas vor allem dann, wenn durch die verschiedenen Wahrnehmungskanäle und durch die verschiedenen Herangehensweisen eine diversifizierte Lernsystematik geschaffen wird.

Neue Methoden bringen einen neuen Zugang
Schülerinnen und Schüler, die von ihrer Grundkonstitution her eher rechtshemisphärisch agieren (rechte Hemisphäre: emotional, kreativ, sprunghaft, intuitiv), zeigen sich durch einen diversifizierten Unterricht angesprochen. Sie können ihre Fähigkeiten auf eine andere Art und Weise mit der Zahlenwelt in Verbindung bringen als durch ein eher logisches, lineares Lernsystem.

Beispiele

  • Zahlenrap
    Eine algebraische Formel wird durch einen Reim ausformuliert und eventuell noch mit einer Melodie unterlegt.
  • Formelcollage
    Eine Formel wird durch das Zusammenfügen von Buchstaben und Zahlen aus Zeitungen auf eine andere Art und Weise dargestellt.
  • Zahlen-Geschichte
    Die Schülerinnen und Schüler erfinden eine Zahlengeschichte, bei der die Zahlenfolge, die gelernt werden muss, integriert wird.
  • Rechenkrimi
    Zur Lösung eines von der Lehrkraft erstellten Krimis sind die Berechnungen oder die Zahlenkombinationen nötig. Aus der reinen Rechenaufgabe wird Knobelspaß.
  • Lernsoftware
    Schülerinnen und Schüler können mit mobilen Endgeräten an einem beliebigen Ort arbeiten - durch eine örtliche Veränderung ergibt sich eine andere Lernsituation.

Anregungen für den Unterricht

Informationen zum Autor

Das Unterrichtsmaterial wurde mit Unterstützung der Kik AG und von Nintendo erstellt.

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