Die Lernsoftware, die für Nintendo DS entwickelt wurde, geht spielerisch mit der Zahlenwelt um. Die Aufgabenstellungen sind vielfältig, kreativ und bieten je nach Spielform Wettbewerbssituationen an, die auch "Mathematik-Muffel" anspornen. Untersuchungen mit einer Testklasse haben gezeigt, dass sich Kinder, die dem Fach Mathematik skeptisch gegenüberstehen, offen und angstfrei mit der Lernsoftware auseinandersetzen. Sie dürfen Fehler machen, sie sehen den direkten Fortschritt, und der Drang, in der Rangliste nach oben zu klettern, manifestiert sich. Die Basisinformationen zu den Grundrechenarten oder zu einem mathematischen Problem müssen durch die Lehrperson vermittelt werden. Die anschließenden Übungen können jedoch durch die Anwendung der unterschiedlichen Mathematiktrainings abwechslungsreich gestaltet werden: Variation bringt den Lernerfolg.
Diversifizierte LernsystematikLerninhalte oder Anwendungen können am besten verankert werden, indem sich die Kinder und Jugendlichen auf unterschiedlichste Art und Weise damit auseinandersetzen. Das Gehirn erkennt die Wichtigkeit eines Themas vor allem dann, wenn durch die verschiedenen Wahrnehmungskanäle und durch die verschiedenen Herangehensweisen eine diversifizierte Lernsystematik geschaffen wird.
Neue Methoden bringen einen neuen ZugangSchülerinnen und Schüler, die von ihrer Grundkonstitution her eher rechtshemisphärisch agieren (rechte Hemisphäre: emotional, kreativ, sprunghaft, intuitiv), zeigen sich durch einen diversifizierten Unterricht angesprochen. Sie können ihre Fähigkeiten auf eine andere Art und Weise mit der Zahlenwelt in Verbindung bringen als durch ein eher logisches, lineares Lernsystem.
Das Unterrichtsmaterial wurde mit Unterstützung der Kik AG und von Nintendo erstellt.
Entwicklungspsychologie, Lernen, Lernpsychologie, Lernstrategie, Lerntheorie