Stefan Schuch
20.08.2008

Geschichte: Berlin-Blockade und Luftbrücke

Die Jugendlichen lernen in dieser Sequenz die Gründe für die Berlin-Blockade kennen und erarbeiten sich deren Ablauf. Dabei kommen unterschiedlichste Quellen zum Einsatz, die insbesondere die Multimedialität des Internets berücksichtigen.
 

Um die Einführung der D-Mark in den Westsektoren Berlins zu verhindern, sperrte die sowjetische Militäradministration in der Nacht zum 24. Juni 1948 die Zufahrtswege nach West-Berlin. Der Westteil der Stadt wurde völlig abgeriegelt, lediglich die Luftkorridore blieben offen. Die Berlin-Blockade sollte - so der Wille der Sowjetunion - die Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich zwingen, auf die geplante Gründung eines Weststaates zu verzichten. Die Vereinigten Staaten waren von Beginn an entschlossen, dem sowjetischen Erpressungsversuch nicht nachzugeben, und der Widerstandswille der Berliner Bevölkerung bestärkte die Westmächte in ihrer unnachgiebigen Haltung, die sich in einer einmaligen Versorgungsaktion, der Luftbrücke, manifestierte.

 

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler sollen unter anderem

  • Ursachen und Verlauf der Berlin-Blockade kennen lernen.
  • die Bedeutung der Luftbrücke für die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Besatzern und Westdeutschen erfahren.
  • die historischen Geschehnisse anhand unterschiedlicher Quellen kennen lernen.

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Informationen zum Autor

Stefan Schuch ist bayerischer Landesbeauftragter für den Computereinsatz im Fach Geschichte. Er unterrichtet Deutsch und Geschichte am Chiemgau-Gymnasium, Traunstein.

Donnerstag, 09.02.12
 
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