Ausgehend von einer Verschiebung (Displacement) des alltäglichen Gebrauchs des Handys in künstlerische Kontexte nehmen Schülerinnen und Schüler ihre eigene Beziehung zum Handy ästhetisch wahr und entwickeln Fragen für ihre kritische künstlerische Erforschung des Handys. So entwickeln sie mit digitalen und materialen Medien eine künstlerische Form als momentane Selbst-Positionierung hinsichtlich des eigenen Gebrauch des Handys innerhalb einer vernetzten Kultur. Sie lernen das Multimedium Handy selbst- und kulturkritisch zu analysieren und zu reflektieren - und zwar als ein Medium zur Aneignung und Gestaltung ihres Lebensstils.
FachkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
SozialkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
MedienkompetenzDie Schülerinnen und Schüler sollen
Displacement als MethodeDie künstlerische Forschung des Displacement ist eine Herangehensweise, die sich auf den Gebrauch des Handys anwenden lässt. Mittels Displacement, der Verschiebung des gewohnten und vertrauten alltäglichen Gebrauchs des Handys, beginnt der Unterricht und führt über Irritationen zu einem ersten Staunen, sich Wundern. Die Perspektive auf das Handy wird vom instrumentellen Gebrauch zum künstlerischen Erforschen verrückt. Das Besondere am Displacement ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihren individuellen Gebrauch des Handys mit dem kulturellen Kontext verknüpfen. Sie analysieren das Handy in unterschiedlichen Diskursen (dem Alltag, der Informatik, der Kunst) und produzieren kultur- und selbstkritisch neue Diskurse zum Handy mittels ihrer künstlerischen Arbeiten.
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Dr. phil. Christiane Brohl ist Künstler-Forscherin und Kunstpädagogin. Sie lehrt Kunst und Pädagogik an der Ev. Fachschule für Sozialpädagogik Alten Eichen in Hamburg und ist Lehrbeauftragte an der Universität Flensburg.
Kultur, Jugendkultur, Handy, Kommunikation