In den vergangenen Jahrzehnten hat die Technik der Wissensspeicherung große Fortschritte, ja sogar Sprünge gemacht. Die Träger der Information, die Medien, haben sich rasch verändert und was die Speicherkapazität betrifft, immense Entwicklungen erfahren. Bereits vor fünf Jahren stellte Dieter E. Zimmer fest, dass in den "Schriftlandschaften der Kultur gegenwärtig der einschneidenste Umbruch seit Gutenbergs Zeiten" stattfindet, da "alles Geschriebene, ... was dem Papier anvertraut wurde, ..." entmaterialisiert und der Elektrizität überantwortet werde und "das Archiv der Menschenkultur" seinen Aggregatzustand ändere.
Seit dem endenden 16. Jahrhundert bestimmte das auf Papier gedruckte Wort die Archivierung menschlichen Wissens. Papyrus und Pergament stellten die Schriftunterlage in Antike und Mittelalter dar. Noch früher malten die Menschen Bilder auf Stein, ritzten Zeichen in Felsen oder drückten Keilzeichen in weichen Ton. Mit der Veränderung des Mediums einher ging nicht nur die überlieferte Informationsmenge.
Die Schülerinnen und Schüler
Die Schülerinnen und Schüler sollen in dieser Unterrichtseinheit in arbeitsteiliger Gruppenarbeit unterschiedliche Arten der Wissensspeicherung und deren Entwicklung kennen lernen. Die Arbeitsergebnisse sollen von den einzelnen Gruppen dem Klassenplenum präsentiert werden, wobei den Gruppen die Wahl der Präsentationsart größtenteils selbst überlassen bleibt.
Die Arbeitsaufgaben für Ihre Schülerinnen und Schüler im veränderbaren RTF-Format.Dateigröße: 85 KB
Die Beschreibung der Unterrichtseinheit im PDF-Format zum Herunterladen.Dateigröße: 22 KB
Stefan Schuch unterrichtet Deutsch und Geschichte am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Einsatz digitaler Medien im Unterricht.
Technikgeschichte, Informationstechnik