Bei der Durchführung der Unterrichtseinheit wurde keineswegs auf das traditionelle Handwerkszeug der Geographen verzichtet. Ganz im Gegenteil: Die Schülerinnen und Schüler mussten zunächst mithilfe einer topographischen Karte der Stadt Hannover (TK 25) die Abgrenzung der Innenstadt festlegen und sich dabei nicht nur von den ökonomischen Faktoren - Einkaufsgewohnheiten und "Shopping-Erlebnisse" - leiten lassen, sondern verschiedene Kriterien begründend entwickeln. Diese Kriterien wurden dann - unter anderem - mithilfe eines 3D-Films vom Institut für Kartographie und Geoinformatik der Universität Hannover verifiziert beziehungsweise falsifiziert. Dabei wurden auch weitere Kriterien für eine Innenstadtabgrenzung erarbeitet. Das virtuelle dreidimensionale Hannover zeigt beispielhaft, wie die Informatik unsere Erfahrungswelt bereichern kann. Darüber hinaus wird die Bedeutung von virtuellen 3D-Modellen für die Stadtplanung dargestellt. Eine schöne Gelegenheit, die Bedeutung der Informatik im Informatikjahr hervorzuheben und ihr Image aufzupolieren.
Die Schülerinnen und Schüler sollen
Arbeitsblatt mit Aufgabenstellungen zur Abgrenzung der Innenstadt Hannovers und topographischer KarteDateigröße: 555 KB
Sandra Schmidtpott, Studienrätin, studierte die Fächer Mathematik und Erdkunde an der Georg-August-Universität Göttingen.
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